BUND Landesverband Berlin

UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog nehmen wir uns in unregelmäßigen Abständen eines Themas aus dem Berliner Umwelt- und Naturschutzkosmos an. Nachfolgend ein Überblick der zuletzt erschienenen Beiträge.

BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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Südgelände Nummer zwei

[Blogbeitrag vom 20.10.20, Autor*in: Norbert Prauser]

Berlin gibt sich die Charta für das Berliner Stadtgrün, damit bekennt sich die Hauptstadt für den Erhalt innerstädtischer Grünflächen, leider fehlt die Festlegung auf konkrete Objekte. Das Relikt des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof wäre genau ein Fall von einmaliger Stadtnatur, die gesichert werden muss.

Das sich dieses Gelände so entwickeln konnte, ist ein Glücksfall und der speziellen Berliner Geschichte zu verdanken. Es konnte sich abgeschirmt durch Lärmschutz- und Fabrikwände in kompletter Ungestörtheit eine ganz spezielle Stadtwildnis entstehen.

Um diese wertvolle Fläche zu sichern, braucht es praxis- und zeitnahe Lösungen. Und es könnte das Testgelände für eine Berliner Charta werden, die tatsächlich Stadtnatur schützt.

Lesen Sie dazu unseren aktuellen BLOG-Beitrag

Klimaneustart - jetzt!

[Blogbeitrag vom 16. Oktober 2020, Autor*in: Matthias Krümmel]

Im Blogbeitrag interviewt Matthias Krümmel, Klimaschutzreferent beim BUND Berlin, Rabea Koss von der Initiative Klimaneustart Berlin: Was steckt hinter der Idee der Initiative, ein Klimabürger*innenrat für Berlin einzurichten.

Ganz konkret sollen Berliner Bürgerinnen und Bürger in die Ausarbeitung von Zukunftsmaßnahmen in Form eines Bürger:innenrates mit einbezogen werden. Per Losverfahren werden dafür 100-150 Menschen zufällig ausgewählt und beraten zusammen mit Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden über sinnvolle, sozial-gerechte Klimaschutzmaßnahmen für Berlin. Das ist ein wichtiger Schritt zur Klimademokratie, die auch der BUND unterstützt.

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

 

Vogelschutz an Glas in Berliner Grünanlagen - Der Britzer Garten rüstet nach

Dieser Eisvogel flog gegen eine Glasfassade  (Claudia Wegworth)

[Blogbeitrag vom 6. Oktober, Autor*in: Claudia Wegworth]

Vögel sind äußerst wendige Gesellen. Im hohen Tempo fliegen sie durch Lüfte und durchs Geäst und sind in der Lage zielsicher ihre gewünschten Landepunkte anzusteuern und zu erreichen. Möglich macht das eine herausragende Kombination aus Orientierung und Koordination. Ein Makel in diesem von der Natur wohldurchdachten System ist jedoch der Faktor Mensch, genau genommen, sein sog. ästhetisches Bestreben in der Architektur. Großflächige spiegelnde Panorama-Glasfenster sollen die menschgemachten Bauten aufwerten. Für Vögel können sie leider zur tödlichen Falle werden, da die Spiegelfassaden eine optische Täuschung darstellen. Dabei geht es am Ende aber nicht mal um die Größe von Glasfassaden. Nein, es geht auch im kleineren Rahmen, wenn sich Fensterscheiben eines Baus "zu organisch" in einen Gesamtkontext einbetten und dem Vogel einen erweiterten Naturraum vorspielen bzw. vorspiegeln. Eine derartige Problemlage gab es jüngst im Britzer Garten. Kleiner Bau, aber tückisch-täuschend im Gesamtnaturpanorama integrierte Fensterscheiben, die leider zur Todesfalle für Vögel wurden. Im Britzer Garten geht man nun mit gutem Beispiel voran und versieht die Fenster mit entsprechender Vogelschutzfolie. In unserem Blogbeitrag zeigen wir, mit welchen kleinen aber effektiven Maßnahmen sonst noch Abhilfe geschaffen werden kann und dass sich auch Stararchitekten bei der Planung ihrer Bauten hier gerne mehr auf Ideen zum Vogelschutz einlassen dürfen.

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

 

Das kann weg? Wir finden auch!

