BUND-Stellungnahme zum Berliner Lärmaktionsplan 2018 - 2023

04. September 2019 | Abgase, Flugverkehr, Luft, Stadtentwicklung, Umweltgerechtigkeit, Autoverkehr, Mobilität

Inhalt

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat den Lärmaktionsplan für 2018 – 2023 vorgelegt. Aus Sicht des BUND reichen die Maßnahmen nicht aus, um das erklärte Ziel 100.000 unter zu hohem Lärm betroffene Berliner*innen zu entlasten.

In seiner Stellungnahme fordert der BUND unter anderen, dass der Plan um mehr Tempo 30 Zonen, ambitionierte Parkraumbewirtschaftung und innerstädtische "ruhigen Orte" erweitert wird. Außerdem muss Fassadenbegrüung sowie Grünflächenschutz mit aufgenommen werden, auch diese schützen vor Lärm. Gegen Fluglärm muss ein engagiertes Flugvermeidungskonzept umgesetzt werden.

Zusätzlich müssen die vorgeschlagenen Bundesratsinitiativen zur Änderung von europa- und bundesrechtlichen Vorgaben mit Nachdruck vorangetrieben werden. Zudem trägt eine klimagerechte Verkehrspolitik – wie z.B. eine CO2-Steuer - auch zur Reduktion von Abgasen und Lärm sowie zur Stärkung des Umweltverbunds bei.

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