Verändere die Stadt – werde Kiezlots*in bei den Temporären Spielstraßen

Die Straße als Aufenthalts- und Begeg­nungs­ort für Menschen – was jahr­hunderte­lang selbst­ver­ständ­lich war, ist in den letzten Jahr­zehnten leider verloren gegangen. Tempo­räre Spiel­straßen sind ein einfaches Instru­ment, um die Straße gelegent­lich wieder anders zu nutzen: mit Ball­spielen, Roll­schuhen, Straßen­kreide etc. oder mit Klapp­stuhl und Kaffee, um mit Nachbar*innen ins Gespräch zu kommen.

Konkret funktioniert das so, dass in der schönen Jahres­zeit ein geeig­netes Stück Straße an einzelnen Tagen für den Auto­verkehr gesperrt wird, z. B. einmal pro Woche oder pro Monat.

Temporäre Spielstraßen werden von Anwohner*innen initiiert und durch­geführt und erfordern einiges an ehren­amtlichem Engagement. Doch der Einsatz wird mehr als belohnt durch das Ergebnis: ein fröhlicher Beitrag zum nachbar­schaft­lichen Miteinander und zur lebens­werten Stadt!

Für die Durch­führung einer Temporären Spielstraße braucht es Ansprech­personen vor Ort, die wir in Berlin „Kiez­lots*innen“ nennen.

Wenn du dich mit dem Thema weiter vertraut machen möchtest, besuche doch mal eine der bereits bestehenden Temporären Spiel­straßen. Vielleicht hast Du Lust, einfach mal als Kiezlots*in mitzu­machen! Hier findest Du alle aktiven Spielstraßen samt Kontakt.

Werde selbst Kiezlots*in und hilf mit, die Spiel­straße zu betreuen. Einfach bei kiezlotsinnen.de anmelden und für eine Schicht eintragen.

Kontakt

Cornelia Dittrich

Anprechpartnerin für das Bündnis Temporäre Spielstraßen
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