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26. Mai 2014

BUND begrüßt Eröffnung von neuem Umschlagplatz für Berliner Altglas

Wichtige Investition in Recycling und Umweltschutz

Info 16 / Berlin, 23. Mai 2014: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) befürwortet die Eröffnung des neuen Glasumschlagplatzes von „Berlin Recycling“ am Westhafen. Mit dem neuen Platz kann eine bessere Altglasqualität erreicht werden. Mehr Raum für eine saubere und getrennte Ablagerung und die Einsparung eines Umladeprozesses können für reinere Glasfraktionen mit größeren Scherben sorgen, die dann auch besser recycelt werden können.

„Das ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Altglassammlung und -verwertung in Berlin“, so Tobias Quast, BUND-Referent für Abfallpolitik. Damit dürfen die Bemühungen um mehr und besseres Recycling in der Stadt jedoch nicht enden. „Wichtig ist außerdem, die Sammelmengen hoch zu halten und Fehlwürfe zu reduzieren. Deshalb muss man die Menschen immer wieder zum Trennen motivieren und gut informieren“, so Quast weiter. Der Erhalt bzw. die Wiedereinführung der erfolgreichen Glassammlung über Tonnen im Hof, Tonnen mit Einwurflöchern und verschlossenen Deckeln, Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit sowie eine klare Kennzeichnung aller Tonnen mit Hinweisen zur korrekten Befüllung sind weitere notwendige Maßnahmen.

Schon im Januar hatte sich der BUND angesichts des Abzuges von Hoftonnen in den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick für einen vollständigen Erhalt des haushaltsnahen Erfassungssystems für Altglas durch Tonnen in den Berliner Höfen ausgesprochen und vor einem Rückgang von Sammelmengen und Trennbereitschaft gewarnt. Damals war die Umstellung auch mit besserer Glasqualität und Recyclingfähigkeit begründet worden. Umso wichtiger erscheinen vor diesem Hintergrund wirklich sinnvolle Investitionen zur Verbesserung des Berliner Sammelsystems wie die Eröffnung dieses neuen Glasumschlagplatzes, damit möglichst viel Berliner Glas hochwertig recycelt werden kann. Bezüglich der Frage der Umstellung der Sammlung auf ein Iglu-/Straßencontainersystem ist weiterhin die intensive und sorgfältige Begleitung des Pilotprojekts in den drei oben genannten Bezirken durch das vereinbarte Gutachten dringend nötig.


Für Rückfragen:
Carmen Schultze, BUND-Pressestelle
fon: (030) 78 79 00-12

Tobias Quast, Referent für Abfall- und Ressourcenpolitik
fon: (030) 78 79 00-38
                                                      





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