BUND Landesverband Berlin

BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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Fast 300 Teilnehmende bei Konferenz zum tierfreundlichen Bauen

Lichtverschmutzung belastet Mensch und Natur erheblich, hier die nächtliche Skyline von Frankfurt am Main.  (Foto: Nicolas Scheuer (CC BY-SA 2.5))

[Blogbeitrag vom 30. September, Autor*in: Nicolas Šustr]

Lichtverschmutzung, Vogelschlag an Glasscheiben, die Zerstörung von Biotopen durch Neubauprojekte. Die Bautätigkeit ist eine Bedrohung für Habitate und Populationen. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, viele Einflüsse zu reduzieren oder sogar neue Lebensräume zu schaffen. Doch oft wissen Architektinnen und Architekten und weitere Bauverantwortliche gar nicht so genau, was möglich ist oder im Zweifelsfall auch nachträglich von Naturschutzbehörden angeordnet werden kann. Eine Konferenz beschäftigte sich damit Ende September in Berlin.

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Der frühe Vogel rettet den Baum (vielleicht). Ein kleiner Leitfaden

[Blogbeitrag vom 30. September, Autor*in: Nicolas Šustr]

Am 1. Oktober beginnt die Baumfällsaison. Es wird wieder Proteste geben, doch oft sind die Messen schon gesungen, wenn Anwohnerinnen und Anwohner erfahren, dass die oft geliebten und mächtigen Bäume schon längst von den Behörden zur Fällung freigegeben worden sind und es keine rechtliche Handhabe gibt, diese zu verhindern. BUND-Baumschutzexperte Christian Hönig gibt Tipps, wie sich Fällungen möglicherweisen verhindern lassen. Die Arbeit dafür muss sehr früh beginnen.

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Baldige Hilfe für den Waldsee in Berlin-Zehlendorf?

 (Nina Feyh, BLN)

[Blogbeitrag vom 23. September, Autor*in: Verena Fehlenberg]

Zwischen Argentinischer Allee, Fischerhüttenstr. und Schlachtensee liegt der Waldsee. Ein weiteres Gewässer-Kleinod im Südwesten Berlins, das allerdings durch eine unangenehme Geruchsbelastung auffällt. Hintergrund: Einerseits ist der natürliche Wasseraustausch durch den Menschen stark begrenzt worden, andererseits existieren am See drei Einleitstellen für Niederschlagswasser. Über dieses Niederschlagswasser gelangt ein unguter Mix an "Nährstoffen" in den See, welcher das Wachstum von Hornblatt und Algen massiv befördert - so sieht der See, quasi wie eine Fortsetzung des Rasens vom Uferrand, wie ein grüner Teppich aus. Folge davon ist ein latent fauliger Geruch, der über dem See hängt und das Umfeld des Sees belastet. Eigentlich gehört der Waldsee nach der EU-Wasserrahmenrichtline seit 2015 längst aufgewertet. Passiert ist aber nichts, außer eben weitere tendenziell verschlimmernde Maßnahmen. Am 29. August gab es nun eine Dialogveranstaltung „Hilfe für den Waldsee“, auf der Betroffene, Bezirksverwaltung, Politiker*innen und der BUND Möglichkeiten diskutierten wie man dem Waldsee wieder auf die Beine helfen kann. Warum es dabei einen direkten Zusammenhang zwischen Verkehrsmaßnahmen und Gewässersanierung gibt, lesen Sie in unserem aktuellen Blogbeitrag.
 

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Wohin führen die Entscheidungen der Abteilungen Bau und Grün im Bezirk Steglitz-Zehlendorf? Eine Tour durch Schlachtensee 2022

[Blogbeitrag vom 5. September, Autor*in: Umweltzone]

Mitglieder der BUND-Bezirksgruppe Süd-West, die sich seit Jahrzehnten für den Bezirk Zehlendorf-Steglitz engagieren, sehen durch das Baugeschehen nicht nur starke Verluste für Fauna und Flora, sondern beklagen auch, dass der besondere Charakter der Bebauung und Ortsteile verloren geht bzw. zu wenig beachtet wird.

Aktueller Anlass ist die Genehmigung für den Abriss der „ältesten Apotheke in Schlachtensee“. Für die BUND-Mitglieder scheint die Sorgfaltspflicht hier keine große Rolle gespielt zu haben, so dass das Holzgebäude nicht unter Denkmalschutz gestellt und auch nicht darauf geachtet wurde, dass es ein ganz besonderes Gebäude ist.

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Berliner Gewässerpolitik der letzten 12 Monate – Wir ziehen Bilanz

Trocken gefallene Wuhle

[Blogbeitrag vom 30. August, Autor*in: Verena Fehlenberg]

Ein Jahr ist es nun her, dass die Wassernetz-Initiative – ein Zusammenschluss mehrerer Umweltverbände in Berlin – den Abgeordneten ihre Forderungen überreichten und mit einer Petition im Petitionsausschuss bekräftigten. Endlich die nötigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Gewässer in Berlin zu schützen und in einen guten Zustand zu bringen, so wie es auch das Gesetz mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie vorschreibt, war die Kernforderung. Darauf folgten positive Rückmeldungen aus der Politik, dass man sich dem besorgniserregenden Zustand unserer Gewässer annehmen werde. Doch was hat sich seither getan?

