Genau hier, bei uns in Berlin, mit dem Müll, den uns der Forschungsreaktor BER II hinterlassen hat, wird gezeigt, dass die Stilllegung und der Abbau einer nuklearen Anlage hochkomplexe Verfahren sind, die weit über technische Fragen hinausgehen. Politik? Weitgehend „unsichtbar“. Entscheidungsdruck: „hoch“! Ohne Endlager muss zwischengelagert werden: Wo? „In deiner Nachbarschaft am schönen Ufer der Havel …“ Wie lange soll das gehen?: „Solange, wie es eben kein Endlager gibt, das werden so 80 Jahre oder etwas länger sein!“
Die Stilllegung des BER II in Berlin-Wannsee erfolgt im Rahmen eines atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens, das dem Planfeststellungsverfahren nachgelagert ist und ähnliche Beteiligungsrechte vorsieht. Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist ein essenzielles demokratisches Element, das darauf abzielt, eine breite Entscheidungsgrundlage zu gewährleisten und Planungsentscheidungen zu legitimieren.
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