Sie befinden sich hier:

AK Pilzkunde und Ökologie

Der Arbeitskreis Pilzkunde und Ökologie (kurz: AK PilzOek) wurde Anfang 2016 von Hobbymykologen mit dem Ziel gegründet, die Umweltbildung besonders in Bezug auf das Reich der Pilze zu fördern.

Das Vorkommen bestimmter Pilzarten ist in besonderem Maße von Umweltbedingungen abhängig. Vor allem die seit Jahrzehnten schleichende aber stetige Anreicherung der Böden mit Nitraten durch Landwirtschaft, Massentierhaltung und Abgasen aus Industrie, Haushalt und Verkehr führte und führt zu einer dramatischen Abnahme der Artenvielfalt der Fungi. Viele Pilzarten, die unsere Großeltern noch massenhaft fanden, stehen heute auf der Roten Liste. Schließlich landen die Nitrate in den Oberflächengewässern sowie im Grundwasser und auch hier zeigen sich die Auswirkungen: Algenblühte und Rückgang der Artenvielfalt der Fische in Seen und Flüssen, Gesundheitsgefahren durch belastetes Trinkwasser. Pilze sind also zunächst selbst bedroht, dienen aber auch als Zeiger für eine mehr oder weniger intakte Umwelt.

Die allgemeine Kenntnis nicht nur von Pilzarten, sondern auch  von Arten aller anderer Reiche des Lebens hat in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen. Der BUND hat es sich zum Ziel gesetzt, dem mit einem Umweltbildungsprogramm entgegen zu wirken. Unser AK ist hierbei Vorreiter und hat sich der Förderung der Pilzberatung verschrieben.

Weitere Ausführungen zu den Begrifflichkeiten Pilzberater und Pilzsachverständiger haben wir hier zusammengestellt: Pilzsachverstaendiger.org

Infos zur Prüfung eines Pilzsachverständigen (PSVBUND) finden sich hier:
Pruefung-Pilzsachverstaendiger.de

Es gibt hierzu von uns eine eigene Prüfungsordnung für PSVBUND:



In dieser wird nicht nur Wert auf eine große Kenntnis von Pilzarten gelegt, sondern auch jener Umweltbedingungen, welche für das Vorkommen von Pilzen relevant sind. Über Anregungen zur Prüfungsordnung freuen wir uns. Bitte wenden Sie sich hierzu am besten per E-Mail an den

Sprecher des Arbeitskreises:
Holger Wehner
E-Mail: ak_pilzoek [at] BUND-Berlin.de
Tel.: 030 78 79 000



Foto: Marco Clausen

Der BUND Berlin trauert um Frau Gerda Münnich, die am 12. April 2017 im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Sie war u. a. Mitbegründerin des Arbeitskreises Naturschutz Interkulturell und langjährige Mitstreiterin im Arbeitskreis Stadtnaturschutz des BUND Berlin.

Berlin durch Gärtnern zu erobern und Menschen Lust auf gemeinsames Gärtnern zu machen – dies trieb sie an. Unermüdlich warb sie für die Idee der Gemeinschaftsgärten in der Stadt als soziale und ökologische Begegnungsstätten für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen. Soziales Handeln, Umweltschutz, Teilhabe …. dies gehörte für Sie immer zusammen. Interkulturell und bunt sollte es sein!  Ein kleiner Garten als großes Weltmodell. Der Traum einer Realistin.

Gerda Münnich war eine Unermüdliche und manchmal auch sanft Drängende.

Wir werden Sie sehr vermissen und sprechen Ihrer Familie unser tief empfundenes Beileid aus.

Gesichertes Online-Spendenformular (Bank für Sozialwirtschaft)
©Peter von Bechen/pixelio.de

Lebensmittel retten


zur Suchfunktion Suche

Metanavigation: