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Satzung

 des Bundes fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland,

Landesverband Berlin e.V. (BUND Berlin)

(Stand: Juni 2016)

 
§ 1 Name, Sitz und GeschÀftsjahr


(1)    Der Verein fĂŒhrt den Namen  "Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland  Landesverband Berlin e.V." (BUND Berlin) und ist in das Vereinsregister eingetragen. Er ist der Landesverband Berlin des Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND).

(2)    Der Vereinssitz ist Berlin.

(3)    GeschĂ€ftsjahr ist das Kalenderjahr.

 
§ 2 Zweck und Arbeitsweise

(1)    Zweck des BUND Berlin ist die Förderung und Durchsetzung des Umwelt- und Naturschutzes im umfassenden Sinne als Schutz auch der WĂŒrde und Unversehrtheit des Menschen, der natĂŒrlichen Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen und der Existenz von Tieren und Pflanzen sowie der Bewahrung all dieser GĂŒter vor einer BeeintrĂ€chtigung und Zerstörung.

(2)    Zweck des BUND Berlin ist insbesondere

1.    die Förderung des Naturschutzes und der biologischen Vielfalt insbesondere durch Arten-, Biotop- und Tierschutz sowie durch Landschaftspflege;

2.    die Förderung des Umweltschutzes, gesunder Lebensbedingungen, des Klimaschutzes und des Schutzes vor radioaktiver Strahlung;

3.    die Förderung Ressourcen schonenden, umweltvertrĂ€glichen Lebens und nachhaltigen Wirtschaftens;

4.    die Förderung der Umweltbildung im schulischen und außerschulischen Bereich;

5.    die Förderung einer natur- und umweltvertrĂ€glichen Stadtentwicklung und MobilitĂ€t;

6.    die Förderung des Verbraucherschutzes und der Verbraucherberatung;

7.    die Förderung der Kulturlandschaft, des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege;

8.    die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie wissenschaftlichen Untersuchungen und Veröffentlichungen entsprechend der genannten Zwecke;

9.    die Förderung des bĂŒrgerschaftlichen Engagements.

(3)    Der BUND Berlin ĂŒbt seine TĂ€tigkeit aus, indem er

1.    den Umwelt- und Naturschutzgedanken öffentlich vertritt,

2.    bei der politischen Willensbildung mitwirkt,

3.    durch Veröffentlichungen, VortrĂ€ge, Veranstaltungen, FĂŒhrungen, LehrgĂ€nge und Ausstellungen fĂŒr den Umwelt- und Naturschutz eintritt,

4.    Erziehung und Bildung auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes fördert,

5.    sich mit seinem Sachverstand in Planungs- und Genehmigungsverfahren fĂŒr öffentliche und private Projekte einbringt, die möglicherweise Auswirkungen auf die Umwelt und die Natur in und außerhalb Berlins haben.

6.    aktiv bei der Stadtsanierung und Stadtentwicklung sowie der Entwicklung stadtnaher Erholungsgebiete mitarbeitet und das Kleingartenwesen unter ökologischen Gesichtspunkten fördert,

7.    fĂŒr eine wirkungsvolle Verbesserung und einen konsequenten Vollzug der einschlĂ€gigen Gesetze und Verordnungen eintritt,

8.    umweltfeindliche Planungen mit allen gesetzlichen Mitteln bekĂ€mpft,

9.    schutzwĂŒrdige Gebiete und Naturgebilde pflegt, gegebenenfalls erwirbt oder die TrĂ€gerschaft fĂŒr Schutzgebiete ĂŒbernimmt,

10.    die Verbraucherinnen und Verbraucher ĂŒber umwelt- und gesundheitsrelevante Auswirkungen von Produkten, Dienstleistungen und Verhaltensweisen aufklĂ€rt und berĂ€t,

11.    zu Spenden, Stiftungen und sonstigen Zuwendungen fĂŒr die unter 1. bis 10. genannten Aufgaben aufruft,

12.    mit allen Kreisen der Bevölkerung, Institutionen, Vereinigungen, Schulen, Hochschulen, Behörden und politischen Gremien in Belangen des Natur- und Umweltschutzes zusammenarbeitet.

