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Straße ohne Sinn in Karow

Foto: © BUND Berlin

Für sieben Millionen Euro soll eine Straßenverbindung vom vorhanden Anschluss an die Bundesstraße B 2 bis zum Knotenpunkt Alt-Karow/Bahnhofstraße in Karow im Bezirk Pankow gebaut werden.

Die Planung stößt beim BUND auf massive Bedenken, da fast drei Hektar unversiegelter Boden für die Straße asphaltiert werden soll. Mit dem Bau werden durch Karow etwas weniger Autos fahren, aber es ist damit zu rechnen, dass deutlich mehr Verkehr erzeugt wird und die Anwohner in Malchow noch mehr Lärm und Abgasen ausgesetzt werden.

Mehr als vier Hektar Siedlungsgebiet wird von mehr Lärm betroffen sein, neben Wohngebieten betrifft dies auch Kleingärten. Und Erholungssuchende werden auch in Teilen der Parkanlage Neue Wiesen durch Autolärm beschallt.

Insgesamt wird die neue Straße mehr schaden als nutzen. Der „Nutzen“ der geplanten Straße besteht vor allem in Fahrzeitverkürzungen durch Geschwindigkeitserhöhungen auf einigen Stücken – was zu erhöhten Schadstoffemissionen führt. Zusätzlich würde die neue Straße Teile des denkmalgeschützen Alt-Karow zerstören.

Aus diesen Gründen lehnt der BUND Berlin das Neubauvorhaben als unbegründet und schädlich ab und fordert, die dafür vorgesehenen sieben Millionen Euro Landesmittel sinnvoller zu verwenden.

Stellungnahme der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz mit Beteiligung des BUND Berlin (2014, PDF, 11 Seiten)



Kontakt

Martin Schlegel

Referent für Verkehrspolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-17

E-Mail: mschlegel[at]BUND-Berlin.de

trifft sich wöchentlich donnerstags in der BUND-Landesgeschäftsstelle. Verkehrspolitisch Interessierte sind jederzeit willkommen.

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