Sitz der Landesgeschäftsstelle der BUNDjugend Berlin mit vielen Arbeitskreistreffen, Seminaren etc.: Erich-Weinert-Straße 82, 10439 Berlin, Tel.030/3928280
Mehr Infos...
Mobilitätsrat Berlin Pankow
Der BUND Berlin ist im Mobilitätsrat des Bezirks Pankow vertreten, um die Belange von Fahrradfahrer/innen auf Bezirksebene mitzugestalten.
Tramausbau
In Pankow muss aus Sicht des BUND das Straßenbahnnetz weiter ausgebaut werden. Mit der stark wachsenden Bevölkerung, weiterem Siedlungsbau sowie Verdichtung muss eine realistische Planung des ÖPNV einhergehen. Und der U-Bahnbau ist einfach zu teuer und dauert zu lange. Daher unterstützen wir die Vorschläge für ein Konzept, das 49 Kilometer Straßenbahn und 500 Meter U-Bahn für Pankow vorsieht.
Temporäre Spielstraßen
Lange haben wir mit dem Bündnis für Temporäre Spielstraßen geworben. In Pankow war die Gudvanger Straße eine der ersten. Seit 2019 gibt es nun die ersten und der Bezirk Pankow unterstützt Initiativen dabei.
Bebauung und Verdichtung
Wir unterstützen die Bürgerinitiative Grüner Kiez Pankow, die seit Jahren gegen überdimensionierte und unsensible Nachverdichtungspläne der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gesobau im durchgrünten Häuserensemble nahe des Pankower Schlossparks kämpft. Leider musste auch schon gegen Bäumfällungen geklagt werden.
Artenschutz: Trauriges Beispiel "Das Pankower Tor und die Kreuzkröte"
Auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Pankow-Heinersdorf lebt die letzte große und überregional bedeutende Population der extrem seltenen und streng geschützten Kreuzkröte. Dennoch soll auf der Fläche nun ein großes Wohnquartier inklusive Büroflächen und Läden entstehen. Auf dem Gelände, auf dem ein Reservat zum Erhalt der Kreuzkröte entstehen könnte, soll zudem ein großer Möbelmarkt errichtet und die Kreuzkröte stattdessen nach Brandenburg umgesiedelt werden. Dies ist aber rechtswidrig. Zudem ist es deutschlandweit noch nie gelungen, eine Kreuzkrötenpopulation erfolgreich umzusetzen.
Bebauung Elisabeth-Aue
Mit ca. 70 ha ist die Elisabeth-Aue zwischen Französisch-Buchholz und Rosenthal eine der größten landeseigenen Flächen, die dazu auserkoren wurde, mit Wohnungen bebaut zu werden. Gegen die Bebauung engagiert sich eine Bürgerinitiative, die die Fläche als Naherholungsort, u.a. für urbanen Gartenbau statt Gartenstadt, Streubobstwiesen und als Kaltluftschneise für die sich verdichtende Innenstadt erhalten möchte. Der BUND Berlin e.V. bringt in der Diskussion an verschiedenen Stellen (Flächenwert, Bauplanung, Verkehr und Verkehrsanbindung etc.) seine Expertise ein. Mit dem Koalitionsvertrag der im Herbst 2016 gewählten neuen rot-rot-grünen Berliner Landesregierung war die Bebauung des Geländes zunächst vom Tisch. Allerdings bringen wechselnde politische Konstellationen eine Bebauuung immer wieder auf die Tagesordnung.
Zustand der Kleingewässer
Im Vergleich sieht die Situation für Kleingewässer in Pankow besser als in anderen Bezirken aus, 30 von 48 Kleingewässern waren in gutem Zustand. Aber auch Ihnen setzen Trockenheit, weitere Versiegelung und Verschmutzungen zu.
Vergärungsanlage nur nach neuesten Klimastandards
Der BUND Berlin begrüßt grundsätzlich Pläne zum Bau einer neuen Anlage zur Speiserestvergärung an der Schönerlinder Straße und A10 in Berlin-Pankow. In einer über die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e.V.(BLN) gemeinsam mit anderen Umwelt- und Naturschutzverbänden verfassten Stellungnahme fordert der der BUND Berlin jedoch die hochwertige und vor allem emissionsarme Verwertung der Lebensmittelabfälle.


