Berlin, 16. Dezember 2025: „Während CDU-Verkehrssenatorin Ute Bonde dem bei Weitem nicht ausgelasteten Flughafen BER eine dritte Startbahn spendieren und einen Magnetschwebebahn-Außenring bauen will, lässt sie bei der überlasteten BVG das unzureichende Angebot des Krisenjahres 2024 bis 2030 zementieren. Das geht aus der nun ausverhandelten Revision des Verkehrsvertrags zwischen BVG und Senat hervor. Besser könnte Ute Bonde ihre Abgehobenheit kaum demonstrieren, zumal sie partout bei der BVG keine Krise erkennen wollte.
Der BUND Berlin erkennt an, dass es angesichts der Haushaltslage Finanzierungszwänge gibt. Allerdings hätte es eine offene Debatte darüber geben müssen, was Berlin sich leisten kann und leisten muss angesichts der dringend nötigen erheblichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich. Das BVG-Angebot muss dringend ausgebaut werden, damit alle Berlinerinnen und Berliner unabhängig vom Einkommen gut durch die Stadt kommen. Große Defizite bei der schnellen Anbindung haben insbesondere Großwohnsiedlungen am Stadtrand.
Die Pläne, das BVG-Angebot bis 2030 einzufrieren, müssen seit über einem Jahr feststehen. Schließlich ist dieses Szenario bereits im Oktober 2024 Beschäftigten der BVG vorgestellt worden.“
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Katharina Wolf, Verkehrsexpertin BUND Berlin: 030-78 79 00-56, wolf(at)bund-berlin.de


