Forschen, plakatieren, spenden

07. Februar 2026 | BUNDzeit-Artikel, Grundwasser, Kampagne Grüne Flächen retten, Streuobstwiese

In dieser BUNDzeit steht viel darüber, wie die Politik falsche Prioritäten setzt. Und wie die Dinge stattdessen laufen sollten, wenn es nach dem BUND geht. Aber wie können einzelne Menschen dazu beitragen, dass die Gesellschaft die Prioritäten stärker zugunsten von Natur und Umwelt setzt? Hier kommen drei Ideen, was Sie tun können. 

1. Erkunden Sie das Grundwasser! 

Noch immer ist viel zu wenig über unser Grundwasser bekannt. Um das zu ändern, organisiert der BUND bürgerwissenschaft- liche Untersuchungen des Berliner Grundwassers. Unter Anleitung von ehrenamtlichen Grundwasser-Pat*innen untersuchen Bürger*innen vom 20. Mai bis zum 10. Juni das Wasser, das ausgewählte Schwengelpumpen aus dem Boden fördern, auf chemisch-physikalische Parameter und Lebensspuren. Die Wassererkundungen finden in allen Bezirken statt, schwerpunktmäßig aber innerhalb des S-Bahnrings. Machen Sie mit! Anmeldung bis 13.5.2026 an grundwasserschutz(at)BUND-berlin.de 

Mehr zum Projekt: www.charmant-grundwasser.de 

2. Machen Sie Flächenschutz zum Topthema! 

Mit der Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ will der BUND die Berliner Stadtnatur bewahren (mehr dazu auf Seite 5). Dabei können Sie helfen: Holen Sie sich das Aktionspaket mit Flyern, laminiertem A5-Postern, Stickern und Unterschriftenlisten! Schreiben Sie an Aruna Reddig (reddig(at)BUND-berlin.de), welche Materialien Sie in welcher Stückzahl haben möchten. Der BUND übernimmt den Versand. Selbstverständlich können Sie das Aktionspaket auch in der BUND-Landesgeschäftsstelle abholen (Crellestraße 35, Berlin-Schöneberg).

3. Übernehmen Sie eine Naturschutzpatenschaft! 

Mit einer Naturschutzpatenschaft helfen Sie dem BUND, zwei besonders wertvolle Flächen für die Artenvielfalt, ehren- amtliches Engagement und ökologisches Lernen zu sichern: die Lichterfelder Weidelandschaft und die Streuobstwiese in Stahnsdorf. Als kleines Dankeschön gibt es für Sie Apfelsaft und Honig von der Streuobstwiese, eine individuelle Urkunde (macht sich gut als Geschenk!) und exklusive Führungen vor Ort. Natürlich ist die Patenschaft steuerlich absetzbar. 

www.BUND-berlin.de/patenschaft 

Dieser Artikel erschien in der BUNDzeit 1/2026. Mehr zum Schwerpunktthema „Prioritäten setzen“:

Das Richtige tun und das Falsche lassen
„Da knallen zwei Welten aufeinander“: Interview mit Olympiasieger und NOlympia-Unterstützer Christoph Harting
Jahrhunderttorheit in Mitte
Prioritäten setzen in Zahlen

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