Berlin: Mit der Eröffnung des 16. Abschnitts der A 100 kommt der Verkehr in den angrenzenden Bezirken zum Erliegen. So muss der Busverkehr stark eingeschränkt werden. Die Linien M43 und 194 fahren mit großen Verspätungen oder zum Teil gar nicht. Die Linie 194 wurde im gesamten Abschnitt zwischen Markgrafendamm und U-Bahnhof Hermannplatz eingestellt.
„Die Verkehrssenatorin Ute Bonde und die Autobahn GmbH haben wider besseren Wissens, den A100-Abschnitt eröffnet und die angrenzenden Bezirke sehenden Auges ins Chaos gestützt. Statt Entlastung bringt diese kopflose autodominierte Verkehrspolitik die Anwohner*innen an ihre Belastungsgrenze. Nun müssen BVG-Nutzer*innen Ausfälle, lange Wartezeiten und zusätzliche Umstiege aushalten.
Statt Probleme zu lösen, werden neue geschaffen, das kann so nicht einfach ignoriert werden. Eine angepasste Ampelschaltungen wird das Chaos nicht regeln, da zu viele Autos in den bereits vorher überlasteten Abschnitt an der Elsenbrücke eingeleitet werden. Es muss sofort ein weiträumiges Verkehrskonzept für alle Verkehrsteilnehmenden entwickelt werden, zur Not mit der Sperrung des neuen Abschnitts bis die neue Elsenbrücke in Betreib geht. Aber auch für die Zeit danach, muss die Senatorin endlich ein Konzept vorlegen, um die Belastung der angrenzenden Bezirke auf ein erträgliches Maß zu reduzieren“, so Katharina Wolf, BUND-Mobilitätsexpertin.
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Katharina Wolf, Tel. 030 - 78 79 00 -56, Email: Wolf@BUND-Berlin.de


