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BUND Landesverband Berlin

"Kohle nur noch zum Grillen" - Willkommen beim Arbeitskreis Klima & Erneuerbare Energien - AK „KLEE“

Wir engagieren uns für ambitionierten Klimaschutz und eine dynamische Energiewende - mit Schwerpunkt auf Berlin-Brandenburg, aber immer auch die Bundespolitik und weltweite Entwicklungen im Sinn. Wir verhelfen den Erneuerbaren Energien zum Durchbruch und setzen uns für einen schnellstmöglichen Kohleausstieg sowie generell den Abschied von fossilen Energieträgern ein.

Action & Knowhow: Wir sind aktionsorientiert, scheuen aber auch nicht fachliche Expertise, Bündnisse und konstruktiv-kritischen Meinungsaustausch mit der Politik. Wir sind ein Dutzend ehrenamtlicher Griller*innen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren.

Wir grillen gegen die Kohlelobby, karamellisieren Sonnenblumenkernenergie und verteilen sie an hungrige Anti-Atomdemonstrant*innen. Wir unterstützen Betroffene und Aktive in den Kohlebrennpunkten der Republik, organisieren Fachvorträge, nerven Politiker*innen und fossil Industrielle und machen ihnen bei den Klimakonferenzen Feuer unterm Hintern. Um die Klimakatastrophe abzuwenden, reißen wir uns den Hintern auf. Ziviler Ungehorsam ist für uns kein Fremdwort und wir halten ihn in diesem Zusammenhang für legitim. Schließlich sind wir auch regelmäßig auf Klimacamps anzutreffen und vernetzen uns mit Gleichgesinnten.

Die Klimakrise geht Dir auf den Keks. Du willst anpacken für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit – Null problemo. Komm vorbei!
Bring Dich ein. Jedes Engagement ist willkommen!

Wir treffen uns jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat um 19 Uhr Uhr in der Landesgeschäftsstelle in der Crellestraße 35. Wenn es wärmer wird auch gerne mit Grill und veganem Grillgut im Park bzw. auf dem Tempelhofer Feld.

Mitgrillen und Klima retten? Interessierte sind jederzeit willkommen, sollten uns jedoch vorher per Mail kontaktieren, um genaue Informationen zum nächsten Treffen zu bekommen.

Unsere Sprecherinnen Diane Le Naour oder Julia Epp erreicht ihr unter 030 787900-29 oder akklee(at)BUND-Berlin.de 

Aktuell

Politisch steht zurzeit der Berliner Kohleausstieg im Fokus unserer Arbeit. In Berlin tut sich gerade dafür ein Zeitfenster auf, denn die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Berliner Kohlekraftwerke abzuschalten. Wie das ökologisch und sozial zu bewerkstelligen ist, wird die Herausforderung. Dazu engagieren wir uns im Bündnis Kohleausstieg Berlin und haben ein Kohleausstiegspapier erstellt. Außerdem wollen wir das Bewusstsein der Menschen für die Klimakatastrophe schärfen, beschäftigen uns mit Energiesparmaßnahmen wie der Gebäudesanierung und haben neuerdings auch die Themen Erdgas und CCS wieder auf dem Schirm.

Neueste Grillabenteuer:

http://kohle-nur-noch-zum-grillen.de/
https://www.facebook.com/KNNZG/
https://twitter.com/knnzg

„Berliner Klimatag 2018“, 22. April 10-19 Uhr:  Wir organisieren den Berliner Klimatag 2018. Bereits zum dritten Mal veranstalten wir die Informations- und Mitmachmesse zu den Folgen des Klimawandels und präsentieren Vorschläge zur Mitgestaltung der Transformation unserer Gesellschaft hin zu einer klimaverträglicheren Form. Näheres unter www.berliner-klimatag.de   

Bisherige Erfolge und Aktionen

„Kohle nur noch zum Grillen“: Wir haben den geplanten Neubau eines Kohlekraftwerks in Berlin-Lichtenberg verhindert und letztendlich dazu beigetragen, dass das erste Kohlekraftwerk in Berlin abgeschaltet wurde! Dazu haben wir uns mit vielen anderen Gruppen vernetzt und zahlreiche Protestaktionen gegen Vattenfall organisiert und unterstützt. Immer freundlich, aber mit klaren Zielen, haben wir unsere Botschaft vermittelt: Egal ob auf der Anti-Kohle-Demo in der Lausitz, beim Grillen mit unserem mobilen Aktionsgrill am Brandenburger Tor oder mit einer „Märchenstunde“ vor dem Vattenfall-Kundencenter – überall hieß es: „Kohle nur noch zum Grillen!“. Auch die CCS-Technologie, die ein Feigenblatt für die weitere Kohleverstromung ist, haben wir durch lauten Protest, nicht nur vor dem Bundesrat, bekämpft.

