Foto: SenStadt (DL-DE->Zero-2.0)
Berlin, 22. Januar 2026: Laut einem Medienbericht will die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau ihr Bauprojekt am Schlosspark Pankow nun mit widerrechtlichen Rodungen und Baumfällungen voranbringen. Dies habe sie angekündigt, nachdem der Bezirk Pankow die rechtswidrige artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung für das Vorhaben zurückgezogen hat, heißt es im Bericht.
Dazu erklärt Dirk Schäuble, Naturschutzreferent des BUND Berlin:
"Die Gesobau ignoriert geltendes Recht, wenn sie tatsächlich ohne Berücksichtigung des Artenschutzes Rodung und Baumfällung startet. Zudem stellt sich die Frage, wie sie die Maßnahmen durchsetzen will, da sich Anwohner, der Bezirk Pankow und vermutlich auch die Polizei dazwischen stellen werden. Wir wollen nicht davon ausgehen, dass die Gesobau die Fällungen mit Gewalt durchsetzen möchte. Das wäre tatsachlich auch für die Gesobau ein neuer Tiefpunkt in diesem Verfahren.
Wir halten natürlich weiterhin unser Gesprächsangebot für eine alternative Lösung aufrecht."
Kontakt:
Dirk Schäuble, Naturschutzreferent BUND Berlin, schaeuble(at)bund-berlin.de, 030-78 79 00 39


