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BUND Landesverband Berlin

Spreepark-Rahmenplan: BUND begrüßt Dreiklang aus Kunst, Kultur, Natur

28. Mai 2018 | Artenvielfalt, Bäume, Flächenschutz, Stadtnatur, Stadtentwicklung

Info 9/ Berlin, 28. Mai 2018: Nach einem zweijährigen Dialogverfahren stellten am Freitag die Senatorin Regine Günther und die Grün Berlin GmbH den Rahmenplan für das Areal des ehemaligen Spreeparks vor. Während der gesamten Phase hat sich der BUND intensiv in die Planungen eingebracht. Gemeinsam mit anderen Akteuren im Naturschutz wurde ein Positionspapier erstellt, welches einen Dreiklang aus Kunst, Kultur, Natur unter Wahrung des wilden Charmes ermöglichen sollte. Dabei sollten die Relikte der ehemaligen Freizeitparknutzung erhalten, ökologisch hochwertige Areale aus einer künftigen intensiven Nutzung heraus genommen und Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet Plänterwald vermieden werden.

„Wir begrüßen den Dreiklang aus Kunst, Kultur, Natur und die Zielsetzung des Rahmenplans diese für alle Belange abgewogen zu eruieren. Eine enorme Herausforderung sehen wir weiterhin in der verkehrlichen Erschließung, welche ohne Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet erfolgen muss. Im Zentrum der Stadt ist es nicht nötig, dass zukünftige Besucher den Spreepark mit dem Privatauto anfahren: Nötig sind hier innovative Verkehrssysteme“, so Herbert Lohner, Naturschutzreferent des BUND.

„Mit den planerischen Zieltypen von naturnah bis kultiviert inklusive wichtiger Übergangsbereiche wird eine Balance zwischen urbaner Wildnis und Revitalisierung der ehemaligen Fahrgeschäfte geschaffen - als zeitgemäßer Lebensraum für die Wilde Maus.“ erläutert Andrea Gerbode, Vorstandsmitglied des BUND. „Gleichwohl bleiben Fragen hinsichtlich der Wahrung des Baumbestandes und der der Verkehrssicherheit offen,“ ergänzt Gerbode. „Diese Fragen und Herausforderungen wird der BUND weiterhin in einem konstruktiven Austausch mit der Grün Berlin GmbH, dem Planungsteam und anderen Akteuren im Interesse aller Belange klären.“


Für Rückfragen:
BUND-Pressestelle, Carmen Schultze    fon: (030) 78 79 00-12
Herbert Lohner,
BUND-Referent für Naturschutz:           fon: 0177 - 78 79 00-4
 

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