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Lebensmittelverschwendung und Auswirkungen auf die Umwelt

Was hat die weggeworfene Salamipizza mit dem Klimawandel zu tun?

Weltweit landet ein Drittel aller produzierten Lebensmittel im M√ľll. Einen nicht zu untersch√§tzenden Anteil daran hat der Einzelhandel und jeder einzelne Verbraucher zu Hause. T√§glich werfen bspw. Berliner Superm√§rkte und Betriebe Tonnen an noch genie√übaren Lebensmitteln in den Abfall. Dagegen wollen wir etwas tun. Die Produktion von Lebensmitteln verbraucht nicht nur jede Menge Energie-, D√ľnge- und Pflanzenschutzmittel. Die wertvollsten Ressourcen Wald, Boden und Wasser werden durch unsere Konsumgewohnheiten weltweit vergeudet.

15.000 Liter Wasser werden f√ľr gerade einmal 1 Kg Rindfleisch ben√∂tigt.
Neben dem enormen Ressourcenverbrauch ist die Produktion von Nahrungsmitteln auch ma√ügeblich an der globalen CO2 Emission beteiligt. So setzt bspw. die Produktion von einem Kilo Gem√ľse ca. 140 g CO2, ein Kilo Wurst setzt sogar 8000 g CO2 frei.

Ein Gro√üteil aller produzierten Lebensmittel wird jedoch gar nicht von uns gegessen, sondern landet im M√ľll. Diese enorme Ressourcenverschwendung und die damit verbundenen Co2 Emissionen belasten also ganz ‚Äěumsonst‚Äú unsere Umwelt und das Klima. Jedes vor dem Wegwerfen gerettete Lebensmittel ist daher aktiver Klima und Umweltschutz!

Der Verlust an Lebensmitteln verläuft entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Ernte und Produktion bis zum Konsumenten. Hierbei unterscheidet man zwischen Ernteverlusten, Verlusten bei der Weiterverarbeitung, beim Groß-und Einzelhandel und Verlusten beim Groß- und Endverbraucher.

Den Bärenanteil an der Lebensmittelverschwendung halten dabei Handel, Groß-und Endverbraucher. Hier liegen jedoch auch zugleich die größten Vermeidungspotentiale.

Gelänge es uns allein in Deutschland, alle vermeidbaren Nahrungsmittelverluste entlang der Wertschöpfungskette tatsächlich zu vermeiden, könnten wir 46 Mio. Tonnen an Treibhausgasen und 2,6 Mio. ha landwirtschaftlicher Nutzfläche einsparen, was mehr als der Fläche des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern entspräche.



Kontakt

Andrea Mueller

Telefon: (030) 78 79 00-60

E-Mail: amueller [at] bund-berlin.de

BIO in Berlin und Brandenburg

(Stichwort: Problem Lebensmittelverschwendung)



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