Foto: BUND Berlin/Nicolas Šustr
Berlin, 27. Oktober 2026: Nach Jahrzehnten des Stillstands bei der Beschleunigung der Berliner Straßenbahn ist dieses Jahr bereits die zweite Hürde für einen schnelleren und zügigeren Betrieb der Linie M10 beseitigt worden. Nach der im Frühjahr in Betrieb genommenen neuen Ampelschaltung am Frankfurter Tor stehen seit wenigen Tagen die Züge der Linie M10 auch auf einem rund 500 Meter langen Abschnitt der Invalidenstraße zwischen Alt-Moabit und dem Hauptbahnhof nicht mehr im Autostau durch die Aufbringung neuer Fahrbahnmarkierungen.
Dazu erklärt Katharina Wolf, Verkehrsexpertin des BUND Berlin: „Wir freuen uns, dass nach langen Jahren tatsächlich etwas passiert, um die M10 zu beschleunigen und zuverlässiger zu machen. Denn davon profitieren täglich fast 100.000 Fahrgäste. Die Arbeit ist damit aber nicht getan. Allein auf dieser Linie müssen mindestens noch die Abschnitte rund um die Haltestellen Naturkundemuseum und Eberswalder Straße sowie auf der Warschauer Brücke abmarkiert werden, um zumindest die größten Staufallen zu beseitigen. Mit 14,2 Kilometern pro Stunde ist die M10 aktuell mit Abstand die langsamste Berliner Straßenbahnlinie.“


