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BUND Landesverband Berlin
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BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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Vogeltod an Glasfassaden - ein verkanntes Problem

[Blogbeitrag vom 24. Oktober 2019, Autor*in: Umweltzone]

In Berlin sterben jedes Jahr geschätzt vier Millionen Vögel durch Anprall an Glasfassaden (Vogelschlag an Glas). Dieser menschengemachte Tötungsfaktor wäre durch alternative Bauweisen und gestalterische Schutzmaßnahmen vermeidbar.
Trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse  und  bestehender Regelungen zur Vermeidung von Vogelschlag an Glas, werden auch in Berlin nach wie vor zahlreiche neue Glasbauten genehmigt und gebaut, ohne, dass dieses Thema berücksichtigt wird.
Wie kommt es dazu? Wissen Planer und Architekten zu wenig darüber? Fehlt das Bewusstsein? Können sich Naturschutzbehörden nicht durchsetzen?
Bei der Vorstellung der ersten Berliner Studie "Vogelschutz und Glasarchitektur im Stadtraum Berlin" wurden diese Fragen und mehr diskutiert.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

Trinkwasserförderung versus Naturschutz?

[Blogbeitrag vom 14. Oktober 2019, Autor*in: Umweltzone]

Berlin ist die einzige Großstadt weltweit, die über eine autarke Trinkwasserversorgung verfügt. Dieses einzigartige Versorgungssystem birgt jedoch auch Schattenseiten. Die Wasserförderung der Berliner Wasserbetriebe führt zu sinkenden Grundwasserständen nicht nur in unmittelbarer Umgebung der Förderbrunnen, sondern reicht viele Kilometer weit. Ein Großteil naturschutzrechtlich geschützter Moore und Seen in Berlin trocknen regelrecht aus.

Daher ist der Einfluss der Trinkwasserförderung auf den Naturhaushalt seit Jahrzehnten ein konfliktreiches Thema in der Umweltpolitik. Umso erfreulicher ist es, dass am 23. September nach Jahren des kommunikativen Stillstandes beim BUND-Wasserabend wieder wichtige Akteure der wasserpolitischen Szene zusammen kamen. Die unterschiedlichen Positionen der Berliner Wasserbetriebe, des Staatssekretärs für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow, der Senatsverwaltung und des BUND konnten bei der Veranstaltung öffentlich dargestellt werden. Wir hoffen, dass das der Beginn für einen lösungsorientieren Dialoge einleiten.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

Umgestaltung des Weigandufers- ein Lehrstück für die Zukunft

[Blogbeitrag vom 27. September 2019, Autor*in: Umweltzone]

Wie so oft in Berlin ist bei der Planung der Umgestaltung des Weigandufers so einiges schiefgegangen. Lange vernachlässigt und dann ein radikaler Eingriff. Sicher ist es gut den Weg am Ufer zu sanieren und auch Regenwassermulden anzulegen, aber auf Kosten von Sträuchern, die von Vögeln und Insekten gebraucht werden, ist das nicht gut geplant im Sinne von Natur- und Artenschutz. Wir brauchen grüne Strukturen wie dort.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

Schock im Kleistpark - vermutlich rechtswidrige Fällungen

[Blogbeitrag vom 11. September 2019, Autor*in: Umweltzone]

Mindestens acht dicke Buchen, drei Weißdorne, sowie eine seltene schlitzblättrige Buche fielen heute im Schöneberger Kleistpark der Säge zum Opfer. Die Fällarbeiten dauerten zum Zeitpunkt der Zählung noch an, es ist davon auszugehen, dass noch mehr Bäume abgesägt werden.

Die Gründe dafür sind dem BUND Berlin noch nicht bekannt. Ganz unabhängig von der Begründung erfolgten die Fällungen nach Ansicht des BUND rechtswidrig in der geschützten Vegetationszeit. Der rechtliche Rahmen der Vegetationsperiode sollte gerade dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg bekannt sein. Denn der BUND Berlin hatte im Sommer 2013 Klage gegen die bevorstehende Fällung von drei Straßenbäumen in der Schöneberger Crellestraße eingelegt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin hatte daraufhin die Fällungen innerhalb der Vegetationsperiode untersagt.

