Der BUND-Berlin und mehrere Anwohner haben gegen den Ausbau der Invalidenstraße geklagt - leider hat das Verwaltungsgericht der Klage nicht stattgegeben.
Die Straße soll nach Plänen der Verwaltung nun so schnell wie möglich von derzeit 2-Spuren auf 4-Spuren ausgebaut werden. Die Straßenausbauvariante des BUND sah dagegen 3 Spuren vor, sodass die geplante Tram auf einer eigenen Gleisspur fahren könnte. Stattdessen wird die Straßenbahn zukünftig durch den Autoverkehr ausgebremst und wesentlich mehr Zeit zum Hauptbahnhof benötigen. Darüber hinaus steigen für die Anwohner die Schadstoffwerte und die Lärmbelastung. Letztere werden laut Planfetstellungsbeschluss derart hoch sein, dass die betroffenen Grundstückseigentümer die Stadt sogar dazu zwingen kann, ihre entwerteten Grundstücke aufzukaufen.