Das Land Berlin ist noch weit von einer konsequenten klimaschonenden Energiepolitik entfernt. Als größter "Einzelkonsument" könnte das Land dort einen maßgebenen ökologischen Beitrag leisten. Pro Jahr schreibt es Leistungen im Wert von fünf Milliarden Euro aus. Die Berücksichtigung ökologischer Kriterien im Beschaffungswesen zum Einkauf von umweltgerechten und energieeffizienten Materialien, Produkten und Dienstleistungen sollte bei der öffentlichen Hand und in der Privatwirtschaft Standard werden.
BUND und WEED setzen sich für ökologische Standards gemeinsam ein
Trotz massiven Drucks durch ein erstes Fachgespräch im Januar 2009 und einem offenen Brief von BUND und der entwicklungspolitischen Organisation WEED hat sich das Land Berlin nicht durchringen können, die Stromversorgung der Öffentlichen Gebäude wirklich ökologisch zu gestalten.
Thesen zur Ökostrombeschaffung
Offener Brief zur Berliner Stromausschreibung
Bremen macht es vor
Das Land Bremen versorgt seine öffentlichen Gebäude bereits seit dem 1. Januar 2009 mit Ökostrom. Die europaweite Ausschreibung orientierte sich an dem Konzept des Bundesumweltamtes, das neben den Preis für Ökostrom, den Strom aus neueren Anlagen höher bewertet als aus älteren. Dadurch wird für Stromproduzenten ein zusätzlicher Anreiz geboten in neue Anlagen zu investieren. Bremen wird für seinen Ökostrom ca. 1,2 Prozent mehr zahlen als für "konventionellen".
Stromauschreibung des Land Bremen
PM zum Bremer Strombezug