Bei einer telefonischen Nachfrage zu den Fällungen im Kleistpark zeigte sich das Bezirksamt zwar irritiert, unternahm jedoch keine weiteren Anstrengungen die anhaltenden Fällungen zu stoppen.

Lesen Sie dazu unseren aktuellen Blogbeitrag

Berlin-Istanbul, ein Katzensprung ... mit dem Zug

[Blogbeitrag vom 10. September 2019, Autor*in: Umweltzone]

Wie fühlt sich eine Zugreise von Berlin nach Istanbul an? Unsere Klimaschutzberaterin hat in diesem Jahr Ihren Istanbulbesuch mit dem Zug gemacht und sie hat es nicht bereut. Langsamer, aber um eine ganze Menge Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse reicher hat sie ihr Ziel nach drei Tagen erreicht. Viele unterschiedliche Landschaften und den Balkan hat sie durchfahren und 'anders' Reisende kennengelernt, für sie steht fest, dass sie auch die Rückreise mit dem Zug macht.

Der Reisebericht macht große Lust auf nicht alltägliche Bahnfahrten und mal wieder anders zu reisen. Der Weg ist das Ziel!

Zum Reisebericht

 

Bebauungsplan für Karl-Bonhoeffer Nervenklinik

[Blogbeitrag vom 23. August 2019, Autor*in: Umweltzone]

BUND fordert Bezirksamt und Bezirksabgeordnete auf, wertvolle Naturflächen zu schützen. Auf dem Gelände der ehemaligen Bonhoefer Nervenklinik hat sich eine wertvolle Stadtnatur entwickelt. Zum größten Teil ist diese weder dokumentiert noch fachlich untersucht worden. Um diese zu erhalten und zu schützen, sollte für das Gelände ein ordentliches Bebauungsverfahren eingesetzt werden. Teile der Klinikfläche sind nur per Luftbild erfasst.

Wie bei allen für den Naturschutz relevanten Flächen können diese Biotopflächen nicht isoliert betrachtet und behandelt werden. Mit der Lage zwischen den beiden für Wittenau maßgeblichen linearen Biotopverbindungen entlang der Gleisstrecke der S 25 einerseits und dem Nordgraben andererseits kommt dem Gelände eine Schlüsselposition für den Natur- und Artenschutz in Reinickendorf zu.

Lesen Sie dazu den vollständigen BUND-Brief in unserem BUND-Blog

Deutsche Bahn mit Naturschutzprojekt

[Blogbeitrag vom 22. August 2019, Autor*in: Norbert Prauser]

Mitten in Berlin gibt es noch unbekannte Wildnis mit dschungelartigem Bewuchs, ideale Bedingungen für viele selten gewordene Arten wie Sperber, Eidechsen und Co.. Bei einer der ersten Begehung des ehemaligen Bahngeländes sind die Naturschützer*innen ganz begeistert.

Die Senatskoalition will mit ihrer Charta für das Berliner Stadtgrün besonders qualitätsvolle Grünräume sichern aber auch entwickeln. Dieses Areal bietet derartig günstige Bedingungen, dass die Bahn genau hier ein Bekenntnis zum Naturschutz plazieren könnte.

Lesen sie mehr in unserem aktuellen Blogbeitrag

Verlust der Ratibor-Oase

[Blogbeitrag vom 30. Juli 2019, Autor*in: Umweltzone]

Im grünen Kreuzberger „Dreiländer-Eck“ am Landwehrkanal hat eine phänomenale Mischung aus Kleingewerbe, Freizeitpark und grüner Wildnis überdauert – das ca. 1,5 Hektar große Ratibor-Areal. Dort sollen „Modulare“ Wohngebäude für geflüchtete Menschen entstehen, obwohl im gleichen Bezirk etliche private Freiflächen verwaisen und im benachbarten Treptow-Köpenick noch immer hektarweise Supermarkt-Parkplätze wuchern. Ein Beispiel für mangeldes Flächenmanagement und auch leider für andere Vorhaben in der Stadt.

Zeitgleich wird die Charta Berliner Stadtgrün mit aufwendigen Beteiligungsprozeß entwickelt, um Berlins Grün zu sichern. Allerdings wächst der Eindruck, dass all diese Planwerke und damit auch die Charta keinen Schutz mehr bieten und zum Muster ohne Wert degradieren.

Lesen Sie zum Fall in Kreuzberg unseren aktuellen Blogbeitrag

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