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BUND Landesverband Berlin

BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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Gesundheitsschutz durch Klimaschutz

[Blogbeitrag vom 17. Juli 2019, Autor*in: Eva Loy]

Der Protest "Fridays for Future" von Schüler*innen und Student*innen hat viele andere Grupppen erfasst, die auch nicht mehr die unzureichende Klimaschutzpolitik hinnehmen wollen. Auch sie machen ihre Forderungen öffentlich. Dazu gehören viele Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Sie werden schon jetzt mit den konkreten Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit konfrontiert. So führen zunehmende Hitzeperioden zu mehr Erkrankungen und verschlechtern den Gesundheitszustand von Patient*innen.

Deshalb schließen sich nun zunehmend mehr Ärzt*innen den Protesten an. Engagierte Mitglieder der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) halten regelmäßig Mahnwachen „Klimawandel macht krank! – Patientin Erde auf der Intensivstation“  z. B. an der Charité. Und der Marburger Bund, die größte Ärtzeorganisation in Deutschland hat auf ihrer letzten Hauptversammlung eine Begrenzung des menschengemachten Klimawandels und dessen Folgen für die Gesundheit gefordert.

Mehr im aktuellen BLOG-Beitrag

Pfand auf Zigaretten und Schachten - Gastbeitrag von Stephan von Orlow

[Blogbeitrag vom 9. Juli 2019, Autor*in: Stephan von Orlow]

Zusammen mit der Initiative "Die Aufheber" hat Stephan von Orlow eine Petiton für ein Pfandsystem für Zigarettenkippen und Schachteln gestartet.

Wenn Sie auch weggeworfene Kippen und Zigarettenschachten stören und die Maßnahmen, die gegen diese "Unsitte" bisher ergriffen werden, nicht ausreichend finden, dann lesen Sie den Vorschlag von Stefan von Orlow über ein Pfandsystem, dass diesem Littering ein Ende setzen soll.

Der Vorschlag sieht ein Pfand von 20 Cent pro Kippe und eine wiederverwendbare Zigarettenschachten vor. Das müsste auf jeden Fall auf nationaler bzw. internationaler Ebene umgesetzt werden, Produktions- und Distributionsprozesse müssten geändert werden - ein dickes Brett, was "Die Aufheber" und Stephan von Orlow bohren wollen.

Lesen Sie den Blogbeitrag und diskutieren Sie mit!

Plastik rund um die Welt - Plastikatlas 2019

[Blogbeitrag vom 1. Juli 2019, Autor*in: Sebastian Petrich]

Die Welt versinkt im Plastik. Plastik im Boden, im Wasser, in der Luft. Wir essen Plastik, tragen Plastik als Kleidung am Körper und cremen uns mit Mikroplastik in Kosmetik das Gesicht. Die tatsächlichen Gründe für die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik sind nicht ein Problem der Entsorgung oder der Verbraucherinnen und Verbraucher. Hauptursache sind insbesondere international agierende Unternehmen, die ihren Verantwortlichkeiten nicht nachkommen. ExxonMobil, BASF, Eni, INEOS, und Dow sind die größten Plastikproduzenten weltweit. Sie beherrschen mit insgesamt fast 420 Milliarden Euro Umsatz den globalen Markt und planen, die Produktion in den nächsten Jahren weiter auszubauen.

Der BUND und die Heinrich-Böll-Stifftung haben den Plastikatlas herausgegeben. In 19 Kapiteln gibt es den Rundumschlag zum Thema Plastik.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

Von der Müllmetropole zur Zero Waste Hauptstadt

[Blogbeitrag vom 24. Juni 2019, Autor*in: Simon Gerlinger]

Bei seinem politischen Salon lotste der BUND die umweltpolitischen Sprecher*innen der Regierungsparteien konsequent durch drei Schwerpunktthemen: Vermüllung der Stadt, Mülltrennung und Förderung der Zero-Waste-Initiativen. Dass das Thema Abfall keineswegs in die Tonne gehört wurde schnell deutlich, als es zum Auftakt um Berlins allgemeine Bemühungen weg vom Müll und hin zu Zero Waste ging.

Die umweltpolitischen Sprecher*innen von SPD, Die Linke und Bündnis90/die Grünen diskutierten mit den interssierten Bürger*innen und den Initiativen und machten ganz konkrete Aussagen zur kostenlosen Biotonne, zum Gebrauchtwarenhaus und zur Verstetigung der Unterstützung der Zero-Waste-Initiativen - der nächste Doppelhaushalt steht an und Berlin wird nicht zur Zero Waste-Hauptstadt zum Nulltarif.

