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BUND Landesverband Berlin

BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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Tempelhofer Gartenamt im Dilemma: Bosepark-Sanierung bedingt Plegeumstellung

[Blogbeitrag vom 17. Februar 2020, Autor*in: Norbert Prauser]

Die Sanierung des Boseparks in Tempelhof-Schöneberg steht aktuell an. Die Voraussetzungen für eine Grünanlage, Stadtnatur und Artenvielfalt zu erhalten und weiterzuentwickeln waren selten so gut. Auf politischer Seite gibt es ein klares Statement im Koalitionsvertrag, Berliner Grünflächen naturnah zu pflegen. Und mit dem Bene-Programm (Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung) stehen Gelder zur Verfügung, um Grünanlagen durch Sanierung ökologisch aufzuwerten - die Biodiversität zu steigern. Nun ist der Bezirk Tempelhof-Schöneberg gefragt, diese Chance zu nutzen, denn eine gut gemeinte Renovierung der jahrzehntelang vernachlässigten Anlage reicht nicht.

Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag

Anmerkungen zu den angekündigten Baumfällungen im Bosepark

[Blogbeitrag vom 31. Januar 2020, Autor*in: Uwe Bahr]

Im Zuge des Planungsvorhabens Neue Mitte Tempelhof sollen auch die rund um das Rathaus Tempelhof gelegenen Grünanlagen Franckepark, Bosepark, Alter Park und Lehne Park umgestaltet werden. Solche Parksanierungen können erhebliche Eingriffe in die Stadtnatur, in etablierte Lebensräume von Tieren und Pflanzen darstellen. Sie bieten aber auch die Chance Pflegedefizite aufzuholen und zumindest Teile von Grünanlagen naturnah zu gestalten. Der BUND Berlin setzt sich daher für eine schonende Sanierung der Parkanlagen ein.

Im Fall Bosepark sollen 22 Bäume gefällt werden. Der BUND konnte sie bei einer Vorort-Begehung in Augenschein nehmen.

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Graue Städte können unter bestimmten Umständen krank machen

[Blogbeitrag vom 30. Januar 2020, Autor*in: Umweltzone]

Eine Million Menschen in Berlin haben keinen Zugang zu einer wohnungsnahen Grünanlage, die sie fußläufig innerhalb weniger Minuten erreichen können. Vor allem älteren und kranken Menschen bleibt da nur noch der Blick aus dem Fenster und der wird in Berlin zunehmend grauer. Seit einiger Zeit befasst sich die Wissenschaft unter dem Themenfeld „Neurourbanistik“ mit den Auswirkungen städtischer Umweltbelastungen auf die menschliche Gesundheit. Eine hohe Lärmbelastung, ein reges Verkehrsaufkommen und fehlendes Grün werden als besonders stressverursachend angesehen. Dieser Stress kann sich in psychischen und physischen Krankheiten manifestieren. Neben der verbindlichen Sicherung unserer Grünflächen vor Bebauung und ihrer naturnahen Pflege kann die Begrünung von Höfen Abhilfe schaffen. Diese sorgen für ein gutes soziales, ökologisches und meteorologisches Klima.

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Sieben Tonnen am Tag

[Blogbeitrag vom 29. Januar 2020, Autor*in: Eva Loy]

Mit 4,8 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr gelten Krankenhäuser als der fünftgrößte Müllproduzent in Deutschland und als der ressourcenintensivste Verbraucher im Sektor Dienstleistung. Pro Krankenhausbett und Patient fallen jeden Tag bis zu 20 Kilogramm Müll an – Das ergibt sieben bis acht Tonnen je Klinik. Damit entsteht in Kliniken eine besonders kritische Dimension, die ein effizientes und grünes Ressourcenmanagement verlangt. Gibt es schon Vorreiter bei der Abfallvermeidung und Recycling? Und was kann der BUND mit seinem Projekt KLIK green - "Krankenhaus trifft Klimaschutz" beitragen, um die Abfallflut in Krankenhäusern zu reduzieren.

Lesen Sie dazu unseren Blogbeitrag

 

Naturschutz in der Warteschleife

[Blogbeitrag vom 23. Januar 2020, Autor*in: Christian Hönig]

„Eine Stadt ist kein Naturschutzgebiet“ - ein gern verwendetes "Bonmot" für all jene, die sich damit argumentativ das Feld bereiten wollen, um Bebauungsideen in der Stadt zu planen und umzusetzen. Man hört es immer wieder und es steht für die anscheinend nachwievor tief verankerte Überzeugung, dass Stadt und Natur nur im Gegensatz existieren. Obwohl zum Beispiel urbane Räume seit jeher auch immer Rückzusgorte für
Tiere, die sich im Laufe der Geschichte mit dem Menschen "arrangiert" haben., waren. Das Thema "bedrohte Naturflächen in der Stadt" ist an sich und aus BUND-Sicht ja kein neues. Dazu gehört bspw. auch, dass die Ausweisung von Naturschutzgebieten in Berlin auffällig langsam voranschreitet. Es gilt das Credo: Wenn der potenzielle Investor Anregungen zu einer Fläche äußert, prüft die Verwaltung das nochmal ausgiebig, bevor die Fläche "vom Markt" genommen wird. So warten die seit Jahren längst überfälligen Schutzgebietsausweisungen zum Flughafensee Tegel und der Mariendorfer Feldmark.

Darum läuft zZt. beim BUND auch die Kampagne #Stadtbrauchtgruen - machen Sie mit, unterstützen Sie unser Anliegen und helfen Sie mit, vielleicht auch andere zu überzeugen, uns bei diesem Thema zu unterstützen.

Zu unserem aktuellen Blogbeitrag: Naturschutz in der Warteschleife

 

Spatzen am Weigandufer unter Druck

[Blogbeitrag vom 13. Januar 2020, Autor*in: Berliner Umweltzone]

Unglaublich, aber wahr: Der Spatz, den fast jedes Kind kennt, manövriert gerade in vielen europäischen Großstädten vom „Allerweltsvogel“ zur bedrohten Art. Ein Grund dafür ist gängige Grünflächenpflege, die dazu führt, dass Spatzen weder ausreichend Insekten für ihre Jungen noch geeignete Verstecke zum Rasten finden. Der BUND versucht in Berlin am Neuköllner Weigandufer zu helfen.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

Erste temporäre Spielstraße in Berlin

[Blogbeitrag vom 16. Dezember 2019, Autor*in: Katharina Sellmair]

Die Anwohner*innen haben es in der Böckhstraße in Kreuzberg vorgemacht: Jeden Mittwoch von August bis September wurde die Straße zum „Spielraum“. Das Ergebnis ist unglaublich: spielende Kinder, die die Straßen zu ihrem Raum machen - ausgelassen und die Freiheit genießend und entspannte Erwachsene. Die Anonymität der Großstadt ist wie weggeblasen – Spielstraßen fördern ganz aktiv Nachbarschaft und Zusammenleben.

London hat es vorgemacht und nun ist die Idee der temporären Spielstraße auch in Berlin angekommen. Neben der Böckhstraße soll es noch mehr geben: In Prenzlauer Berg und auch in Pankow, wo das Bezirksamt die Beantragung ganz offiziell unterstützt, wird es wohl die nächsten geben. Nachahmen ist ausdrücklich erwünscht.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

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