Friedhof in Gefahr
[Blogbeitrag vom 11. September, Autor*in: Dirk Schäuble]
Die Hälfte der Fläche des Dreifaltigkeitsfriedhofs III in Berlin-Mariendorf soll Neubauten weichen. Gemeinsam mit den Anwohner*innen und der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz sprechen wir uns für den Erhalt dieses naturschutzfachlich sehr wertvollen Stadtgrüns aus. Wir fordern den Bezirk auf, eine Alternativfläche im Bezirk zu suchen, die für diese Planungen besser geeignet ist, zumal die Eingriffe vor Ort nicht ausgeglichen werden können. Wir haben einen Anwalt eingeschaltet, um gegen das Bauvorhaben ggf. rechtliche Schritte einzuleiten.
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Fast 300 Teilnehmende bei Konferenz zum tierfreundlichen Bauen
Lichtverschmutzung belastet Mensch und Natur erheblich, hier die nächtliche Skyline von Frankfurt am Main.
(Foto: Nicolas Scheuer (CC BY-SA 2.5))
[Blogbeitrag vom 30. September, Autor*in: Nicolas Šustr]
Lichtverschmutzung, Vogelschlag an Glasscheiben, die Zerstörung von Biotopen durch Neubauprojekte. Die Bautätigkeit ist eine Bedrohung für Habitate und Populationen. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, viele Einflüsse zu reduzieren oder sogar neue Lebensräume zu schaffen. Doch oft wissen Architektinnen und Architekten und weitere Bauverantwortliche gar nicht so genau, was möglich ist oder im Zweifelsfall auch nachträglich von Naturschutzbehörden angeordnet werden kann. Eine Konferenz beschäftigte sich damit Ende September in Berlin.
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Der frühe Vogel rettet den Baum (vielleicht). Ein kleiner Leitfaden
[Blogbeitrag vom 30. September, Autor*in: Nicolas Šustr]
Am 1. Oktober beginnt die Baumfällsaison. Es wird wieder Proteste geben, doch oft sind die Messen schon gesungen, wenn Anwohnerinnen und Anwohner erfahren, dass die oft geliebten und mächtigen Bäume schon längst von den Behörden zur Fällung freigegeben worden sind und es keine rechtliche Handhabe gibt, diese zu verhindern. BUND-Baumschutzexperte Christian Hönig gibt Tipps, wie sich Fällungen möglicherweisen verhindern lassen. Die Arbeit dafür muss sehr früh beginnen.
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Baldige Hilfe für den Waldsee in Berlin-Zehlendorf?
(Nina Feyh, BLN)
[Blogbeitrag vom 23. September, Autor*in: Verena Fehlenberg]
Zwischen Argentinischer Allee, Fischerhüttenstr. und Schlachtensee liegt der Waldsee. Ein weiteres Gewässer-Kleinod im Südwesten Berlins, das allerdings durch eine unangenehme Geruchsbelastung auffällt. Hintergrund: Einerseits ist der natürliche Wasseraustausch durch den Menschen stark begrenzt worden, andererseits existieren am See drei Einleitstellen für Niederschlagswasser. Über dieses Niederschlagswasser gelangt ein unguter Mix an "Nährstoffen" in den See, welcher das Wachstum von Hornblatt und Algen massiv befördert - so sieht der See, quasi wie eine Fortsetzung des Rasens vom Uferrand, wie ein grüner Teppich aus. Folge davon ist ein latent fauliger Geruch, der über dem See hängt und das Umfeld des Sees belastet. Eigentlich gehört der Waldsee nach der EU-Wasserrahmenrichtline seit 2015 längst aufgewertet. Passiert ist aber nichts, außer eben weitere tendenziell verschlimmernde Maßnahmen. Am 29. August gab es nun eine Dialogveranstaltung „Hilfe für den Waldsee“, auf der Betroffene, Bezirksverwaltung, Politiker*innen und der BUND Möglichkeiten diskutierten wie man dem Waldsee wieder auf die Beine helfen kann. Warum es dabei einen direkten Zusammenhang zwischen Verkehrsmaßnahmen und Gewässersanierung gibt, lesen Sie in unserem aktuellen Blogbeitrag.
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Wohin führen die Entscheidungen der Abteilungen Bau und Grün im Bezirk Steglitz-Zehlendorf? Eine Tour durch Schlachtensee 2022
[Blogbeitrag vom 5. September, Autor*in: Umweltzone]
Mitglieder der BUND-Bezirksgruppe Süd-West, die sich seit Jahrzehnten für den Bezirk Zehlendorf-Steglitz engagieren, sehen durch das Baugeschehen nicht nur starke Verluste für Fauna und Flora, sondern beklagen auch, dass der besondere Charakter der Bebauung und Ortsteile verloren geht bzw. zu wenig beachtet wird.
Aktueller Anlass ist die Genehmigung für den Abriss der „ältesten Apotheke in Schlachtensee“. Für die BUND-Mitglieder scheint die Sorgfaltspflicht hier keine große Rolle gespielt zu haben, so dass das Holzgebäude nicht unter Denkmalschutz gestellt und auch nicht darauf geachtet wurde, dass es ein ganz besonderes Gebäude ist.
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Berliner Gewässerpolitik der letzten 12 Monate – Wir ziehen Bilanz
Trocken gefallene Wuhle
[Blogbeitrag vom 30. August, Autor*in: Verena Fehlenberg]
Ein Jahr ist es nun her, dass die Wassernetz-Initiative – ein Zusammenschluss mehrerer Umweltverbände in Berlin – den Abgeordneten ihre Forderungen überreichten und mit einer Petition im Petitionsausschuss bekräftigten. Endlich die nötigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Gewässer in Berlin zu schützen und in einen guten Zustand zu bringen, so wie es auch das Gesetz mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie vorschreibt, war die Kernforderung. Darauf folgten positive Rückmeldungen aus der Politik, dass man sich dem besorgniserregenden Zustand unserer Gewässer annehmen werde. Doch was hat sich seither getan?
Wir ziehen Bilanz in unserem aktuellen Blogbeitrag


