Mobilitätsrat Berlin Mitte

Der BUND Berlin ist im 2015 im sog. FahrRat heute Mobilitätsrat des Bezirks Mitte vertreten, um die Belange von Fahrradfahrer*innen auf Bezirksebene mitzugestalten. Ein Mobilitätsrat in Mitte ist deshalb von zentraler Bedeutung, weil alle 12 Hauptrouten und fast alle Radfernwege der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ihren Ausgangspunkt am Schlossplatz in Mitte haben.
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Erfolg 1: Linienstraße ist Fahrradstraße

Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Linienstraße zur ersten Fahrradstraße in Berlin-Mitte ernannt wurde. Das bedeutet, dass die Straße hauptsächlich nur noch dem Fahrradverkehr vorbehalten ist. Damit ist sie zum Vorreiter vieler weiteren in Berlin geworden.

Erfolg 2: Rettung der Jugendverkehrschulen in Mitte

Der BUND hat sich für den Erhalt von Jugendverkehrsschulen in Berlin Mitte eingesetzt. Der Bezirk plante, für 40 Grundschulen künftig nur noch eine Jugendverkehrsschule vorzuhalten, die zudem von einem privaten Träger betrieben werden soll. Wir befürchteten einen drastischen Qualitätsrückgang bei der Radfahrausbildung von Kindern und Jugendlichen, wenn nicht mehr genügend Kapazitäten bereit gestellt werden. Mit viel Druck konnte die Jugendverkehrsschule Moabit in der Bremer Str. vor der Schließung gerettet werden. 

Parkpflegewerk für den Tiergarten

Seit 2011 nimmt der BUND an der Beteiligung der Verbände zur
Fortschreibung des integrierten Parkpflegewerks für den Tiergarten Berlin Mitte teil (Prozess noch nicht abgeschlossen)
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Kleingewässer unter ohen Druck

Mit dem Kleingewässerreort konnten wir bis auf den Teich im Garten des Bundespräsidenten im Bezirk Mitte 13 Gewässer besichtigen. Leider liegen die meisten Kleingewässer in Mitte ungünstig oder
solitär, ohne relevante Biotopanbindung an geeignete Landlebensräume für Amphibien. Erneut
sind es daher künstliche Strukturen, die hier hervorgehoben werden müssen, wie im Zoologischen
Garten oder im Großen Tiergarten. Ansonsten fehlt es vielen Uferbereichen an nötigen sonnigen
Flachwasserzonen und Strukturen im näheren Umfeld durch konkurrierende Interessen wie
Freizeitnutzung und Denkmalpflege. Wir setzen uns dafür ein, dass bei der Pflege und Unterhaltung dieser Gewässer der Fokus auch auf den Natur- und Artenschutz gesetzt wird. Beispielsweise ist
uns das „Franzosenbecken“ an der Panke aufgefallen, hier müsste dringend ein für Amphibien
ausreichender Mindestwasserstand ermöglicht werden.

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Vogelschutz bei Glasarchitektur

Der BUND Berlin e.V. hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung beraten, um ein tödliches Hindernis für Vögel an seinem Berliner Dienstsitz am Kapelle Ufer zu entschärfen. Die gläsernen Wände der Fassade wurden beidseitig und großflächig mit einer Musterfolie beklebt, damit die Vögel die Glasscheiben als Hindernis erkennen können. Damit können künftig viele Vogelunfälle, wie sie regelmäßig an dieser Stelle vorkamen, vermieden werden.
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Kleingewässerreport 23/24

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