Eingangstor zum Dreifaltigkeitsfriedhof III: Erholungsort für Anwohnende und Lebensraum bedrohter Arten
Einen Teil eines historischen Friedhofs zu bebauen, sollte nicht zur Debatte stehen – schon gar nicht, wenn auf dem Nachbargrundstück eine Brachfläche mit Autowracks existiert, deren ökologischer und kultureller Nutzen gegen Null geht. Allein in unmittelbarer Nachbarschaft könnten rund 380 Wohneinheiten auf bereits versiegelter Fläche gebaut werden. Des Weiteren gibt es Baupotenziale am Mariendorfer Damm, Tempelhofer Damm, Rixdorfer Straße, General-Pape-Straße und Manteuffelstraße für weitere 550 Wohneinheiten. Dort wäre der Neubau ohne die negativen ökologischen, stadtklimatischen und sozialen Folgen möglich. Die Bezirksverordneten müssen jetzt die Verantwortung übernehmen und sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung entscheiden.
Die Dialogveranstaltung findet im Rahmen unserer Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt“ statt.
Zusammen mit Menschen aus Zivilgesellschaft, Naturschutz, Politik und Verwaltung wollen wir gemeinsam diskutieren:
- Welche Bedeutung hat der Friedhof für eine klimaresiliente Stadtentwicklung?
- Was steht der Nutzung von Alternativflächen im Weg?
- Wie ist der aktuelle Stand des Vorhabens und an welchen Stellschrauben kann nachjustiert werden?
Eingeladen sind alle, die sich für eine zukunftsfähige Stadt interessieren. Lassen Sie uns ins Gespräch kommen!
Programm
16:30 Treffpunkt Eingang Dreifaltigkeitsfriedhof III (Eisenacher Straße 62, 12109)
16:40 Begrüßung und Redebeiträge mit Rundgang
18:00 offene Diskussionsrunde
Details folgen