(4)    Der BUND Berlin ist parteipolitisch unabhĂ€ngig und vertritt den Grundsatz weltanschaulicher und religiöser Toleranz. Rassistische, fremdenfeindliche und menschenrechtswidrige Auffassungen sind mit dem Grundsatz des Vereins unvereinbar.


§ 3 GemeinnĂŒtzigkeit und Mittelverwendung

 
Der BUND Berlin verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnittes „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der BUND Berlin ist selbstlos tÀtig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

Es darf keine Person durch Aufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

(1)    Mitglied des BUND Berlin können natĂŒrliche und juristische Personen werden, wenn sie gleichzeitig dem Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. als Bundesmitglied beitreten.

(2)    Wird dem Aufnahmeantrag vom Vorstand des BUND Berlin nicht widersprochen, gilt er nach Ablauf von sechs Wochen nach Empfang der BeitrittserklĂ€rung als angenommen. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, etwaige AblehnungsgrĂŒnde anzugeben.

(3)    Die Beitragshöhe wird von der Vertreterversammlung des Bundesverbandes festgelegt.

(4)    Der Vorstand kann Mitglieder, die sich vereinsschĂ€digend verhalten oder gröblich gegen die Ziele des BUND Berlin verstoßen, ausschließen. Dem/der Betreffenden ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Ausschluss ist dem/der Betroffenen unter Angabe von GrĂŒnden schriftlich bekannt zu geben. Gegen den Ausschluss kann der/die Betroffenen innerhalb von 30 Tagen nach Empfang des Bescheides Beschwerde zur nĂ€chsten Mitgliederversammlung einlegen.

(5)    Der Vorstand kann eine ausschließliche Landesmitgliedschaft zulassen. Er kann in HĂ€rtefĂ€llen den Betrag, der sich nach dem des Bundesverbandes richtet, auf Antrag ermĂ€ĂŸigen oder erlassen. Der Betrag ist zu Beginn eines jeden Kalenderjahres fĂ€llig. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung ruhen die Mitgliedsrechte. Ein Mitglied kann jederzeit schriftlich seinen Austritt erklĂ€ren. Der Mitgliedsbeitrag ist jedoch fĂŒr das ganze Jahr zu entrichten.

(6)    Die im Mitgliedsantrag erfassten persönlichen Daten werden elektronisch erfasst und können - dies betrifft insbesondere Vorname, Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse -, gegebenenfalls durch Beauftragte des BUND Berlin e.V., auch fĂŒr Kontakt-, Informations- und Werbezwecke des BUND genutzt werden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Jedes Mitglied hat das Recht, der Verwendung der vorgenannten persönlichen Daten zu den vorgenannten Zwecken jederzeit widersprechen zu können. Macht ein Mitglied von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch, wird die weitere Verwendung (Post, E-Mail, Telefon) in der Datenbank der Mitgliederverwaltung entsprechend blockiert. Formlose WidersprĂŒche zur Verwendung von persönlichen Daten können an alle offiziellen und aktuell gĂŒltigen Kontaktmöglichkeiten des BUND Berlin e.V. gerichtet werden.

 

§ 5 Organe
 

Organe des BUND Berlin sind:

(1)       Die Mitgliederversammlung und

(2)       der Vorstand.

§ 6 Mitgliederversammlung
 

(1)    Mindestens einmal im GeschĂ€ftsjahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung des BUND-Landesverbandes Berlin statt. Ihr gehören alle Mitglieder des BUND Berlin an.

