Es stößt keine Abgase aus, verbraucht keine Energie (außer der menschlichen), macht keinen Lärm und nimmt nur wenig Fläche in Anspruch. Kein anderes Verkehrsmittel, von den eigenen Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Obendrein schont das Radfahren die privaten und öffentlichen Finanzen und hält fit. Gute Gründe, den Radverkehr entschieden zu fördern.
In Berlin hat der Radverkehr einen Anteil von dreizehn Prozent aller zurückgelegten Wege (Stand 2010). Damit hat der Senat sein sich gesetztes Ziel, bis 2010 den Radverkehrsanteil auf 15 Prozent zu steigern, nicht erreicht. Die Stadt setzt aber weiterhin auf die Förderung des Fahrradverkehrs. Der BUND unterstützt dieses Vorhaben und sagt: Es geht noch mehr! Denn Berlin ist flach, die Straßen sind breit und nur jeder zweite Haushalt leistet sich ein eigenes Auto. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, braucht das Rad mehr Platz. Mehr Platz auf der Straße, mehr Platz beim Parken, mehr Platz in der Planung.