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Mehr Regionalbahnen für Berlin und Brandenburg

© Rolf van Melis/pixelio

Brandenburger pendeln zur Arbeit nach Berlin, Hauptstädter suchen Erholung im Umland: Es gibt viele gute Gründe für vernünftige Bahnverbindungen zwischen Berlin und Brandenburg. Nachdem der Berliner Hauptbahnhof und der Nord-Süd-Tunnel in Betrieb gegangen sind, gilt es nun, die fehlenden Strecken zwischen den beiden Ländern (wieder) aufzubauen – und natürlich dafür zu sorgen, dass das Flächenland Brandenburg mit der Bahn erreichbar bleibt.

Keine Regionalbahn sollte irgendwo an der Landesgrenze enden oder wegen fehlender Trassen zu größeren Umwegen gezwungen sein. Der BUND fordert daher folgende Lücken zu schließen: Dresdner Bahn von Blankenfelde zum Südkreuz, Heidekrautbahn über Rosenthal oder Karow bis Gesundbrunnen und Kremmener Bahn von Henningsdorf bis Gesundbrunnen. Allerdings brauchen wir keinen Luxusausbau dieser Strecken. Die Dresdner Bahn kommt in Lichtenrade ohne Tunnel und ohne lärmintensiven Hochgeschwindigkeitsstandard aus und die Kremmener Bahn könnte zwischen Henningsdorf und Schönholz die (in diesem Fall auszubauende) Trasse der S25 mitnutzen.

Brandenburgnetz 2020

So sicher wie das Amen in der Kirche kommt zum alljährlichen Fahrplanwechsel im Dezember die Nachricht, dass die Brandenburger Landesregierung weniger Nahverkehrsleistungen bei den Bahnunternehmen bestellt. Die Folge: ausgedünnte Takte und Streckenstilllegungen. Der BUND fordert ein Umdenken. Um die Mobilität der Menschen zu sichern, wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen und klimaschädlichen Autoverkehr zu reduzieren, muss Brandenburg einen ausreichenden Regionalverkehr auf der Schiene anbieten. Die BUND-Landesverbände Berlin und Brandenburg haben zusammen ein Konzept für einen Mindeststandard im regionalen Personen- und Güterverkehr erarbeitet: das Brandenburgnetz 2020. Mehr dazu unter www.BUND-brandenburg.de...



Kontakt

Martin Schlegel

Referent für Verkehrspolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-17

E-Mail: mschlegel[at]BUND-Berlin.de

Der Arbeitskreis Mobilität

trifft sich mittwochs um 19 Uhr in der BUND-Landesgeschäftsstelle. Verkehrspolitisch Interessierte sind jederzeit willkommen.

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