(2)    Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des BUND Berlin.    Ihre Aufgaben sind:

a)    die Beschlusskontrolle und BestĂ€tigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung,

b)    die Entgegennahme des Berichts des Vorstands und der KassenprĂŒfer ĂŒber das abgelaufene GeschĂ€ftsjahr,

c)    die Entgegennahme der Berichte der Arbeits- und Bezirksgruppen,

d)    die Beschlussfassung ĂŒber die Grundlinien der TĂ€tigkeit des BUND Berlin,

e)    die Genehmigung des Haushaltsplans,

f)    die Entlastung des Vorstands

g)    die Beschlussfassung ĂŒber AntrĂ€ge zur SatzungsĂ€nderung,

h)     die Beschlussfassung ĂŒber sonstige Angelegenheiten und AntrĂ€ge, die ihr vom Vorstand oder von Mitgliedern vorgelegt werden,

i)     die Wahl der Mitglieder des Vorstands (mit Ausnahme des/derVertreter/in der BUNDjugend) auf zwei Jahre. Die Amtszeit des Vorstandes endet mit der Wahl des neuen Vorstandes. Wiederwahl ist zulĂ€ssig.

j)     die Abwahl von Vorstandsmitgliedern, wenn gleichzeitig der freiwerdende Posten durch Wahlen wieder besetzt wird,

k)     die Wahl von jĂ€hrlich zwei KassenprĂŒfern

l)    die Wahl der Delegierten fĂŒr die Vertreterversammlung des Bundes fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.,

m)    die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

n)    die Beschlussfassung ĂŒber die Auflösung des Vereins mit 3/4-Mehrheit.

(3)    Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von einem Monat einberufen. Die Einladung erfolgt unter Bekanntgabe der vorlĂ€ufigen Tagesordnung in der Verbandszeitschrift oder durch gesonderte Benachrichtigung. In der Einladung ist auf die Möglichkeit hinzuweisen, dass die bis dahin eingegangenen AntrĂ€ge, das Ergebnisprotokoll der letzten Mitgliederversammlung, der vorlĂ€ufige Haushaltsplan und der Haushaltsbericht ĂŒber das vergangene GeschĂ€ftsjahr vier Wochen vorher und der Jahresbericht des BUND Berlin zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung in der LandesgeschĂ€ftsstelle eingesehen oder angefordert werden können und per Internet zugĂ€nglich gemacht werden.

(4)    SatzungsĂ€nderungen können von der Mitgliederversammlung nur mit einer 3/4-Mehrheit beschlossen werden. Die entsprechenden AntrĂ€ge mĂŒssen spĂ€testens sechs Wochen vor Versammlungsbeginn dem Vorstand vorliegen.

(5)    Alle ĂŒbrigen AntrĂ€ge mĂŒssen spĂ€testens zwei Wochen vor Versammlungsbeginn dem Vorstand vorliegen. SĂ€mtliche vorliegende AntrĂ€ge werden den Sprechern der Bezirksgruppen und der BUNDjugend zugeschickt. DarĂŒber hinaus können sie in der GeschĂ€ftsstelle eingesehen werden.

(6)    InitiativantrĂ€ge sind zulĂ€ssig, wenn sie von mindestens zehn anwesenden Mitgliedern unterzeichnet sind. InitiativantrĂ€ge zur Änderung der Satzung oder zur Abwahl von Vorstandsmitgliedern sind nicht zulĂ€ssig.

(7)    Der Haushaltsbericht und der Haushaltsplan sind der Mitgliederversammlung detailliert und allgemein verstĂ€ndlich zu erlĂ€utern.

(8)    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn 10% der Mitglieder des BUND Berlin, die Mitgliederversammlung der BUNDjugend, eine Bezirksmitgliederversammlung oder wenn zwei Drittel der Mitglieder des Vorstandes es schriftlich verlangen.

(9)    Ăœber den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fĂŒhren, das von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der ProtokollfĂŒhrer/in unterzeichnet wird. Der/die Versammlungsleiter/in und der/die ProtokollfĂŒhrer/in sind von den anwesenden Mitgliedern zu Beginn der Versammlung zu wĂ€hlen.

