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Anz. Meldungen: 2022
Blockierende
Fahrzeuge:
5911

Bitte Radspuren freihalten!


Die Datenerhebung zur ‚ÄěKampagne Radspuren‚Äú frei  wurde am 30. Juni 2014 beendet.

ADFC und BUND haben Bilanz gezogen: Während der 99-tägigen Kampagne sind 2.022 Meldungen eingegangen. Es wurden insgesamt 5.964 Blockaden auf 138 (von insgesamt 259 gelisteten) Radstreifen gemeldet. In folgenden Straßen gab es die meisten Blockaden:

1. Schlesische Stra√üe (Kreuzberg)       671
2. Franklinstra√üe (Charlottenburg)       623   
3. Joachim-Friedrich-Stra√üe (Charlottenburg)       479
4. Westf√§lische Stra√üe (Charlottenburg)       441
    Uhlandstra√üe (Charlottenburg)       441

Hier finden Sie die gesamte Auswertung: (Brosch√ľre 45 Seiten)

Eine Zusammenfassung mit f√ľnf Fallbeispielen als Pr√§sentation


PS Die Kampagnenpostkarten k√∂nnen Sie aber gerne noch weiter nutzen; diese sind so konzipiert, dass auch noch nach Kampagnenende auf der Radspur parkende AutofahrerInnen √ľber Ihre verkehrsgef√§hrdendes Verhalten informiert werden.


Dis besten 20 Fotos von blockierten Radspuren

Die Auswertung der eingesandten Fotos ergab eine TOP 20-Liste, deren Fotografen jetzt BUND-Fahrradkarten bekommen.


Adalbertstr. - Kreuzberg Budapester Str. - Tiergarten Ebertstr. - Mitte Frankfurter Allee Lichtenberg Franklinstr. Tiergarten Greifswalder Str. - Prenzlauer Berg Grunerstr. - Mitte G√ľrtelstr. - Friedrichshain Kiefholzstr. - Treptow K√∂penicker_Str. - Mitte Kreuzbergstr. Lindenstr. - Kreuzberg Proskauer-Str. - Friedrichshain Schlesische Str. - Kreuzberg Schlo√üstr. - Charlottenburg (Teil 1) Schlo√üstr. - Charlottenburg (Teil 2) Schnellerstr. - Treptow Spandau Westf√§lische Str. - Wilmersdorf Wilhelmstr. - Kreuzberg

Mit der Kampagne "Radspuren Frei!" wollen wir herausfinden, welche Radspuren in Berlin durch Fahrzeuge besonders h√§ufig blockiert werden - und Sie k√∂nnen uns dabei helfen. Wir haben ein Formular erarbeitet, das Sie ohne Anmeldung nutzen k√∂nnen, um zugeparkte Radspuren bis zum 30. Juni 2014 zu melden. Dar√ľber hinaus haben Sie die M√∂glichkeit, ein Foto von der Situation hochzuladen.

Die von Ihnen eingegebenen Daten werden zusammengetragen, ausgewertet und im Herbst dem Polizeipr√§sidenten, den Bezirksstadtr√§ten und Ordnungs√§mtern √ľbermittelt. Diese √úbergabe dient nicht dem Anprangern einzelner Autofahrer, sondern der Verkehrssicherheit. BUND und ADFC werden eine Top-Ten Liste jener Stra√üen  zusammenstellen und ver√∂ffentlichen, die am h√§ufigsten genannt werden. Hier  werden wir schwerpunktm√§√üige Kontrollen fordern, um die Radspuren von Falschparkern freizuhalten.

Zus√§tzlich zum Formular stellen wir Ihnen einen Flyer bereit, den Sie Falschparkern z.B. unter den Scheibenwischer klemmen k√∂nnen. Wir bitten Sie, den Flyer nur an erkennbar privat genutzten Fahrzeugen anzubringen, denn Lieferzeuge stehen mangels Parkplatzalternativen zwangsl√§ufig in "Zweiter Reihe". Insofern werden wir uns im Zuge der Kampagne auch f√ľr die Einrichtung von Lieferzonen einsetzen.

Formular: Blockierte Radspur melden

Download: Kampagnen-Flyer
(Flyer als Papierversion bestellen unter: mobilitaet [at] BUND-Berlin.de )

Download: Unterschriftenliste "Radspuren frei!" (PDF)

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Radspuren: Unterschied zwischen Radfahr- und Schutzstreifen

Radfahrstreifen
Schutzstreifen (m. Halteverbot)
Schutzstreifen (in 2. Reihe)

Radspuren sind (im Gegensatz zu baulichen Radwegen auf dem B√ľrgersteig) auf der Fahrbahn markierte Radverkehrsanlagen. Dabei gibt es zwei verschiedene Formen: Die Radfahrstreifen und die Schutzstreifen (siehe Abbildungen). W√§hrend auf Radfahrstreifen (durchgezogene Linie auf Fahrbahn) ein absolutes Halteverbot gilt, ist im Gegensatz dazu auf Schutzstreifen (gestrichelte Linie auf Fahrbahn) eigentlich das Be- und Entladen, sowie das Halten (bis zu 3 Minuten mit wegfahrbereitem Fahrer) erlaubt. Befindet sich ein Schutzstreifen aber in zweiter Reihe neben Parkpl√§tzen bzw. Parkspuren - was in Berlin nahezu ausnahmslos der Fall ist -, gilt auch hier absolutes Halteverbot, denn grunds√§tzlich verbietet die Stra√üenverkehrsordnung das Parken und Halten in zweiter Reihe. Davon ausgenommen sind lediglich Taxen zum Fahrgastwechsel sowie seltene Ausnahmef√§lle (z. B.: Lieferung schwerer G√ľter) oder Inhaber von Ausnahmegenehmigungen (beispielsweise Postfahrzeuge). Laut Bu√ügeldkatalog 2010 kostet das Halten in zweiter Reihe mindestens 15 Euro.



Kontakt

Martin Schlegel

Referent f√ľr Verkehrspolitik

Telefon:

(030) 78 79 00-17

E-Mail: mschlegel[at]BUND-Berlin.de

trifft sich wöchentlich donnerstags in der BUND-Landesgeschäftsstelle. Verkehrspolitisch Interessierte sind jederzeit willkommen.

Nächste Termine:

Statement zur "Radspuren frei" Kampagne

Christian Wiesenh√ľtter, Stellvertr. Hauptgesch√§ftsf√ľhrer der IHK Berlin:

‚ÄěWenn sich Berlin als lebenswerte, touristisch attraktive Stadt und gleichzeitig als wettbewerbsf√§higer Wirtschaftsstandort weiterentwickeln soll, dann Weiter ...


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