Weiterer Schritt zum Ausstieg bei der A 100 / BUND hält weiterhin an Klageabsicht fest
Info 49/Berlin, 24. November 2009: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) begrüßt die Entscheidung der Abgeordneten, die Planungsgelder für die A 100 zu stoppen.
„Das ist ein weiterer Schritt, die A 100 zu verzögern. Senat und Senatsverwaltungen können jetzt nicht einfach weiter durchplanen. Mit dem Zeitgewinn, kann nun die aktuelle Verkehrsprognose berücksichtigt werden, Es ist damit zu rechnen, dass diese den weiteren Rückgang des Autoverkehrs prognostiziert. Damit wird es der Verwaltung zunehmend schwerer fallen, den Autobahnbau zu rechtfertigen.
Der Protest muss allerdings anhalten, so ist die Bürgerbeteiligung beim laufenden Erörterungstermin weiterhin wichtig.
Gegen die bisherige Planung würden zahlreiche Anwohner und der BUND vor Gericht ziehen. Es würden bedingt durch den Autobahnbau in mehreren Straßen die Feinstaub-Grenzwerte überschritten. Bisher war in der Anhörung nichts zu vernehmen, was uns von der Klage abhalten würde,“ so Martin Schlegel, Referent für Verkehrspolitik beim BUND.
Direktbetroffene, die eine Einwendung geschrieben haben, können jetzt jeden Erörterungstag von 19-20 Uhr über Ihre Anliegen diskutieren, ohne sich an die vorgegebene thematische Tagesordnung zu halten. Sie sollten weiterhin diese Möglichkeit nutzen.
Hintergrund:
www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml
link zur Aktuellen Tagesordnung:
www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/strassenbau/a100_16_ba/de/aktueller_stand
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