(10)    Die Mitgliederversammlung gibt sich eine GeschĂ€ftsordnung.

(11)    Jede ordnungsgemĂ€ĂŸ einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfĂ€hig.

 

§ 7 Vorstand


(1)    Der Vorstand besteht aus:

a)    dem/der Vorsitzenden

b)    dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, sie bilden den Vorstand im Sinne
        § 26 BGB und sind jeweils allein vertretungsberechtigt,

c)    dem/der Schatzmeister/in

d)    dem/der Vertreter/in der BUNDjugend

e)    bis zu drei Beisitzer/innen.

(2)    Vorbehaltlich der Aufgaben der Mitgliederversammlung ist der Vorstand fĂŒr die ErfĂŒllung der satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben verantwortlich. Er hat im Rahmen seines Aufgabenbereiches die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung zu vollziehen.

(3)    Der/die Vorsitzende hat die Aufgabe

a)    den BUND Berlin nach außen zu reprĂ€sentieren,

b)    den Vorstand einzuberufen,

c)     dringliche Anordnungen zu treffen und unaufschiebbare GeschĂ€fte zu besorgen, hiervon hat er dem zustĂ€ndigen Organ unverzĂŒglich Kenntnis zu geben.

(4)    Der/die stellvertretende Vorsitzende handelt an Stelle des/der Vorsitzenden, wenn diese/r verhindert ist oder ihn/sie beauftragt.

(5)    Ansonsten regeln die Mitglieder des Vorstandes die genaue Aufgabenverteilung innerhalb des Landesvorstands intern und geben diese bekannt.

(6)    Interessierte Mitglieder können als GĂ€ste an den Vorstandssitzungen teilnehmen, sofern der Vorstand nicht anders beschließt.

(7)    Der Vorstand gibt sich eine GeschĂ€ftsordnung

(8)    Der Vorstand bestellt die hauptamtlichen Mitarbeiter und den/die GeschĂ€ftsfĂŒhrer/in des BUND Berlin mit 2/3- Mehrheit.

(9)    Der Vorstand bestĂ€tigt die Sprecher bzw. den Sprecherrat der Bezirksgruppen und Arbeitskreise, sofern dem nicht triftige GrĂŒnde entgegenstehen.

(10)     Der Vorstand hat die Befugnis, darĂŒber zu entscheiden, ob fĂŒr eine ehrenamtlich tĂ€tige Person ein Aufwendungsersatzanspruch anerkannt wird.

(11)    Der Vorstand fĂŒhrt mindestens viermal im Jahr gemeinsame Sitzungen mit Vertreter/innen/n der Bezirksgruppen und Arbeitskreise durch.

(12)    Bei RĂŒcktritt eines Vorstandsmitgliedes besetzt der Vorstand den freigewordenen Posten bis zur nĂ€chsten Mitgliederversammlung kommissarisch.

(13)    Der Vorstand kann fĂŒr bestimmte Aufgaben Beauftragte ernennen.

(14)    Der Vorstand ist beschlussfĂ€hig, wenn die HĂ€lfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

 

§ 8 Wissenschaftlicher Beirat

 
Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats haben die Aufgabe, den Vorstand in fachlichen Fragen zu beraten. Sie werden durch den Vorstand berufen.

 

§ 9 Bezirksgruppen


(1)    Der BUND Landesverband Berlin untergliedert sich in Bezirksgruppen und unterstĂŒtzt deren GrĂŒndung und Arbeit.

(2)    Bezirksgruppen werden im Rahmen der Satzung des BUND Berlin tĂ€tig und tragen dazu bei, dass die Ziele lt. § 2 in ihrem Bereich verwirklicht werden.

(3)    Bezirksgruppen und Landesvorstand arbeiten solidarisch zusammen. Die GrĂŒndung von Bezirksgruppen erfolgt in Absprache mit dem Landesvorstand.

