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Grün tut gut

Foto: © BUND Berlin

Mehr als 2500 Parks und Grünanlagen gibt es in Berlin, über 76.000 Kleingärten und rund 220 begrünte Friedhöfe. Hinzu kommen zahlreiche, mehr oder weniger planvoll begrünte Brachen. Sie alle dienen nicht nur der Erholung. Werden sie fachgerecht und ökologisch sinnvoll gepflegt, sind sie Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Nicht zuletzt leisten die Grünflächen einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima.

Weil der Stadt das Geld fehlt, versuchen der Senat und die Bezirke immer wieder, einzelne Brachen oder Kleingartenanlagen an Investoren zu verkaufen. Der BUND Berlin lehnt dies strikt ab. Statt die Flächen stetig zu verringern, sollten stattdessen neue Grünflächen ausgewiesen werden.

Konzepte für naturnahe Parkpflege fehlen

Für die Pflege der bestehenden Grünanlagen sollten die verantwortlichen Verwaltungen ökologische Konzepte entwickeln. Dazu benötigen sie Personal, das in diesem Bereich auch entsprechend qualifiziert sein muss. Werden Grünflächen naturnah bewirtschaftet, dann bieten sie wildlebenden Tier- und Pflanzenarten wichtige Rückzugsgebiete.

Extensiv gepflegte Parks und Wildnisflächen haben den Vorteil, dass ihre Unterhaltung erheblich weniger Geld kostet als die aufwändig gestalteter Anlagen. Auch in Gartendenkmalen ist eine ökologische Parkpflege möglich. Hierfür müssen bestimmte Gesichtspunkte in die einzelnen Parkpflegewerke eingearbeitet und diese auch umgesetzt werden. Dass das durchaus möglich ist, zeigt sich am Beispiel Pfaueninsel.

BUND gegen Park per Gebühr

Der BUND Berlin wendet sich außerdem gegen die zunehmende Tendenz, für Parks Eintrittsgelder zu verlangen. Stadtbewohner brauchen die Grünanlagen zur Erholung und sollten sie unentgeltlich dafür nutzen können. Der kostenlose Zugang zu öffentlichem Grün ist auch eine Frage ökologischer Gerechtigkeit. Statt zu versuchen, die Parks per Gebühr vor möglichem Vandalismus zu schützen, sollten die Bezirksverwaltungen lieber alles daran setzen, die Wertschätzung des Stadtgrüns bei der Bevölkerung über positive Anreize und Aufklärung zu verstärken.



Was kann ich tun, wenn

  • Bäume gefällt werden?
  • Wildschwein, Waschbär und Co auftauchen?
  • Schwalbennester abgeschlagen werden?

Am 1. Montag jeden Monats finden öffentliche Veranstaltungen zum Stadtnaturschutz statt mit folgendem Programm (download).

Sie sind herzlich eingeladen!

Kontakt

Herbert Lohner

Referent für Naturschutz

Telefon:
(030) 78 79 00-24

E-Mail: lohner[at]BUND-Berlin.de

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