Tilla Durieux Park am Potsdamer Platz  (Edelgard Achilles)

Asphaltierte Flächen in Berlin

[Blogbeitrag vom 29. September, Autor*in: Verena Fehlenberg]

Der Berliner Senat hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 nur noch genauso viel Flächen zu versiegeln, wie an anderer Stelle entsiegelt werden. Die Idee dahinter: Den ungezügelten Flächenverbrauch in Berlin bremsen. Unversiegelte (nicht asphaltierte) Flächen spielen nämlich eine wesentliche Rolle, wenn es um die Frage geht wie wir in der Stadt mit dem voranschreitenden Klimawandel (und daraus resultierenden Extremwetterlagen) umgehen. So muss man ja zur Kenntnis nehmen, dass bspw. die Oberflächentemperaturen von Asphalt gemeinhin doppelt so hoch sind wie die von Grünflächen. Zudem können versiegelte Flächen den (wenigen) Regen, der in Berlin fällt, weder aufnehmen und filtern, noch Überschwemmungen durch Starkregen abfedern. Dass der Druck auf Berlins Frei- und Grünflächen dennoch umgebremst hoch ist, wurde in unserem BUND-Blog 'Umweltzone Berlin" schon desöfteren thematisiert. Im aktuellen Beitrag stellen wir nun Fotoergebnisse unseres Aufrufs "Das kann weg!" vor. Unter den Einsendungen finden sich zahlreiche klassische Beispiele für einstöckige Supermärkte mit überdimensionierten Parkplätzen, sterile Plätze mit überdimensioniertem Straßenland und Plätze mit Potenzial für Nachverdichtung. Flächen also, die viel effizeinter bzw. sinnvoller genutzt werden könnten, anstatt ständig neue Flächen aufzutun und zu verbrauchen (versiegeln).
 

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

 

Bauscham statt Bauwut

[Blogbeitrag vom 3. September, Autor*in: Sebastian Petrich]

Wenn es um Wohnungsbau geht, scheinen sich in Deutschland alle einig zu sein. Von CDU/CSU bis zur Linken, von der Immobilienwirtschaft bis zu den Mieterverbänden fordert man unisono „bauen, bauen, bauen!“. Zwar schwören die einen auf die wundersamen Kräfte des Marktes, während die anderen staatliche Lenkung in Form von kommunalem Wohnungsbau bevorzugen – ob aber wirklich neu gebaut werden muss, stellt niemand infrage.

In der Neuauflage seiner Streitschrift „Verbietet das Bauen“ legt Daniel Fuhrhop dar, warum Neubau nicht das Geringste am Wohnungsmangel ändert, und stellt 100 Instrumente vor, wie bezahlbarer Wohnraum zu organisieren und die Flächenversiegelung zu stoppen ist. Eine Buchempfehlung.

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

 

Zwischen nützlich und nostalgisch: Gebrauchtwaren für alle

[Blogbeitrag vom 20. August, Autor*in: Lysann Steinbacher]

Die NochMall das neue Gebrauchtwarenkaufhaus hat geöffnet. In dem Gebrauchtwarenhaus, das von der Berliner Stadtreinigung (BSR) betrieben wird, gibt es ausschließlich „altgediente“ Einzelstücke. Sie stammen aus Berliner Haushalten und wurden von der BSR eingesammelt. Der BUND fordert schon lange nicht nur ein Gebrauchtwarenkaufhaus, sondern auch, die Entsorgungsbetriebe verbindlich dazu zu verpflichten, Intaktes und Reparierbares vor der Schrottpresse zu bewahren. Nun verwirklicht sich diese Idee in Berlin erstmals im Stadtteil Reinickendorf.

Insgesamt ist aber noch mehr geplant. Vereine und Initiativen aus dem Bereich Kreislaufwirtschaft sind eingeladen, die Räume zu nutzen, um mit Workshops oder Repair Cafés Nachhaltigkeit erlebbar zu machen. Ein vielversprechender Start für viele spannende Angebote, die in der Berliner Re-Use-Szene auf jeden Fall zu finden sind.

Ein guter Schritt in Richtung Zero-Waste-Hauptstadt, der Potenzial zum Weiterdenken bietet.

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

 

Treffpunkt grüne Klinik: Ein Spaziergang durch Berlin

© Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee

[Blogbeitrag vom 12. August, Autor*in: Eva Loy]

Berlin verfügt über viele öffentliche grüne Orte, die vor der Hitze schützen. Auch Kliniken zählen dazu. Überall glänzen Kliniken mit beeindruckenden abwechslungsreichen Begrünungskonzepten, die mal naturbelassen, mal regelrecht waldartig oder auch mal künstlerisch aussehen.

Wir laden Sie ein, sich selbst zu überzeugen. Unser Stadtspaziergang „Treffpunkt grüne Klinik“, den wir für Sie unternommen haben, dient als Anreiz für eigene Entdeckungen und als Inspiration für die Zukunft. Überzeugen Sie sich von der großen Vielfalt - vom Landschaftspark über blühende Dachgärten bis zum Wald ist alles dabei.

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