(4)    In jedem Berliner Bezirk kann höchstens eine Bezirksgruppe tĂ€tig sein.

(5)    BUND-Mitglieder, die in einem Bezirk wohnen, in dem keine Bezirksgruppe existiert, können auf Wunsch stimmberechtigte Mitglieder in der Bezirksgruppe eines angrenzenden Bezirks werden. Die Bezirksgruppe teilt dem Landesvorstand die Namen der nicht im Bezirk ansĂ€ssigen Mitglieder mit. Wenn sich in einem Bezirk eine Bezirksgruppe neu grĂŒndet, werden die dort wohnenden BUND-Mitglieder automatisch Mitglieder dieser Bezirksgruppe und scheiden aus der Bezirksgruppe des Nachbarbezirks aus. Über Ausnahmen auf Antrag der Betroffenen entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Sprecherrates der Gruppe, der das Mitglied bisher angehört hat. Jedes Mitglied kann nur einer Bezirksgruppe stimmberechtigt angehören.

(6)    Die Organe der Bezirksgruppen sind                                

-    die Bezirksmitgliederversammlung als höchstes Organ,           
-    der Sprecherrat, der an BeschlĂŒsse der Bezirksmitgliederversammlung gebunden ist.

(7)    Ordentliche Bezirksmitgliederversammlungen finden analog zu den Bestimmungen der Landesverbandssatzung mindestens alle zwei Jahre statt. Der Bezirkssprecherrat hat darĂŒber hinaus die Möglichkeit, zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen einzuladen. Der Vorstand des Landesverbandes kann eine Bezirksmitgliederversammlung einberufen, wenn ein wichtiger Grund besteht und die satzungsgemĂ€ĂŸen Vertreter dazu nicht bereit oder in der Lage sind.

(8)    Die Bezirksmitgliederversammlung wĂ€hlt einen Sprecherrat. Ihm gehören an    

- ein/e 1. Sprecher/in,   
- ein/e 2. Sprecher/in,   
- ein/e Kassenwart/in   
- ein/e Schriftwart/in;

Sie bedĂŒrfen der BestĂ€tigung durch den Landesvorstand. Die BestĂ€tigung kann nur aus wichtigem Grund versagt, der Widerruf der BestĂ€tigung kann nur aus wichtigem Grund vorgenommen werden. Einer Person können auch mehrere Aufgaben ĂŒbertragen werden. Die Bezirksmitgliederversammlung kann Richtlinien zur Arbeit der Bezirksgruppe beschließen.

(9)    Bezirksgruppen erhalten nach dem Haushaltsplan des BUND Berlin Gelder zur FĂŒhrung einer eigenstĂ€ndigen Kasse. Der/die Kassenwart/in sendet innerhalb der ersten beiden Monate eines jeden Jahres eine Kassenabrechnung ĂŒber das vergangene Jahr an den Landesvorstand. Bezirksgruppen können außerdem den Schatzmeister des Landesverbandes mit der Verwaltung der ihnen zustehenden Gelder beauftragen. Sie können Verpflichtungen, die den Bestand ihres Vermögens ĂŒbersteigen, nur nach einer schriftlich erteilten Deckungszusage durch den Landesvorstand eingehen.

(10)    Der Vorstand des Landesverbandes wird regelmĂ€ĂŸig von dem/der Schriftwart/in ĂŒber AktivitĂ€ten der Bezirksgruppen informiert.

(11)    Die FĂŒhrung von Rechtsstreitigkeiten obliegt ausschließlich dem Landesverband.

 

§ 10 Arbeitskreise


(1)    Zu jedem Sachgebiet können mit Zustimmung des Vorstandes Arbeitskreise auf Landes- und Bezirksebene gebildet werden. Existiert bereits eine entsprechende Bezirksgruppe, so ist auch diese zu beteiligen.

