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BUND Landesverband Berlin

BUNDblog: UmweltzoneBerlin.de

In unserem Blog 'UmweltzoneBerlin.de' greifen wir aktuelle Berliner Umwelt- und Naturschutzthemen auf. Im Blog selbst können Sie uns zum jeweiligen Thema auch gerne Ihre Meinung hinterlassen und mit uns diskutieren. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie auch unsere Blogbenachrichtigungen abonnieren. Wir informieren Sie dann, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist.

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STRAUCHSCHNITT: Ein Ärgernis (nicht nur) für Berliner Parkanlagen

[Blogbeitrag vom 10. Dezember 2018, Autor*in: Norbert Prauser:]

Immer wieder und gern kurz vor Beginn der gesetzlich geschützten Vegetationsperiode am 1. März werden Sträucher und Hecken so stark eingekürzt, dass von ihnen oft nur ein paar kahle Stängel übrig bleiben. Wenn dann die Brutsaison beginnt, sind die Sträucher noch lange nicht wieder nachgewachsen. Viele Vögel können dann in ihrer angestammten Parkanlage nicht mehr die notwendige Deckung oder Material für den Nestbau finden. Die Piepmätze nutzen dicht zugewachsene Hecken gern als gesellige Zusammenkünfte, Witterungsschutz und Ruhezone vor hungrigen Beutegreifern.
Beim BUND Berlin hat sich eine Arbeitsgruppe Strauchschutz gegründet – mit einem Ziel: für eine ökologische Pflege der Sträucher und Hecken in den Parkanlagen einzutreten.
  

Mehr dazu in unserem aktuellem Blogbeitrag

Rätselbaum im Treptower Park

[Blogbeitrag vom 10. Dezember 2018, Autor*in: Christian Hönig:]

Bei unseren Erkundungen der Berliner Stadtnatur sind wir im Treptower Park auf einen rätselhaften Baum gestoßen. Ein großes, prachtvolles Exemplar, vermutlich eine „Kastanienblättrige Eiche“. Allein der Name klingt aber schon etwas rätselhaft. Und auch der dem Baum zu Fuße liegende Gedenkstein, der hier immerhin als Ausweis für ein Naturdenkmal reüssiert, vermag in letzter Konsequenz leider keine genaue Auskunft über Baumart und den möglichen Anlass der Pflanzung zu geben. Wir haben zwar mal etwas weiter geforscht und sind auch teilweise fündig geworden zu diesem Exoten in unserer "Stadtlandschaft". Aber wenn jemand Genaueres weiß zur Geschichte von Baum und Gedenkstein, so möge sie/er sich gerne bei uns melden. 

Mehr dazu in unserem aktuellem Blogbeitrag

WESTKREUZ: ABVERKAUF VON STADTNATUR

[Blogbeitrag vom 30. November 2018, Autor*in: Norbert Prauser:]

Seit längerer Zeit sind die Beteiligten miteinander nun schon im Gespräch: Bürgerinitiative, Bezirksamt, Deutsche Bahn, interessierte Investoren und auch der BUND. Der Interessenausgleich um die zukünftige Nutzung der Fläche rund um das Westkreuz war im vollen Gange. Jetzt hat die Deutsche Bahn Netz AG als Eignerin der Flächen am Westkreuz kurzerhand Nägel mit Köpfen gemacht und Teile des Areals in einer Art Panikverkauf und mit ca. 6,5 Mio. EUR völlig unter Wert an einen Investor veräußert. Wie gesagt, es geht bisher nur um Teile des Westkreuzareals, von denen auch noch nicht bekannt ist, welche genau das sind. Auch ist noch nicht sicher, dass auf den Flächen gebaut werden darf, weil vom Bezirk noch kein Baurecht dafür erteilt wurde und ob das später kommen wird, ist auch noch völlig unklar. Der eigentliche Skandal ist, dass hier die DB Netz AG so überhastet tätig wurde und alle an der Westkreuz-Diskussion Beteiligten mit dem Verkauf vollkommen überrascht und vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Über die Motive des Investors lässt sich an der Stelle nur spekulieren.... Der BUND wird sich jedenfalls weiterhin mit voller Kraft dafür einsetzen, dass das Naturkleinod am Westkreuz weitestgehend erhalten bleibt und dass an dem Plan eines öffentlichen Westkreuzparks stringent weitergearbeitet wird.   

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BUND-Aktion „Energiesparlampe gegen Glühbirne“

[Blogbeitrag vom 22. November 2018, Autor*in: Matthias Krümmel:]

Klar, die klassische Energiesparlampe aus der Vorzeit der LED-Lampe ist heute sicher nicht mehr "State of the Art". Aaaber... für die Umwelt ist sie immer noch deutlich besser als die klassische Glühbirne! Um es mal auf einen ganz einfachen Nenner zu bringen. Anlässlich der Aktions-Woche "Berlin spart Energie!" hat der Berliner Energiecheck des BUND tief in seinen Fundus gegriffen und Energiesparlampen verschenkt, gegen die Abgabe von alten Glühbirnen. Die Aktion war überraschend erfolgreich, weil wir unerwartet viele Teilnehmer*innen hatten. Das freut uns, denn somit konnten wir einen weiteren kleinen Klimaschutzbeitrag auf den Weg bringen. Man bedenke: Wer seine alte Glühbirne gegen eine Energiesparlampe bei uns tauschte, bekommt jetzt im Schnitt 5 mal mehr Licht, 5 mal weniger Stromverbrauch und das alles "für umme". Und als wäre das nicht schon erfreulich genug, legen wir jetzt noch einen drauf: Die Aktion geht prinzipiell weiter! Also, wer noch altes "Glühbirnenmaterial" hortet, kann gerne weiter bei uns umtauschen (solange unser Vorrat noch reicht!) und natürlich auch gerne spenden, damit wir Lampenmaterial für z.B. weitere Umtauschaktionen anschaffen können. Weitere Fakten und Tipps zum Umgang/Entsorgung mit/von Energiesparlampen haben wir in unserem Blogbeitrag zusammengestellt. 

