BUND Landesverband Berlin

Fast 300 Teilnehmende bei Konferenz zum tierfreundlichen Bauen

04. Oktober 2022 | Artenvielfalt, Bauen, Bäume, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Stadtnatur, Stadtentwicklung

Praxislösungen gibt es, Bauschaffenden fehlt aber oft der Überblick. Die Fachkonferenz war ein guter Auftakt zum Dialog.

Lichtverschmutzung belastet Mensch und Natur erheblich, hier die nächtliche Skyline von Frankfurt am Main.  (Foto: Nicolas Scheuer (CC BY-SA 2.5))

Lichtverschmutzung, Vogelschlag an Glasscheiben, die Zerstörung von Biotopen durch Neubauprojekte. Die Bautätigkeit ist eine Bedrohung für Habitate und Populationen. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, viele Einflüsse zu reduzieren oder sogar neue Lebensräume zu schaffen. Doch oft wissen Architektinnen und Architekten und weitere Bauverantwortliche gar nicht so genau, was möglich ist oder im Zweifelsfall auch nachträglich von Naturschutzbehörden angeordnet werden kann.

Die Fachtagung Architektur und Biologische Vielfalt, die am 27. September am Deutschen Architekturzentrum Berlin stattfand, war als Einstieg in den Dialog gedacht. „Der direkte Austausch zwischen Wissenschaftler*innen zum Artenschutz an Bauten und jenen, die Bauvorhaben umsetzen, ist etwas Besonderes, das es in dieser Form bisher nicht gegeben hat“, sagt Claudia Wegworth vom Umweltverband BUND Berlin. Sie ist fachliche Leiterin der Konferenz, die zusammen mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UFU) veranstaltet worden ist. Die Finanzierung sicherte das Bundesamt für Naturschutz.

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