BUND Landesverband Berlin

BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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Vier Forderungen um Berlins Stadtgrün zu schützen!

[Blogbeitrag vom 2.12.20, Autor*in: Christian Hönig]

Über die Wichtigkeit des Berliner Stadtgrüns haben wir an dieser Stelle schon oft gesprochen. Im Coronajahr 2020 sehen wir uns in außerordentlicher Weise bestätigt: Stadt braucht Grün! Zumal, wenn es aus gesundheitspräventiven Gründen Lockdown-Bestimmungen gibt, die den Bewegungsradius von uns einschränken. Das "grüne Fleckchen" um die Ecke bleibt dann eben der einzige Anlaufpunkt, um den eigenen vier Wänden mal zu entkommen. So oder so ähnlich sahen das dann auch viele Berliner*innen in diesem Jahr und haben die Berliner Grünflächen einem harten Belastungstest unterzogen. Aber ehrlich gesagt, war die grüne Infrastruktur unserer Stadt auch schon vor Corona am Rande ihrer Leistungsfähigkeit. Immerhin hat der Berliner Senat auf Drängen der Berliner Naturschutzverbände im Juni 2020 nun die Charta für das Berliner Stadtgrün verabschiedet, um dem Grünflächenverlust durch Bebauung endlich Einhalt zu gebieten und das Stadtgrün durch eine gute Pflege weiterzuentwickeln. Damit das Papier am Ende nicht nur ein zahnloser Tiger bleibt, hat der BUND vier Kernforderungen formuliert und an die Berliner Abgeordneten gerichtet, um hier die einmalige Chance zu nutzen, Berlins Stadtgrün jene Priorität einräumen zu können, die ihm auch tatsächlich gebührt.

Lesen Sie dazu unseren aktuellen Blogbeitrag

Das Berliner Paulinenkrankenhaus schützt die planetare Gesundheit

[Blogbeitrag vom 26.11.20, Autor*in: Eva Loy]

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels bekommt eine Herzspezialklinik wie das Paulinenkrankenhaus besonders intensiv zu spüren. Kliniken stehen der bedrohlichen Entwicklung allerdings nicht machtlos gegenüber.

So begann das 148-Betten-Haus bereits 2012, sich selbst für Klimaschutz einzusetzen. Vom Team „Pauline“ genannt, nimmt die Klinik nun am BUND-Projekt „KLIK green –Krankenhaus trifft Klimaschutz“ teil.  Trotz COVID-19 entwickelt Ralph Ladage mit seinem Team schon im Frühjahr praktische Ideen, um den globalen Klimawandel direkt in Berlin-Westend zu bekämpfen.

Die Klimaschutzinitiative der über 100 Jahre alten „Pauline“ beweist: Alles hängt mit dem Klimawandel zusammen – von Herzfrequenzen über Abfallmengen bis hin zu Wattzahlen. Das Paulinenkrankenhaus unterstreicht, dass Gesundheitsschutz nicht ohne Klimaschutz funktioniert und das Wohlbefinden einzelner Patient*innen von der planetaren Gesundheit abhängt.

Lassen Sie sich von unserem Blogbeitrag über die "Pauline" inspirieren

Britzer Garten: Aufbruch für mehr Stadtnatur

[Blogbeitrag vom 17.11.20, Autor*in: Norbert Prauser]

Der Britzer Garten ist in die Jahre gekommen, eine "Modernisierung" steht an. Nun soll er aber nicht einfach so wie vorher hergerichtet werden. Nicht nur die Fachleute sind der Meinung, dass sich die Möglichkeit auch in dieser Parkanlage bietet, der Entwicklung natürlicher Flora und Fauna mehr Raum geben zu können. Und in Berlin gibt es dafür sehr beeindruckende Beispiele: der Freizeitpark Marienfelde mit seinen stadtweit größten Schlehenbeständen, das Karl-Bonhoeffer-Areal mit seinem Biotopholz oder der Tierpark, der sich zum Berliner Amphibien-Hotspot entwickelt hat.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

 

Bergmannstraße: Von der Begegnungszone zur klimagerechten Kiezplanung

[Blogbeitrag vom 10.11.20, Autor*in: Gabi Jung]

Der Bergmannkiez wird verkehrsberuhigt, das ist eine sehr gute Nachricht. Aber der Weg dahin war durch viele Umwege und Missverständnisse gekennzeichnet. Ursprünglich plante der Senat in der Bergmannstraße eine Begegnungszone als Modellvorhaben mit breit angelegter Bürgerbeteiligung. Aber eine richtige Begegnunszone konnte nie getestet werden.

Nun hat der Bezirk das selbst in die Hand genommen und will den ganzen Kiez klimagerecht veränden. Ausgehend von der Bergmannstraße, wo die Begegnungszone geplant war (und zwar mit Autoverkehr), sollen zukünftig keine Autos mehr fahren. Stattdessen soll es mehr Platz für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen sowie auch für entspannteres Leben im öffentlichen Raum geben.

