Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

BUND Landesverband Berlin

Meine Altglastonne bleibt!

Haben auch Sie schon einen Brief erhalten, in dem die Umstellung der Glassammlung und der Abzug Ihrer Altglastonnen im Hof verkündet werden? Oder sind die Tonnen für Glas auf dem Grundstück Ihres Wohnhauses bereits verschwunden? Falls nicht, kann dies bald auch Sie treffen  – vor allem, wenn Sie außerhalb des S-Bahn-Rings wohnen. Mehr als ein Drittel der Glastonnen aus Berliner Hinterhöfen soll abgezogen werden.

Machen Sie bei der BUND-Aktion "Meine Altglastonne bleibt!" mit!

Der BUND Berlin ruft mit seiner Aktion Hauseigentümer*in, -verwaltungen und Mieter*innen zum Widerstand gegen den Abzug ihrer Hoftonnen für Glas auf.

Senden Sie uns Fotos an glastonne[at]bund-berlin.de !

Gesucht werden Bilder von übervollen Altglas Iglus oder Glasverpackungen im Restmüll. Wir wollen die Missstände in die Öffentlichkeit tragen und damit ein Zeichen für mehr Umweltschutz in Berlin setzen!

Unterschreiben Sie die Petition für den Erhalt und gegen den weiteren Abzug unserer Altglastonnen! Hier

Die öffentlichen Altglascontainer am Straßenrand sind häufig Dreckecken. Gleichzeitig sinkt die Sammelquote. Wir unterschreiben für die Rückkehr der Altglastonne, für mehr Sauberkeit und besseren Umwelt- und Klimaschutz!

Was können Sie noch machen?

Als Eigentümer*in und Hausverwaltung Widerspruch einlegen!

Dazu finden Sie eine Brief-Vorlage an das mit dem Abzug der Tonnen beauftragte Unternehmen „Berlin Recycling“:

Als Mieter*innen fordern Sie ihre Vermieter*in/Hausverwaltung zum Widerspruch auf.

Dazu finden Sie eine Brief-Vorlage an Ihre Vermieter*in/Hausverwaltung hier:

Schreiben Sie einen Protestbrief an „Berlin Recycling“:

Informieren Sie Ihre Nachbarn per Hausaushang.

In Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick: Jetzt Rückkehr Ihrer Glastonnen einfordern!

In den drei Bezirken, die viele Hoftonnen bereits 2013/2014 verloren haben, können die Glasbehälter nun wieder aufs Grundstück zurück. Voraussetzung ist eine Anfrage des Hausverwalters/Vermieters beim zuständigen Entsorger „Berlin Recycling“. Mögliche Textvorschläge für eine Nachricht an „Berlin Recycling“ bzw. Ihren Vermieter finden Sie hier:

Hintergrund:

Laut Vereinbarung der dualen Systeme mit dem Berliner Senat vom Juli 2017 muss der Abzug der Hoftonnen, sogenannter Müllgroßbehälter im Holsystem, auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen. Die Behälter dürfen also nur mit Zustimmung der Eigentümer bzw. Hausverwaltungen abgezogen werden.  Die mit dem Senat vereinbarte Freiwilligkeit dieser Maßnahme wird in der Praxis jedoch unterlaufen. Es kursieren Briefe, in denen von der vereinbarten Freiwilligkeit der Maßnahme keine Rede ist. Zwei Beispiele finden Sie hier: (Brief von BSR) (Brief von Berlin Recycling)  

Kernpunkte der Vereinbarung finden Sie im Bericht des Senats ans Abgeordnetenhaus zur Altglassammlung, das Prinzip der Freiwilligkeit ist hier auf S. 2 des Berichts dokumentiert.

Straßencontainer sind keine Alternative! Gerade ältere und körperlich eingeschränkte Menschen können die längeren Strecken zum Straßeniglu oft nicht bewältigen. Zahlreiche leere Flaschen und Gläser landen im Restmüll. Dort kommt das (energie-)aufwendig produzierte Glas mit in die Verbrennung und kann nicht recycelt werden: Die Ressourcen sind verloren. Studien zufolge bedeutet jede Tonne Altglas, die weniger eingesammelt und verwertet wird, eine zusätzliche Klimabelastung von fast einer halben Tonne CO2 pro Jahr.  

BUND-Bestellkorb