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BUND Landesverband Berlin

Baumfällungen an der Urania - fatales Zeichen in Zeiten des Klimawandels

20. Februar 2019 | Artenvielfalt, Bäume, Flächenschutz, Klimaschutz, Stadtnatur, Stadtentwicklung

Es könnte so einfach sein. Um ein Kunstwerk vor der Urania eindrucksvoller präsentieren zu können, sollen acht Bäume gefällt und dafür auch wieder 20 neue gepflanzt werden. Macht ein Plus von 12 Bäumen und freien Blick auf große Kunst. So einfach ist es aber leider nicht. Kunst lebt immer auch von Kontext und Symbolik. Und das Zeichen, das hier gesetzt werden würde, wäre, dass in Zeiten des Klimawandels – nach Sturmtief Xavier und dem vergangenen Dürresommer – gesunden Bäumen in der Stadt kaum Wert beigemessen wird. Oft werden sie als austauschbare Verfügungsmasse wie Möbelstücke oder Zimmerdeko behandelt.

Fast ausnahmslos spielen Bäume eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, wie wir uns dem Klimawandel anpassen können - festgehalten in vielen Plänen und Konzepten. Das muss sich aber auch im kleinen Praktischen widerspiegeln, wenn Politik glaubwürdig bleiben will.


Lesen sie dazu unseren Blogbeitrag

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