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Weniger Stra├čen - weniger Autoverkehr

Foto: ┬ę BUND Berlin

Der Autoverkehr ist in Berlin der Hauptverursacher von sch├Ądlichen Luftschadstoffen und st├Ârendem L├Ąrm. Breite und viel befahrende Stra├čen wirken negativ auf die Qualit├Ąt von Wohn- und Arbeitsquartieren. Auch f├╝hren starker Autoverkehr in den Kiezen zu sozialen Problemen. Die Umgestaltung Berlins zu einer autogerechten Stadt hat ab den 60er Jahren vielerorts ganze Stadtstrukturen zerst├Ârt. Die Stra├čen rund um den Alexanderplatz und PKW-Schneisen wie ÔÇ×An der UraniaÔÇť oder um den Ernst-Reuter-Platz sind abschreckende Beispiele daf├╝r, wie Berlin f├╝r den Autoverkehr viele Stadtr├Ąume opfert.

Aktueller Stra├čenausbau in der Innenstadt

Die Vision einer autogerechten Stadt scheint aber nicht verschwunden zu sein. Zwar gibt der Senat in seinem Stadtentwicklungsplan Verkehr (StEP Verkehr) das Ziel vor, den PKW-Verkehr in der historischen Innenstadt zu senken, die Stra├čenbauvorhaben der letzten Jahre f├╝hrten aber zum genauen Gegenteil (Beispiele: Durchstiche Axel-Springer-Stra├če und Franz├Âsische Stra├če, Verbreiterung Invalidenstra├če). Diese Planungspolitik von vorgestern geht weiter: Mit dem Weiterbau der A 100 schleust die Verwaltung immer mehr Autos in die Innenstadt. Auch der geplante Erhalt des Stra├čenzugs Getraudenstra├čeÔÇôM├╝hlendammÔÇôGrunerstra├če als sechsspurige Stra├če weist in die falsche Richtung. Um die durch den individuellen Stra├čenverkehr verursachten Probleme zu lindern, muss der Senat endlich seine Versprechen umsetzten und den Autoverkehr zur├╝ckdr├Ąngen und den ├Âffentlichen Verkehrstr├Ągern Vorrang geben.

A 100 stoppen

Was ist das: Es rei├čt H├Ąuser ab, f├Ąllt B├Ąume, enteignet Kleing├Ąrtner, macht Krach und stinkt? Erraten, es ist die Stadtautobahn A 100. Mehr...

TVO-Ausbau ist unn├Âtig

Der autobahn├Ąhnliche Ausbau der Tangentiale Verbindung Ost (TVO) am Rand von Biesdorf-S├╝d stellt eine neue Nord-S├╝d-Verbindung im Osten Berlins dar. Mit dieser vierspurigen Stra├če wird mehr Verkehr f├╝r mehr Feinstaub- und L├Ąrmbelastung sorgen. Mehr...



Kontakt

Martin Schlegel

Referent f├╝r Verkehrspolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-17

E-Mail: mschlegel[at]BUND-Berlin.de

trifft sich w├Âchentlich donnerstags in der BUND-Landesgesch├Ąftsstelle. Verkehrspolitisch Interessierte sind jederzeit willkommen.

Statement zur "Radspuren frei" Kampagne

Christian Wiesenh├╝tter, Stellvertr. Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer der IHK Berlin:

ÔÇ×Wenn sich Berlin als lebenswerte, touristisch attraktive Stadt und gleichzeitig als wettbewerbsf├Ąhiger Wirtschaftsstandort weiterentwickeln soll, dann Weiter ...


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