Stellungnahme des BUND Berlin zum Berliner Nahverkehrsplan 2026-2028

15. Mai 2026

Inhalt

Maßgabe unserer Stellungnahme ist die Erreichung der drei Hauptziele des Nahverkehrsplans 2026-2028 (NVP), die eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung der Berliner Klima- und Umweltziele sind. 

1. Gewährleistung von Mobilität für alle mit dem Berliner ÖPNV

2. Erhöhung des ÖPNV-Anteils am Modal Split

3. Verbesserung der Nachhaltigkeit der Ausgestaltung des ÖPNV

Der Modal Split in Berlin und insbesondere im Pendelverkehr muss deutlich weiter weg vom Motorisierten Individualverkehr und hin zum Umweltverbund verschoben werden. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) spielt dabei eine maßgebliche Rolle. Der BUND Berlin konzentriert sich in seiner Stellungnahme auf die Verkehrsmittel der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und verweist beim Schienenpersonennahverkehr auf die ausführliche Stellungnahme des Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg (BSBB).

Darüber hinaus bedauert der BUND Berlin, dass im Vorfeld keine Beteiligung der Senatsverkehrsverwaltung bei der Erarbeitung des NVP 2026-2028 stattgefunden hat, wie es in den Vorjahren üblicherweise der Fall war.

Positionen des BUND Berlin 

Ausgehend von diesen Hauptzielen des Nahverkehrsplans 2026–2028 betont der BUND Berlin, dass die notwendige Verschiebung des Modal Split nur mit einer konsequenten Mobilitätswende gelingen kann. Dafür braucht es vor allem Maßnahmen, die schnell umsetzbar, vergleichsweise kostengünstig und für viele Menschen im Alltag wirksam sind. Eine nachhaltige Verkehrspolitik muss sich daher klar auf den Ausbau des Umweltverbunds und die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs konzentrieren.

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