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Strom und Wärme

Foto: Rainer Sturm /pixelio.de

Das Land Berlin ist noch weit entfernt von einer konsequenten Energiepolitik. Als größter "Einzelkonsument" könnte das Land dort einen konkreten Beitrag leisten. Pro Jahr schreibt es Leistungen im Wert von fünf Milliarden Euro aus. Die Berücksichtigung ökologischer Kriterien im Beschaffungswesen zum Einkauf von umweltgerechten und energieeffizienten Materialien, Produkten und Dienstleistungen sollte bei der Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand und in der Privatwirtschaft Standard werden.

Einen Großteil seines Stroms erhält Berlin von zentralen Großkraftwerken. Je größer die Entfernung zwischen Produktionsstandort und Verbraucher ist, desto größer ist auch der Verteilungsverlust. Eine dezentrale Versorgung wäre in vielen Bereichen viel effizienter. Transportverluste, die negativen Umweltfolgen der Energiegewinnung wie die Erschließung weiterer Tagebaue z.B. in Brandenburg würden verringert und die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Die derzeitigen Kohlekraftwerke, die auch Berlin mit Energie versorgen, nutzen gerade mal 30 Prozent bei der Erzeugung von Strom. Allein 70 Prozent gehen im Prozess verloren. Während Erdgaskraftwerke hingegen noch einen Wirkungsgrad von durchschnittlich 58 Prozent erreichen.



Kontakt

Matthias Krümmel

Referent für Klimaschutzpolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-63

E-Mail: Kruemmel[at]BUND-Berlin.de

trifft sich mittwochs um 19.30 Uhr. Interessierte sind jederzeit willkommen.

Infos unter (030) 78 79 00-0 oder akklee[at]bund-berlin.de

Der "Kohleatlas" zeigt die Auswirkungen der Kohle von Klima bis Gesundheit

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