 „Nur noch Sonnenblumenkernenergie“: Wir haben den Atomausstieg eingefordert! Mit einem Augenzwinkern verteilten wir auf Demos gegen die Atomlobby und für den Atomausstieg die einzig gute Kernenergie – nämlich unsere selbstgemachte Sonnenblumenkernenergie aus gebratenen Sonnenblumenkernen. Bei vielen Aktionen hatte sie ihre Finger im Spiel: Ob auf der Großdemo in Gorleben, der Umzingelung des Atomforums oder bei den riesigen Demonstrationen im Nachgang von Fukushima.

Bürger-Energiewende vorantreiben: Zu den Abgeordnetenhaus- und Bundestagswahlen schauen wir den Politiker*innen besonders auf die Finger – zuletzt hatten wir verschiedene Kandidat*innen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl zu Gast. Doch auch an den vielen Energiewende-Demos waren wir beteiligt, um für eine starke Energiewende zu plädieren und um gegen ein Abwürgen durch die verschiedenen politischen Koalitionen zu protestieren.

Klimaschutz endlich angehen: Auf Landesebene setzen wir uns auch weiterhin für ein Berliner Klimaschutzgesetz ein, das mit ambitionierten Zielen zeigt, dass auch Bundesländer wie Berlin in der Klimaschutz-Pflicht stehen und als Vorbild dienen müssen. Auch auf internationaler Bühne mischt der AK mit, so fuhren wir nach Kopenhagen, Paris und Bonn und beteiligten uns an Aktionen parallel zu den Weltklimakonferenzen. In den letzten Jahren haben wir uns zudem an der Bootsdemo „Coal and Boat“ am Kraftwerk Klingenberg beteiligt, auf unseren Stand-up Paddels haben wir so ein deutliches Signal gegen Kohle gesetzt.

Rekommunalisierung der Energieversorgung: Von der ersten Stunde an haben wir uns beim Volksbegehren „Neue Energie für Berlin“ und dem Berliner Energietisch engagiert, um die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung durch Gründung eines Öko-Stadtwerks und den Rückkauf der Stromnetze zu verwirklichen. So haben wir maßgeblich die ökologischen Kriterien des Gesetzesentwurfs mitgeprägt und mit viel Einsatz Unterschriften gesammelt, Plakate aufgehängt, Informationen an die Bevölkerung gebracht und mit guten Argumenten für unser Anliegen geworben. Trotz der gescheiterten Abstimmung zeigt die überwältigende Mehrheit der Rekommunalisierungsbefürworter*innen unter den Wähler*innen und die intensive mediale Berichterstattung, dass die Diskussion fortgeführt werden muss. Deshalb sind auch weiterhin Aktive des Arbeitskreises eng mit dem Energietisch vernetzt und nehmen an den Plenumstreffen teil. Bisher wurde die Gründung des Berliner Stadtwerks erreicht.

Vorträge, Filme und Diskussionen: In regelmäßigen Abständen organisieren wir Vortrags-, Diskussions- und Filmabende, um Raum für fachliche Auseinandersetzungen und Weiterbildungen zu bieten. So hatten wir Referent*innen zu Gast, mit denen wir beispielsweise über die Ergebnisse der Klimakonferenzen, die Tagebau-Pläne Vattenfalls in der Lausitz, Lobbyismus in der Energiepolitik und die politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen des Atomunfalls in Fukushima diskutiert haben. Auch mehrere klima- und energiepolitische Filme haben wir, in Zusammenarbeit mit lokalen Kinos, vorgeführt. Einen guten Überblick über bisherige Aktionen und aktuelle Pläne findet ihr auf unserem Blog unter www.kohle-nur-noch-zum-grillen.de.

 

 

Kontakt

Diane Lenaour und Julia Epp

Sprecherinnen des Arbeitskreises Klima und Erneuerbare Energien
E-Mail schreiben Tel.: 030-78790029

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