(2)    Die Themenbereiche der Arbeitskreise sind so zu wĂ€hlen, dass diese insgesamt das gesamte Spektrum des Umwelt- und Naturschutzes abdecken.

(3)    Die Mitarbeiter eines Arbeitskreises bestimmen aus ihrer Mitte einen/eine Sprecher/in, der/die der BestĂ€tigung durch den Landesvorstand bedarf. Die BestĂ€tigung kann nur aus wichtigem Grund widerrufen werden.

(4)    Arbeitskreise werden vom Landesverband finanziell unterstĂŒtzt und ĂŒber alle sie betreffende Fragen informiert.


§ 11 Jugendorganisation

(1)    Die BUNDjugend Berlin ist die Jugendorganisation des BUND-Landesverbandes Berlin und wird im Rahmen seiner Satzung eigenverantwortlich und selbstĂ€ndig tĂ€tig.

(2)    Die Mitgliederversammlung der BUNDjugend wĂ€hlt aus der Mitte der Landesjugendleitung eine/n Landesjugendsprecher/in ausdrĂŒcklich zur Vertretung im Landesvorstand Berlin.

(3)    Die Mitgliederversammlung der BUNDjugend wĂ€hlt aus der Mitte der Landesjugendleitung maximal zwei Stellvertreter/innen, von denen eine Person den/die Vertreter/in der BUNDjugend im Landesvorstand Berlin bei dessen/deren Verhinderung vertritt.

 

§ 12 Allgemeine Bestimmungen


(1)    Jede TĂ€tigkeit im BUND Berlin, ausgenommen die der hauptamtlichen BeschĂ€ftigten und der GeschĂ€ftsfĂŒhrung, ist ehrenamtlich.

(2)    Angestellte dĂŒrfen nicht Mitglieder des Landesvorstandes sein.

(3)    BeschlĂŒsse der Organe werden, sofern nichts anderes geregelt ist, mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenenthaltungen und ungĂŒltige Stimmen werden nicht berĂŒcksichtigt.

(4)    Von einer Mitwirkung bei BeschlĂŒssen, Aktionen oder GeschĂ€ften ist jeder  ausgeschlossen, soweit er/sie durch deren Auswirkung persönlich betroffen ist.

(5)    Ăœber die in den Organen gefassten BeschlĂŒsse und die diesen zugrundeliegenden AntrĂ€ge sind Niederschriften zu fĂŒhren, die vom jeweiligen Vorsitzenden zu unterzeichnen sind.                                            

(6)    Das GeschĂ€ftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 13 Wahlen


(1)    Wahlen und Abstimmungen sind offen und auf Antrag geheim durchzufĂŒhren.

(2)    Wenn im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit erreicht wird, ist ein zweiter Wahlgang durchzufĂŒhren, in welchem die relative Mehrheit genĂŒgt.

(3)    Den Organen können nur Mitglieder des BUND Berlin angehören.

 

§ 14 Auflösung


(1)    Der BUND Berlin kann nur in einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Diese Mitgliederversammlung ist nur beschlussfĂ€hig, wenn mindestens 10% der Mitglieder anwesend sind.

(2)    Die Auflösung kann nur mit einer 3/4-Mehrheit beschlossen werden.

(3)    Bei der Auflösung des BUND Berlin oder dem Wegfall des steuerbegĂŒnstigten Zwecks fĂ€llt das Vereinsvermögen dem Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. zu. Dieser hat es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu verwenden.

 

§ 15 Inkrafttreten

 
Die SatzungsÀnderungen treten mit Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Kraft.

 

Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland
Landesverband Berlin e.V. (BUND Berlin)
Crellestraße 35, 10827 Berlin-Schöneberg
Telefon: 030 / 78 79 00 - 0

Die vorliegende Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung des BUND Berlin e.V. am 21. 06. 2016 beschlossen.

 



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©Peter von Bechen/pixelio.de

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