Mit ihren Bussen erschließt die BVG nicht nur die weniger dicht besiedelten Gebiete der Stadt, sondern nimmt auch großräumige Verbindungsfunktionen wahr. Einige Linien auf den Hauptstrecken sind allerdings chronisch überlastet, beispielsweise die Busse auf der Hauptstraße und Potsdamer Straße. Sie sollten mittelfristig durch die Straßenbahn ersetzt werden.
Der Busverkehr muss schneller werden, vor allem die Behinderung durch sich stauende Autos gefährdet die Attraktivität der Busse. Anders als der Senat und die BVG ist der BUND der Meinung, dass auf vielen weiteren Straßen Busspuren markiert werden sollten. Damit diese Spuren auch von Radfahrern genutzt werden können, sollen sie ohne zeitliche Beschränkungen gelten. Das gilt natürlich auch für die schon bestehenden Busspuren. Weitere Hilfsmittel, um die Geschwindigkeit der Busse zu erhöhen, sind deren Bevorzugung an den Ampeln (im Verkehrsfachjargon Lichtsignalanlagen – LSA) und sogenannte Buskaps. Unter Buskaps versteht man Haltestellen, die ein Stück in die Straße hineinragen. Um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen, müssen die Busse nur noch bremsen. Der sonst übliche Schlenker nach rechts zum Straßenrand und das anschließende Einfädeln in den Verkehr entfallen.