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Das Unternehmen BEW hat ein umfangreiches Projekt zur Errichtung und zum Betrieb einer Altholz- und Biomasse-KWK-Anlage am Standort Reuter-West vorgelegt. Nach Darstellung der BEW soll die Anlage dem öffentlichen Interesse dienen – der Versorgungssicherheit des Landes Berlin mit (Fern-)Wärme, der Verbesserung der Atemluft sowie der Erfüllung von Berlins internationalen Klimaschutzverpflichtungen. Die durch die Bürgerinnen und Bürger zu erbringende Bezahlung für den Bezug der Fernwärme bleibt demgegenüber weitgehend ausgeblendet.
Alle Autorinnen der hier vorliegenden Stellungnahme, bzw. die Initiativen und Organisationen (hier insbesondere der BUND Berlin und der Berliner Energietisch) verfolgen seit 2019 die Debatten zum Kohleausstieg am Standort Reuter-West. Als Zusammenschluss sowie als Mitglied verschiedener zivilgesellschaftlicher Bündnisse (u.a. Berlin Erneuerbar) wurde wiederholt auf soziale, ökologische und ökonomische Problemlagen hingewiesen, die durch energie- und klimaschutzpolitisch falsche Entscheidungen ausgelöst werden können. Ausgehend davon wurden Forderungen formuliert, die insbesondere die Verantwortung der politischen und verwaltungsmäßigen Institutionen des Landes Berlin adressieren.