Wir ziehen Bilanz in unserem aktuellen Blogbeitrag

Klimabürger:innenrat - gelebte Klimademokratie

[Blogbeitrag vom 15. Juli 2022, Autor*in: Matthias Krümmel]

Nun hat auch der Bürger:innenrat Maßnahmen und Vorschläge, Handlungsempfehlungen und klimapolitische Leitsätze vorgelegt, die Beachtung und schlussendlich auch Umsetzung von Klimaschutz in Berlin finden sollen. Endlich – muss man sagen, denn für die klimapolitische Beteiligung musste erst gestritten, gekämpft und letztlich auch Geld und Verwaltungsressourcen eingesetzt werden. Wie bewertet der BUND den Klimabürger:innenrat und wie soll die Klimademokratie weiterentwickelt werden?

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Bauen – Bauen – Bauen mit alten Prognosen ist auch keine Lösung

Foto: Sarah Lötscher by Pixabay

[Blogbeitrag vom 13.Juni, Autor*in: Umweltzone]

Wieviel Wohnungsneubau braucht Berlin? Bis 2030 möchte der Senat 200.000 neue Wohnungen bauen, die zu einem großen Teil auf bislang unbebauten Flächen entstehen sollen. Doch braucht Berlin tatsächlich so viel Neubau, um den Wohnungsmarkt zu entspannen? Der BUND hat sich die Zahlen hinter den Regierungsplänen einmal genauer angesehen. Die BUND-Analyse zeigt, das Neubauziel von Rot-Grün-Rot ist mit größter Vorsicht zu genießen.

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Faszination lebendiges Grundwasser

Raupenhüpferling, neu entdeckter Bewohner des Berliner Grundwassers  (IGÖ GmbH)

[Blogbeitrag vom 11. Mai 2022, Autor*in: Dr. Sophie Christin Holland]

Grundwasser, so würde man denken, durchzieht auf unterirdischen, dunklen und feingliedrigen Kanälen das Erdreich und ist halt einfach irgendwie da. Hat sich sonst schon mal jemand, also abseits wissenschaftlicher Forschung, ernsthaft mit der Frage beschäftigt, ob es Lebewesen im Grundwasser gibt? Und was sich sonst so alles im Grundwasser abspielt? Warum es für den Naturhaushalt insgesamt wichtig ist und welche Indikatoren zur Auswertung wichtiger Fragen der Ökosysteme es bietet? Der BUND Berlin macht sich nun auf die Reise und nimmt uns alle in die Berliner Unterwelten mit. Schauen Sie in unserem Blogbeitrag vorbei, beteiligen Sie sich an Grundwasserbeprobungen und/oder mit einer Patenschaft für Grundwassertiere.

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Hertha-Blog: Flächenschutz vs. Stadionneubau

[Blogbeitrag vom 2. Mai 2022, Autor*in: Thorsten Edler]

Aktuell nimmt die Debatte um den Bau eines neuen Herthastadions im nördlichen Teil des Olympiaparks, am Rande des Maifelds wieder an Fahrt auf. Als BUND stehen wir dem Stadionnaubau sehr kritisch gegenüber. Denn verbunden wäre der Bau mit dem Verbrauch von in Zeiten des Klimwandels kostbarem und kühlendem Grün, Versiegelung von Boden, Verlust von Biodiversität, hoher Energieaufwand bei der Zementherstellung mit entsprechend hohem CO2-Austoß und auch der Betrieb würde weitere Ressourcen verbrauchen. Was ist der tiefere Sinn davon, quasi direkt neben einem vorhandenen, betriebsbereiten, großen "Fußball"stadion (Olympiastadion) von öffentlicher Seite eine Grünfläche für ein weiteres, kleineres Fußballstadion direkt daneben bereit zu stellen.

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Umweltzerstörung, Klimawandel und Stadtökologie

[Blogbeitrag vom 18. Januar 2022, Autor*in: Ralf Steeg]

Ganz allgemein gesehen ist klar: Denken und Handeln der Menschheit haben dazu geführt und führen auch weiterhin dazu, dass unser Planet an der Belastungsgrenze ist. Darüber verloren gegangen ist ein Bewusstsein, was uns die Natur unseres Planeten eigentlich an wertvoller Grundausstattung "mitgegeben" hat. Maßstäbe und Relationen in der Beurteilung, was heute wichtig und schön ist, sind aber inzwischen teils völlig verschoben. Das wiederum  verstellt auch letztlich unseren Blick auf das, was z.B. ganz konkret aus Sicht einer künftigen stadtökologischen Entwicklung möglich, aber auch notwendig wäre. Unser aktueller Blogbeitrag zeigt am Beispiel der Ressource Wasser wie fahrlässig-verschwenderisch wir in der Stadt agieren und was es aber auch für Ideen, Konzepte und Potenziale gibt, um über gut vernetzte Vorgehensweisen in ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Handeln kommen zu können.

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