Mehr dazu im aktuellen Blogbeitrag

https://umweltzoneberlin.de/2019/06/07/westkreuz-paradies-gesiche

Blogbhttps://umweltzoneberlin.de/2019/06/07/westkreuz-paradies-gesichert/eitrag

Westkreuz: Paradies gesichert! Das Signal für die Charta für das Berliner Stadtgrün: Mitmachen!

[Blogbeitrag vom 7. Juni 2019, Autor*in: Umweltzone]

Überraschend war sie schon die Meldung, dass in der Senatssitzung am 28. Mai ein nervenaufreibendes, zweijähriges Tauziehen um die Zukunft des Westkreuzes doch noch ein erfolgreiches Ende fand. Was als vorbildliches Projekt gestartet ist, endete in einer Zitterpartie, bei der dann auf einmal auch ganz andere Faktoren als die unbestritten notwendige Versorgung der Bevölkerung mit Grünflächen und Frischluft oder der Erhalt der Artenvielfalt eine Rolle spielten.

Berlin braucht daher eine verbindliche und dauerhafte Sicherung der notwendigen grünen Freiflächen in Berlin, noch bevor Begehrlichkeiten für anderweitige Nutzungen Realität werden können. Die Charta für das Berliner Stadtgrün ist ein, wenn auch später Versuch, dieses notwendige Sicherheitsnetz zu erhalten!

Lesen Sie dazu unseren aktuellen BlogbeitragBlogbhttps://umweltzoneberlin.de/2019/06/07/westkreuz-paradies-gesichert/eitrag

Spiel und Spaß auf der Straße - Bündnis für "Temporäre Spielstraßen" gegründet

[Blogbeitrag vom 5. Juni 2019, Autor*in: Lea Nicolaus:]

Was früher noch die Regel war – nämlich die eigene Mobilität auf der Straße vor dem Haus zu erproben, spielend Nachbarskinder kennenzulernen und an der frischen Luft zu spielen – ist heute durch dicht befahrene Innenstadtbereiche für Kinder zu gefährlich geworden. In Wohnstraßen wird zusätzlich viel Straßenraum zum Parken genutzt, kein Platz für Menschen. Nun hat sich ein Bündnis "Temporäre Spielstraßen" in Berlin gegründet, das sich zum Ziel gesetzt hat, Straßen wieder als öffentlichen Raum zum Spielen und zur Begegnung zu erschließen. Dass das geht, zeigt London, dort ist es viel einfacher, Straßen temporär zu Spielstraßen umzufunktionieren.

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Danke, Fridays for Future!

[Blogbeitrag vom 6. Mai 2019, Autor*in: Thorsten Edler]

Aktuell reibt man sich als altgediente*r Umweltschützer*in schon etwas verwundert die Augen, wenn man sieht wie hoch im Kurs das Thema "Klimaschutz" in unserer Gesellschaft plötzlich steht. Keine der bekannten Talkshows kam in der letzten Zeit an dem Thema vorbei und wenn man den Umfragen glaubt, hat der Klimaschutz inzwischen sogar den Themen-Dauerbrenner "Flüchtlinge/Migration" von der Spitze verdrängt. Etwas erstaunt das natürlich schon, wenn man bedenkt, dass es zum einen Umweltschutzthemen in den letzten Jahren kaum mal gelungen ist, es auf der Agenda soweit nach vorne zu schaffen und zum anderen, weil die Themen Klimawandel/Klimaschutz uns Umweltschützer*innen ja nun auch schon wirklich sehr lange Zeit begleiten. Will sagen: Eigentlich nix Neues!? Was also ist auf einmal anders? Anders ist, dass sich nun eine gesellschaftliche Gruppe zu Wort meldet, die so bislang in der homogenen Form zu dem Thema noch nicht in Erscheinung getreten ist und die zudem offensichtlich eine Art von Protest gefunden hat, die effektiv Bewegung in den gesellschaftlichen Diskurs bringt: Die Schüler*innen-Bewegung "Fridays for Future" mit ihren freitäglichen Schulstreiks. In unserem Blogbeitrag sagen wir Danke an die Schüler*innen-Bewegung. Danke für die neuen Impulse in der deutschen Klimaschutzdiskussion und die Hoffnung, dass die jahrelange Vorarbeit von Umweltverbänden und anderen Akteur*innen in dem Bereich nun vielleicht wirklich endlich mal Früchte trägt. Die Zeit läuft unerbittlich... 

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