In Maßen ist er erträglich, ja sogar nützlich. Zu viel Autoverkehr dagegen mindert die Lebensqualität erheblich. Das ist in Berlin der Fall. So verwundert es kaum, wenn Lärm und Sorge um Kinder im Straßenverkehr zu den häufigsten Gründen gehören, warum sich Menschen für einen Umzug ins Umland entscheiden. Der BUND vertritt die Meinung, dass alle Menschen in Berlin ein Recht auf ein gutes Leben ohne die negativen Folgen des dominanten Autoverkehrs haben.
Mobil ohne Auto zu sein, das ist für Millionen Berliner bereits ganz selbstverständlich. Wie wäre es, wenn die anderen Bewohner der Stadt ihrem Beispiel folgen würden, zumindest einmal probeweise? Jahr für Jahr am 22. September lassen Menschen ihre Autos stehen. Europaweit. An diesem Tag reservieren viele Kommunen ausgewählte Straßen oder Stadtviertel für Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Verkehr. Der BUND fordert, auch in Berlin die Vorteile einer autoarmen Mobilität einmal im Jahr erlebbar zu machen – und an den restlichen 364 Tagen diesem Zustand so nahe wie möglich zu kommen.