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Foto: © BUND Berlin

Arbeitskreis Klima & Erneuerbare Energien - AK „KLEE“

Die Aktiven im Arbeitskreis engagieren sich fĂŒr den Klimaschutz und die Energiewende - mit Schwerpunkt auf Berlin, aber auch immer mit Deutschland und der Welt im Blick. Wir wollen den Erneuerbaren Energien zum Durchbruch verhelfen und setzen uns dafĂŒr fĂŒr den Atomausstieg und den Abschied von fossilen EnergietrĂ€gern ein.


Foto: © BUND Berlin

Bisherige Erfolge und Aktionen:

    • „Kohle nur noch zum Grillen“: Wir haben den Neubau eines Kohlekraftwerks in Berlin-Lichtenberg verhindert! Dazu haben sich unsere AK-Aktiven mit vielen anderen Gruppen vernetzt und zahlreiche Protestaktionen gegen Vattenfall organisiert und unterstĂŒtzt. Immer freundlich, aber mit klaren Zielen, haben wir unsere Botschaft vermittelt: Egal ob auf der Anti-Kohle-Demo in der Lausitz, beim Grillen mit unserem mobilen Aktionsgrill am Brandenburger Tor oder mit einer „MĂ€rchenstunde“ vor dem Vattenfall-Kundencenter – ĂŒberall hieß es: „Kohle nur noch zum Grillen!“. Auch die CCS-Technologie, die ein Feigenblatt fĂŒr die weitere Kohleverstromung ist, haben wir durch lauten Protest, nicht nur vor dem Bundesrat, bekĂ€mpft.

    • „Nur noch Sonnenblumenkernenergie“: Wir setzen uns fĂŒr den Atomausstieg ein! Mit einem Augenzwinkern verteilen wir auf Demos gegen die Atomlobby und fĂŒr den Atomausstieg die einzig gute Kernenergie – nĂ€mlich unsere selbstgemachte Sonnenblumenkernenergie aus gebratenen Sonnenblumenkernen. Bei vielen Aktionen hatte sie ihre Finger im Spiel: Ob auf der Großdemo in Gorleben, der Umzingelung des Atomforums oder bei den riesigen Demonstrationen im Nachgang von Fukushima.

    • BĂŒrger-Energiewende vorantreiben: Zu den Abgeordnetenhaus- und Bundestagswahlen schauen wir den Politikern besonders auf die Finger – zuletzt hatten wir verschiedene Berliner Bundestagsdirektkandidaten zu Gast, um die Energiewende-Charta zu unterzeichnen, die auch der BUND unterstĂŒtzt. Doch auch an den vielen Energiewende-Demos waren wir beteiligt, um fĂŒr eine starke Energiewende zu plĂ€dieren und um gegen ein AbwĂŒrgen durch die verschiedenen politischen Koalitionen zu protestieren.

    • Klimaschutz endlich angehen: Auf Landesebene setzen wir uns auch weiterhin fĂŒr ein Berliner Klimaschutzgesetz ein, das mit ambitionierten Zielen zeigt, dass auch BundeslĂ€nder wie Berlin in der Klimaschutz-Pflicht stehen und als Vorbild dienen mĂŒssen. Auch auf internationaler BĂŒhne mischt der AK mit, so fuhren einige Aktive nach Kopenhagen und beteiligten sich an Aktionen zur Weltklimakonferenz. Und auf die Straße treibt es uns auch, beispielsweise bei der jĂ€hrlichen Silent Climate Parade.

    • Rekommunalisierung der Energieversorgung: Von der ersten Stunde an haben wir uns beim Volksbegehren „Neue Energie fĂŒr Berlin“ und dem Berliner Energietisch engagiert, um die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung durch GrĂŒndung eines Öko-Stadtwerks und den RĂŒckkauf der Stromnetze zu verwirklichen. So haben wir maßgeblich die ökologischen Kriterien des Gesetzesentwurfs mitgeprĂ€gt und mit viel Einsatz Unterschriften gesammelt, Plakate aufgehĂ€ngt, Informationen an die Bevölkerung gebracht und mit guten Argumenten fĂŒr unser Anliegen geworben. Trotz der gescheiterten Abstimmung am 3. November zeigt die ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheit der RekommunalisierungsbefĂŒrworter unter den WĂ€hlerinnen und WĂ€hlern und die intensive mediale Berichterstattung, dass die Diskussion fortgefĂŒhrt werden muss. Deshalb sind auch weiterhin Aktive des Arbeitskreises eng mit dem Energietisch vernetzt und nehmen an den Plenumstreffen teil.

    • VortrĂ€ge, Filme und Diskussionen: In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden organisieren wir Vortrags-, Diskussions- und Filmabende, um Raum fĂŒr fachliche Auseinandersetzungen und Weiterbildungen zu bieten. So hatten wir Referenten zu Gast, mit denen wir beispielsweise ĂŒber die Ergebnisse der Klimakonferenzen, die Tagebau-PlĂ€ne Vattenfalls in der Lausitz, Lobbyismus in der Energiepolitik und die politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen des Atomunfalls in Fukushima diskutiert haben. Auch mehrere klima- und energiepolitische Filme haben wir, auch in Zusammenarbeit mit lokalen Kinos, vorgefĂŒhrt.

    Einen guten Überblick ĂŒber bisherige Aktionen und aktuelle PlĂ€ne findet man auf unserem Blog unter www.kohle-nur-noch-zum-grillen.de

     

    Aktuelle Projekte:

    Aktuell planen wir einen „Berliner Klimatag“. Einen Tag lang wollen wir in Form einer Informations- und Mitmachmesse zu den Folgen des Klimawandels informieren und VorschlĂ€ge zur Mitgestaltung der Transformation unserer Gesellschaft hin zu einer klimafreundlichereren Form machen. Außerdem setzen wir unsere Vortrags-, Diskussions- und Filmreihe fort und planen schon die nĂ€chsten Veranstaltungen. Auch die Arbeit am Berliner Energietisch, verbunden mit aufmerksamkeitsstarken Aktionen, setzen wir fort. Und nicht zuletzt bietet das energiepolitische Umherirren der Koalitionen jeden Tag Grund genug, um mit buntem Protest eine echte Energiewende einzufordern!

    Fotos: © BUND Berlin


    Organisation und Kontakt:

    Wir sind eine Gruppe aus acht bis zwölf ehrenamtlichen Mitgliedern, die grĂ¶ĂŸtenteils zwischen 20 und 35 Jahre alt sind. Wir haben einen breiten fachlichen Ansatz, denn neben geistes- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen sind auch ingenieurs-, natur- und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse im Arbeitskreis vertreten.

    Wir suchen stets die Balance zwischen aktionsorientierten Projekten und fachlichem Austausch. Gesucht werden also sowohl Leute, die anpacken können, wenn wir wieder auf deiner Demo aktiv sind, als auch solche, die gerne inhaltliche Positionen entwickeln und Referenten fĂŒr unsere Vortragsabende gewinnen möchten. Jeder kann sich mit neuen Ideen bei uns einbringen oder sich an bereits bestehende Planungen beteiligen. Jedes Engagement ist willkommen!

    Der AK trifft sich in der Regel mittwochs um 19.30 Uhr in der LandesgeschĂ€ftsstelle in der Crellestraße 35. Interessierte sind jederzeit willkommen, sollten uns jedoch vorher per Mail kontaktieren, um genaue Informationen zum nĂ€chsten Treffen zu bekommen. Unsere Sprecher Diane Le Naour oder Julia Epp erreicht ihr unter

    030 787900-0 oder akklee[at]BUND-Berlin.de



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