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NEULAND – Das wahre Tierwohllabel seit 30 Jahren

[Blogbeitrag vom 19. November 2018, Autor*in: Umweltzone Berlin:]

Seit einiger Zeit gibt es Bestrebungen, ein neues Tierwohllabel an den Start zu bringen, das Verbraucher*innen gute Orientierung beim Fleischkauf bietet, aber gleichermaßen auch sicherstellt, dass den Tieren ein guter Standard in der Haltung garantiert ist. Dieser Prozess kommt aber nicht so richtig in Fahrt, weil schnell klar wurde, dass die Initiative Tierwohl des CSU-geführten Bundeslandwirtschaftsministeriums hierbei letztlich doch auch nur wieder bestrebt war, konventionellen Strukturen in der Fleischindustrie weiter das Feld zu bereiten. Tierwohl hat dabei nicht oberste Priorität. Konsequenterweise sind deshalb der Tierschutzverein und der Verband Provieh inzwischen aus der Tierwohllabel-Initiative direkt wieder ausgestiegen. Dass es auch anders geht, zeigt seit 30 Jahren der Verein NEULAND e.V., der auch vom BUND mitgetragen wird. Hier wird Tierwohl einfach praktiziert, ohne dass es im Namen eines Labels steht. 

Mehr dazu in unserem aktuellem Blogbeitrag

Diagnose Klimawandel – Therapie jetzt!

[Blogbeitrag vom 14. November 2018, Autor*in: Nora Schumann:]

"Ooch, was ist denn los mit Dir, Erde? Du bist ja ganz heiß. Geht's Dir nicht gut?" - tja, könnte sein, dass es dieses Mal vielleicht sogar "was Schlimmes" ist... „Klimawandel macht krank! Patientin Erde auf der Intensivstation“ lautete das Motto, unter dem vom 7.-11.11.2018 die sog. Klimamahnwache vor der Berliner Charité stattfand. Aktivisten der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit - in Zusammenarbeit mit dem BUND Berlin - haben sich für diese Aktionsform entschieden, um damit auf die Folgen des Klimawandels auch auf das Gesundheitswesen aufmerksam zu machen. Dass lang andauernde extreme Hitze direkt bedrohlich sein kann, leuchtet den meisten wohl sofort ein. Dass Extremhitze aber auch indirekt bedrohlich ist, weil sie eben z.B. Krankheits-/Gesundheitsverläufe von Patient*innen in Krankenhäusern negativ beeinflusst, darüber denkt man vielleicht nicht als Erstes nach. Das Gesundheitswesen ist ein Bereich unserer Gesellschaft, der sich künftig  auch ganz massiv mit den Veränderungen unseres Klimas wird auseinandersetzen müssen. Unsere BUND-Praktikantin Nora Schumann war Teil des Klimamahnwachen-Teams vor der Charité und schreibt über die Aktion in unserem Blog. 

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Kastanie, Adieu: Stadtgrün im Hitzestress

[Blogbeitrag vom 8. November 2018, Autor*in: Verena Fehlenberg:]

Dass sich das Berliner Stadtgrün unter dem Einfluss des Klimawandels in seiner bisherigen (historischen) Zusammensetzung künftig schützen ließe, wirkt nach neusten Erkenntnissen des Berliner Pflanzenschutzamtes fast unwahrscheinlich. Vergangenen Monat stellte die stellv. Leiterin Dr. Barbara Jäckel ihre Ergebnisse im Rahmen der BUND Offenen Gesprächsrunde Stadtnaturschutz vor und sorgte dabei für ziemlich viel Ernüchterung im Publikum. 

Die Wetterextreme machen dem Berliner Stadtgrün schwer zu schaffen. Durch die klimatischen Veränderungen gibt es nicht nur mehr Schadorganismen sondern auch andere. Warme Frühjahre, viel oder wenig Niederschalg, schlechte Pflege und nicht zu letzt das Streusalz setzen dem Grün stark zu.

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Was Nachverdichtung bedeuten kann

[Blogbeitrag vom 2. November 2018,
Autor*innen: Umweltzone]

Im hochverdichteten Friedrichshain gibt es tatsächlich auch in den Hinterhöfen Stadtnatur, die von Anwohner*innen gehegt und hoch geschätzt wird. Nun soll durch ein Bauvorhaben eine dieser Stadtoase vernichtet werden.

Die Bewohner*innen wurden vor vollendeten Tatsachen gestellt, eine Beteiligung sah die Wohnungsbaugesellschaft nicht vor. Das irgendwie Machbare soll umgesetz werden, dafür werden Bäume, Stadtgrün und nicht zuletzt die Lebensqualität geopfert werden.

Das ist auf keinen Fall Nachverdichtung mit Augenmaß und der berechtigte Widerstand der Anwohner*innen lässt nicht auf sich warten.

Lesen Sie dazu unseren aktuellen Blogbeitrag einer Betroffenen zum Beitrag
 

Lesen Sie dazu unseren aktuellen Blogbeitrag auf der Umweltzoneberlin.de zum Beitrag

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