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Mit den Öffentlichen fährt Berlin gut

© Sebastian Petrich

U-Bahnen im Minutentakt, Nachtbusverbindungen auch in dünn besiedelte Vororte und ein Ticket für alle Verkehrsmittel – viele in- und ausländische Besucher beneiden die Berliner um ihren öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Auf diesen Lorbeeren kann sich die Hauptstadt aber nicht ausruhen: Um die Lebensqualität in Berlin zu erhalten und die Klimaschutzziele zu erreichen, muss der Nahverkehr weiter ausgebaut werden.

Die Herausforderungen wachsen mit der wachsenden Stadt. Der BUND hat im Jahr 2015 untersucht, wie und wo die Zunahme der Bevölkerung in Berlin auch nachhaltig mit dem öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) kombiniert werden kann und muss. Und kommt zu folgendem Fazit: Große Neubaugebiete das Märkische Viertel oder die Wasserstadt Spandau blieben in Westberlin bzw. in der Gesamtstadt nach der Wende ohne Schienenanschluss, wodurch viele Bewohner auf das eigene Auto umstiegen. Berlin sollte nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen und auf das jetzige Stadtwachstum wieder mit dem Reaktivieren der alten Westberliner U-Bahn-Planungen reagieren, die bis heute nicht realisiert wurden. Der U-Bahn-Bau ist inzwischen viel zu teuer und dauert viel zu lange.
Für das Verbinden der beiden Stadthälften sowie die Anbindung der neuen Wohngebiete ist die Straßenbahn in der Regel die beste Lösung. Der BUND begrüßt deshalb ausdrücklich die neue Straßenbahnstrecke nach Moabit; sie muss nun zügig Richtung Charlottenburg weitergebaut werden.

BUND-Hintergrund „Berlin wächst – wächst der ÖPNV mit?“

Natürlich kostet ein funktionierender ÖPNV auch Geld. Statt aber immer wieder die Fahrpreise zu erhöhen, sollten mit verbesserten Angeboten noch mehr Menschen in Busse und Bahnen gelockt werden. Das Kundenpotenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Der BUND setzt sich daher für eine übersichtliche Tarifauswahl ein, die den Erwerb von Zeitkarten lohnend machen. Außerdem soll die Umweltkarte – um ihrem Namen wirklich gerecht zu werden – wieder die Fahrradmitnahme erlauben.

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Kontakt

Martin Schlegel

Referent fĂĽr Verkehrspolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-17

E-Mail: mschlegel[at]BUND-Berlin.de

trifft sich wöchentlich donnerstags in der BUND-Landesgeschäftsstelle. Verkehrspolitisch Interessierte sind jederzeit willkommen.

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