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BUND Landesverband Berlin

BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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Wenn der Weihnachtsengel mit dem Müllwagen vorfährt – auf dem Weg zur Zero Waste Weihnacht

(c) pixabay monicore / 1115 images

[Blogbeitrag vom 6. Dezember 2019, Autor*in: Daniel Affelt]

Jingle bells und heissa, bald ist wieder Weihnachten! Von "Weißer Weihnacht" haben wir uns ja vermutlich alle bereits verabschiedet in unseren Breitengraden, aber bei der Institution "Gabentisch" gibt es keine Kompromisse. Warum eigentlich nicht? Muss es Jahr für Jahr die Verpackungsschlacht sein? Müssen es immer viele Geschenke sein? Muss alles neu gekauft und alle Geschenke aufwendig verpackt werden? Wenn man die Verpackungsreste nach der Bescherung sieht, könnte man denken, der Weihnachtsengel sollte eigentlich gleich mit dem Müllwagen statt mit Rudis Rentieren vorfahren... Gut, wollen wir an der Stelle mal nicht gar so destruktiv sein, denn wir haben auch eine Alternative: Pünktlich zum vorweihnachtlichen Geschenkeeinkaufsmarathon bietet der BUND Berlin einen Upcycling-Geschenkeeinpackservice. An den Ständen auf Weihnachtsmärkten und in Shoppingcentern geben wir den Berliner*innen die Möglichkeit, vor Ort tolle Upcyclingverpackungen für ihre Weihnachtsgeschenke herzustellen und auch Ideen und Anregungen für Zuhause mitzunehmen. Unterstützt werden wir dabei von den Upcycling Expert*innen vom Kunst-Stoffe Berlin e.V.

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2019: Jubiläumsjahr im BUND-Repair Café

[Blogbeitrag vom 27. November 2019, Autor*in: Lysann Steinbacher]

Seit 2014 organisiert der BUND jeden 3. Montag im Monat das Repair Café Schöneberg. Und es hat sich zu einer festen Einrichtung für Menschen entwickelt, die kaputte Toaster, Lampen, Kaffeemaschinen, Radios und ähnliches nicht sofort wegwerfen wollen. Vieles wird zusammen mit den ehrenamtlichen Reparateure*innen wieder funktionstüchtig gemacht. Das spart nicht nur Ressourcen und (Eletro)-Schrott, sondern bringt den Beteiligten auch richtig Spaß.

Nun hat das letzte Repair Café Schöneberg in diesem Jahr stattgefunden und wir können auf ein Jubiläumsjahr zurückblicken: Denn seit fünf Jahren besuchen an die 25 Gäste das Repair Café und in diesem Jahr konnten wir sogar den 1000sten Gast begrüßen.

 

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Bosepark-Ertüchtigung: BUND bestellt mehr Stadtnatur

[Blogbeitrag vom 20. November 2019, Autor*in: Norbert Prauser]

Mitten in Tempelhof gibt es einen Grünverbund in dem jeder der vier Parks seinen eigenen Landschafts-Typ inszeniert. Dazu gehört der nur 2,5 Hektar messende Bosepark – jahrzehntelang allzu sehr und auf schlechte Art sich selbst überlassen. Nun soll er aus dem Topf eines „BENE-“ Förderprogramms ertüchtigt werden – allerdings mit einem deutlichen Gebot nach Erhöhung der Biodiversität.

Bisherige Pflegemaßnahmen mit dem Einsatz von motorisierten Fräsen, Laubbläsern und Co. dürfte sich hier verbieten, wenn Artenvielfalt gefördert und Stadtwildnis zugelassen werden sollen. Der BUND Berlin hat dazu konkrete Maßnahmen vorgeschlagen. Damit könnte ein wenig „Wildwuchs“ - besser: gesteuerte Wildnis - gezielt als Gestaltungselement eingesetzt werden und naturhafte Heckensträucher einwandern.

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Vogeltod an Glasfassaden - ein verkanntes Problem

[Blogbeitrag vom 24. Oktober 2019, Autor*in: Umweltzone]

In Berlin sterben jedes Jahr geschätzt vier Millionen Vögel durch Anprall an Glasfassaden (Vogelschlag an Glas). Dieser menschengemachte Tötungsfaktor wäre durch alternative Bauweisen und gestalterische Schutzmaßnahmen vermeidbar.
Trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse  und  bestehender Regelungen zur Vermeidung von Vogelschlag an Glas, werden auch in Berlin nach wie vor zahlreiche neue Glasbauten genehmigt und gebaut, ohne, dass dieses Thema berücksichtigt wird.
Wie kommt es dazu? Wissen Planer und Architekten zu wenig darüber? Fehlt das Bewusstsein? Können sich Naturschutzbehörden nicht durchsetzen?
Bei der Vorstellung der ersten Berliner Studie "Vogelschutz und Glasarchitektur im Stadtraum Berlin" wurden diese Fragen und mehr diskutiert.

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Trinkwasserförderung versus Naturschutz?

[Blogbeitrag vom 14. Oktober 2019, Autor*in: Umweltzone]

Berlin ist die einzige Großstadt weltweit, die über eine autarke Trinkwasserversorgung verfügt. Dieses einzigartige Versorgungssystem birgt jedoch auch Schattenseiten. Die Wasserförderung der Berliner Wasserbetriebe führt zu sinkenden Grundwasserständen nicht nur in unmittelbarer Umgebung der Förderbrunnen, sondern reicht viele Kilometer weit. Ein Großteil naturschutzrechtlich geschützter Moore und Seen in Berlin trocknen regelrecht aus.

Daher ist der Einfluss der Trinkwasserförderung auf den Naturhaushalt seit Jahrzehnten ein konfliktreiches Thema in der Umweltpolitik. Umso erfreulicher ist es, dass am 23. September nach Jahren des kommunikativen Stillstandes beim BUND-Wasserabend wieder wichtige Akteure der wasserpolitischen Szene zusammen kamen. Die unterschiedlichen Positionen der Berliner Wasserbetriebe, des Staatssekretärs für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow, der Senatsverwaltung und des BUND konnten bei der Veranstaltung öffentlich dargestellt werden. Wir hoffen, dass das der Beginn für einen lösungsorientieren Dialoge einleiten.

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Schock im Kleistpark - vermutlich rechtswidrige Fällungen

[Blogbeitrag vom 11. September 2019, Autor*in: Umweltzone]

Mindestens acht dicke Buchen, drei Weißdorne, sowie eine seltene schlitzblättrige Buche fielen heute im Schöneberger Kleistpark der Säge zum Opfer. Die Fällarbeiten dauerten zum Zeitpunkt der Zählung noch an, es ist davon auszugehen, dass noch mehr Bäume abgesägt werden.

Die Gründe dafür sind dem BUND Berlin noch nicht bekannt. Ganz unabhängig von der Begründung erfolgten die Fällungen nach Ansicht des BUND rechtswidrig in der geschützten Vegetationszeit. Der rechtliche Rahmen der Vegetationsperiode sollte gerade dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg bekannt sein. Denn der BUND Berlin hatte im Sommer 2013 Klage gegen die bevorstehende Fällung von drei Straßenbäumen in der Schöneberger Crellestraße eingelegt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin hatte daraufhin die Fällungen innerhalb der Vegetationsperiode untersagt.

Bei einer telefonischen Nachfrage zu den Fällungen im Kleistpark zeigte sich das Bezirksamt zwar irritiert, unternahm jedoch keine weiteren Anstrengungen die anhaltenden Fällungen zu stoppen.

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