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Tiergarten autofrei

Foto: ┬ę Thomas Sturm / PIXELIO.de

Viele St├Ądte beneiden Berlin um seinen ÔÇ×Central ParkÔÇť, den Tiergarten. ├ähnlich wie sein New Yorker Pendant wird der Tiergarten leider von einigen Stra├čen zerschnitten und verl├Ąrmt. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied: Im Central Park stehen die Stra├čen dem motorisierten Individualverkehr nur unter der Woche und zu bestimmten Zeiten zur Verf├╝gung. Davon kann Berlin lernen!

Der BUND schl├Ągt vor, die Stra├če des 17. Juni von Ostern bis zum 3. Oktober an den Wochenenden f├╝r Spazierg├Ąnger, Skater und Radfahrer zu reservieren. Die Bedenken, dies k├Ânne zu einem Verkehrschaos f├╝hren, sind unbegr├╝ndet. Ob Stra├čenfest, Marathon oder Public Viewing bei der Fu├čball-WM ÔÇô in den letzten Jahren gab es zahlreiche Veranstaltungen, f├╝r die der Tiergarten tagelang f├╝r den Autoverkehr gesperrt blieb. Wenn k├╝nftig zwischen Freitagabend und Montagmorgen regelm├Ą├čig kein Autoverkehr auf der Stra├če des 17. Juni stattfindet, k├Ânnen sich alle Verkehrsteilnehmer darauf einstellen und b├Âse ├ťberraschungen vermeiden.

Weg mit der illegalen Stra├če am Kanzleramt!

Als vor Jahren der Tiergartentunnel geplant und gebaut wurde, hie├č es, er solle den Tiergarten vom Durchgangsverkehr von Norden nach S├╝den und umgekehrt befreien. Was ist von diesem Versprechen geblieben? Einzig die Entlastungsstra├če wurde geschlossen und ihre Trasse wie fr├╝her in einen Park umgestaltet. Weiter n├Ârdlich, zwischen Scheidemannstra├če und Hauptbahnhof, schl├Ąngelt sich eine namenlose Stra├če an Kanzleramt und Paul-L├Âbe-Haus vorbei. Auf ihr f├Ąhrt ein Auto nach dem anderen. Eine Verkehrsz├Ąhlung des BUND hat hier im April 2006 immer noch 14.000 Fahrzeuge t├Ąglich erfasst. Der Durchgangsverkehr hat somit gegen├╝ber der tunnellosen Zeit um nicht einmal 40 Prozent abgenommen. Damit die 400 Millionen Baukosten f├╝r den Stra├čentunnel nicht v├Âllig nutzlos vergraben worden sind, fordert der BUND, den Autoverkehr dort komplett unter die Erde zu leiten. Das geht ganz einfach: Der Senat muss die provisorische ÔÇô besser gesagt: illegale ÔÇô Stra├če schlie├čen. Taxen und die Busse der Linie M85 k├Ânnten hier mit einer Sondergenehmigung fahren.



Kontakt

Martin Schlegel

Referent f├╝r Verkehrspolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-17

E-Mail: mschlegel[at]BUND-Berlin.de

trifft sich w├Âchentlich donnerstags in der BUND-Landesgesch├Ąftsstelle. Verkehrspolitisch Interessierte sind jederzeit willkommen.

Statement zur "Radspuren frei" Kampagne

Christian Wiesenh├╝tter, Stellvertr. Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer der IHK Berlin:

ÔÇ×Wenn sich Berlin als lebenswerte, touristisch attraktive Stadt und gleichzeitig als wettbewerbsf├Ąhiger Wirtschaftsstandort weiterentwickeln soll, dann Weiter ...


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