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BUND Landesverband Berlin

Lebendige Flüsse und sauberes Wasser

Der BUND hat eine Vision: Die Stadtspree soll wieder Badefluss werden. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, denn der Klimawandel droht den Wasserhaushalt in Berlin-Brandenburg durcheinanderzubringen: Hitzeperioden setzen den Gewässern der ohnehin trockenen Region zu und extrem starke Regenfälle bringen die Kanalisation dazu, in die Spree überzulaufen. Deshalb muss das Wasser besser in der Landschaft gehalten werden – indem Regenwasser mehr unversiegelte Fläche zum Versickern bekommt und die Flüsse mehr Raum mit flachen und naturnahen Ufern.

Der BUND fordert

  • Raus aus der Kohle: Die Sulfatbelastung in der Spree ist schon jetzt zu hoch!
  • Braunkohleförderer in Haftung nehmen: Wer Wasser verschmutzt, muss den Schaden zahlen!
  • Regenwassermanagement verbessern: mehr unversiegelte Fläche zum Versickern!
  • Naturnahe Ufer schützen, verbaute Flüsse renaturieren!
  • Flussbiotope verbinden: Bewegungsfreiheit für Fische, Biber und Otter!

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Auch das Land Berlin muss EU-Recht besser umsetzen

Der BUND Berlin fordert eine konsequente Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Land Berlin. Die Bundesländer sind verpflichtet, Maßnahmen umzusetzen, damit die Gewässer wieder einen guten ökologischen Zustand erreichen. Dazu müssten bis 2027 insbesondere die Durchlässigkeit der Fließgewässer wiederhergestellt, naturnahe Uferbereiche erhalten und geschaffen werden sowie schädliche Schadstoffeinträge und Nutzungen konsequent reduziert werden. 

In Berlin erreichen laut Senatsverwaltung ca. ein Prozent der Gewässer bereits die Zielstellung der Wasserrahmenrichtlinie, bei ca. 25 % ist es unklar; bei ca. 74 % ist es bei jetziger Datenlage eher unwahrscheinlich, dass die Ziele erreicht werden. (Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Mehr dazu im Forderungspapier des Landesarbeitskreises Wasser Berlin-Brandenburg.

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