Lesen Sie dazu unseren aktuellen Blogbeitrag

Gabi sammelt Äpfel für den Naturschutz: Volunteers of Berlin

 (Sebastian Stöhr / www.sebastian-stoehr.com)

[Blogbeitrag vom 05.11.20, Autor*in: GoVolunteer]

Ja, in unserem aktuellen Blogbeitrag geht es auch um die BUND-Streuobstwiese in Stahnsdorf...in der Hauptsache geht es dieses Mal jedoch um Gabi. Gabi? Ja, Gabi ist eine neue ehrenamtliche Helferin auf unserer BUND-Streuobstwiese und spricht im Interview mit GoVolunteer über ihre Motivation, freiwillige Hilfe zu leisten. Was sind ihre Beweggründe, sich ehrenamtlich zu engagieren und welche Widersprüche in ihrem Alltag gab es, die letztlich dazu führten, mal einen neuen Weg auszuprobieren. Menschen wie Gabi gibt es viele in der Stadt, nur fallen sie nicht immer sofort auf, weil sie wie selbstverständlich in ehrenamtliche Projekte wie z.B. bei der BUND-Streuobstwiese eingebunden sind. Die Organisation GoVolunteer hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem vielfach stillen ehrenamtlichen Engagement eine Stimme zu geben und vermehrt ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Wir vom BUND Berlin e.V. unterstützen das gerne.

Lesen Sie dazu unseren aktuellen Gastbeitrag

Südgelände Nummer zwei

[Blogbeitrag vom 20.10.20, Autor*in: Norbert Prauser]

Berlin gibt sich die Charta für das Berliner Stadtgrün, damit bekennt sich die Hauptstadt für den Erhalt innerstädtischer Grünflächen, leider fehlt die Festlegung auf konkrete Objekte. Das Relikt des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof wäre genau ein Fall von einmaliger Stadtnatur, die gesichert werden muss.

Dass sich dieses Gelände so entwickeln konnte, ist ein Glücksfall und der speziellen Berliner Geschichte zu verdanken. Es konnte sich abgeschirmt durch Lärmschutz- und Fabrikwände in kompletter Ungestörtheit eine ganz spezielle Stadtwildnis entstehen.

Um diese wertvolle Fläche zu sichern, braucht es praxis- und zeitnahe Lösungen. Und es könnte das Testgelände für eine Berliner Charta werden, die tatsächlich Stadtnatur schützt.

Lesen Sie dazu unseren aktuellen Blogbeitrag

Klimaneustart - jetzt!

[Blogbeitrag vom 16. Oktober 2020, Autor*in: Matthias Krümmel]

Im Blogbeitrag interviewt Matthias Krümmel, Klimaschutzreferent beim BUND Berlin, Rabea Koss von der Initiative Klimaneustart Berlin: Was steckt hinter der Idee der Initiative, ein Klimabürger*innenrat für Berlin einzurichten.

Ganz konkret sollen Berliner Bürgerinnen und Bürger in die Ausarbeitung von Zukunftsmaßnahmen in Form eines Bürger:innenrates mit einbezogen werden. Per Losverfahren werden dafür 100-150 Menschen zufällig ausgewählt und beraten zusammen mit Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden über sinnvolle, sozial-gerechte Klimaschutzmaßnahmen für Berlin. Das ist ein wichtiger Schritt zur Klimademokratie, die auch der BUND unterstützt.

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

 

Vogelschutz an Glas in Berliner Grünanlagen - Der Britzer Garten rüstet nach

Dieser Eisvogel flog gegen eine Glasfassade  (Claudia Wegworth)

[Blogbeitrag vom 6. Oktober, Autor*in: Claudia Wegworth]

Vögel sind äußerst wendige Gesellen. Im hohen Tempo fliegen sie durch Lüfte und durchs Geäst und sind in der Lage zielsicher ihre gewünschten Landepunkte anzusteuern und zu erreichen. Möglich macht das eine herausragende Kombination aus Orientierung und Koordination. Ein Makel in diesem von der Natur wohldurchdachten System ist jedoch der Faktor Mensch, genau genommen, sein sog. ästhetisches Bestreben in der Architektur. Großflächige spiegelnde Panorama-Glasfenster sollen die menschgemachten Bauten aufwerten. Für Vögel können sie leider zur tödlichen Falle werden, da die Spiegelfassaden eine optische Täuschung darstellen. Dabei geht es am Ende aber nicht mal um die Größe von Glasfassaden. Nein, es geht auch im kleineren Rahmen, wenn sich Fensterscheiben eines Baus "zu organisch" in einen Gesamtkontext einbetten und dem Vogel einen erweiterten Naturraum vorspielen bzw. vorspiegeln. Eine derartige Problemlage gab es jüngst im Britzer Garten. Kleiner Bau, aber tückisch-täuschend im Gesamtnaturpanorama integrierte Fensterscheiben, die leider zur Todesfalle für Vögel wurden. Im Britzer Garten geht man nun mit gutem Beispiel voran und versieht die Fenster mit entsprechender Vogelschutzfolie. In unserem Blogbeitrag zeigen wir, mit welchen kleinen aber effektiven Maßnahmen sonst noch Abhilfe geschaffen werden kann und dass sich auch Stararchitekten bei der Planung ihrer Bauten hier gerne mehr auf Ideen zum Vogelschutz einlassen dürfen.

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

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