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Berlin braucht engagierte Energiepolitik

Foto: © H.G. Oed/BMU

Eine klimafreundliche und zukunftsf√§hige Energie- politik f√ľr Berlin reduziert die Treibhausgasemissio- nen und den Ressourcen- verbrauch, f√∂rdert For- schung und Entwicklung, schafft Arbeitspl√§tze und macht langfristig unabh√§ngig.

Energieeinsparung

Energie, die nicht ver- braucht wird, hilft dem Klima und spart Geld. Um das Klima zu stabilisieren, m√ľssen pro Jahr drei Pro- zent Energie eingespart werden. Das ist durchaus ein erreichbares Ziel, wenn denn kontinuiertlich daran gewirkt wird. Energieeinsparungen von Strom und W√§rme lassen sich in allen Verbrauchs- sektoren und ‚Äďbereichen erzielen. Ob mit technischer Geb√§udeausr√ľstung, stromeffizienten Ger√§ten, dezentraler W√§rmebereitstellung oder der Vermeidung und Verlagerung von Verkehr  in privaten Haushalten, im Gewerbe, bei Dienstleistungen, im Handel, im √∂ffentlichen Sektor, beim Transport oder im Verkehr.

Energieeffizienz

Die effiziente Verwendung von Energie tr√§gt dazu bei, dass Produkte und Dienstleistungen von vornherein so entwickelt werden, dass sie sowohl bei der Herstellung als auch beim Gebrauch wenig Energie ben√∂tigen. Viele Verbraucher entscheiden sich f√ľr einen Wagen mit geringem Verbrauch oder greifen zu regionalen Produkten, die nicht um die halbe Welt geflogen worden sind oder haben sich f√ľr √Ėkostrom entschieden.

Berliner Kraftwerkspark

Kohlekraftwerk Jänschwalde

Einen Gro√üteil seines Stroms erh√§lt Berlin von zentralen Gro√ükraftwerken. Je gr√∂√üer die Entfernung zwischen Produktions- standort und Verbraucher ist, desto gr√∂√üer ist auch der Vertei- lungsverlust. Eine dezentrale Versorgung w√§re in vielen Bereichen viel effizienter. Transportverluste, die negativen Umweltfolgen der Energie- gewinnung wie die Erschlie√üung weiterer Tagebaue z.B. in Brandenburg w√ľrden verringert und die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Die derzeitigen Kohlekraftwerke, die auch Berlin mit Energie versorgen, nutzen gerade mal 30 Prozent bei der Erzeugung von Strom. Allein 70 Prozent gehen im Prozess verloren. W√§hrend Erdgaskraftwerke hingegen noch einen Wirkungsgrad von durchschnittlich 58 Prozent erreichen.

In Berlin selbst stehen √ľberwiegend mit fossilen Energietr√§gern betriebene Kraftwerke zur W√§rmeversorgung. Insgesamt  betreibt Vattenfall derzeit zw√∂lf Kraftwerke mit einer Bruttoleistung von insgesamt 3.048 Megawatt elektrisch und 3.800 Megawatt thermisch.




Kontakt

Matthias Kr√ľmmel

Referent f√ľr Klimaschutzpolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-63

E-Mail: Kruemmel[at]BUND-Berlin.de

trifft sich mittwochs um 19.30 Uhr. Interessierte sind jederzeit willkommen.

Infos unter (030) 78 79 00-0 oder akklee[at]bund-berlin.de

Der "Kohleatlas" zeigt die Auswirkungen der Kohle von Klima bis Gesundheit


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