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BUND Landesverband Berlin

Meine Altglastonne bleibt!

Haben auch Sie schon einen Brief erhalten, in dem die Umstellung der Glassammlung und der Abzug Ihrer Altglastonnen im Hof verkündet werden? Oder sind die Tonnen für Glas auf dem Grundstück Ihres Wohnhauses bereits verschwunden? Falls nicht, kann dies bald auch Sie treffen  – vor allem, wenn Sie außerhalb des S-Bahn-Rings wohnen. Bis Ende 2019 soll mehr als ein Drittel der Glastonnen aus Berliner Hinterhöfen abgezogen werden.

Machen Sie bei der BUND-Aktion "Meine Altglastonne bleibt!" mit!

Der BUND Berlin ruft mit seiner Aktion Hauseigentümer*in, -verwaltungen und Mieter*innen zum Widerstand gegen den Abzug ihrer Hoftonnen für Glas auf.

Als Eigentümer*in und Hausverwaltung Widerspruch einlegen!

Dazu finden Sie eine Brief-Vorlage an das mit dem Abzug der Tonnen beauftragte Unternehmen „Berlin Recycling“:

Als Mieter*innen fordern Sie ihre Vermieter*in/Hausverwaltung zum Widerspruch auf.

Dazu finden Sie eine Brief-Vorlage an Ihre Vermieter*in/Hausverwaltung hier:

Schreiben Sie einen Protestbrief an „Berlin Recycling“:

Hintergrund:

Laut Vereinbarung der dualen Systeme mit dem Berliner Senat vom Juli 2017 muss der Abzug der Hoftonnen, sogenannter Müllgroßbehälter im Holsystem, auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen. Die Behälter dürfen also nur mit Zustimmung der Eigentümer bzw. Hausverwaltungen abgezogen werden.  Die mit dem Senat vereinbarte Freiwilligkeit dieser Maßnahme wird in der Praxis jedoch unterlaufen. Es kursieren Briefe, in denen von der vereinbarten Freiwilligkeit der Maßnahme keine Rede ist. Zwei Beispiele finden Sie hier: (Brief von BSR) (Brief von Berlin Recycling)  

Kernpunkte der Vereinbarung finden Sie im Bericht des Senats ans Abgeordnetenhaus zur Altglassammlung, das Prinzip der Freiwilligkeit ist hier auf S. 2 des Berichts dokumentiert.

Straßencontainer sind keine Alternative! Gerade ältere und körperlich eingeschränkte Menschen können die längeren Strecken zum Straßeniglu oft nicht bewältigen. Zahlreiche leere Flaschen und Gläser landen im Restmüll. Dort kommt das (energie-)aufwendig produzierte Glas mit in die Verbrennung und kann nicht recycelt werden: Die Ressourcen sind verloren. Studien zufolge bedeutet jede Tonne Altglas, die weniger eingesammelt und verwertet wird, eine zusätzliche Klimabelastung von fast einer halben Tonne CO2 pro Jahr.  

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