Weiterbau der A100: Viel Skepsis bis in die CDU in der Berliner Politik

07. September 2026 | Autoverkehr, ÖPNV, Stadtentwicklung, Umweltzone, Verkehr

Podiumsdiskussion von BI A100 und BUND Berlin stößt auf großes Interesse

Foto: BI A100

Am 26. August luden die Bürger*inneninitiative A100 (BI A100) und der BUND Berlin zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel “Weiterbau der A100? Wie sieht die Zukunft der Mobilität in Berlin aus?” ein.

In einer lebhaften Diskussion trafen Lichtenberger Bezirkspolitiker und Abgeordnetenhauskandidat Antonio Leonhardt (Die Linke), Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU), das Lichtenberger Abgeordnetenhausmitglied Tamara Lüdke (SPD) und die verkehrspolitische Fraktionssprecherin Antje Kapek (Bündnis 90/Die Grünen) aus Kreuzberg aufeinander.

Im Laufe des Abends zeigte sich, dass der Weiterbau der A100 durch Friedrichshain und Lichtenberg von Linken, SPD und Grünen grundsätzlich abgelehnt wird. Die Vertreter*innen der drei Parteien forderten stattdessen einen qualifizierten Abschluss des bestehenden 16. Bauabschnitts, der in Alt-Treptow endet.

Der CDU-Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, Martin Schäfer, befürwortet zwar grundsätzlich den Weiterbau der Autobahn. Sollte sich aber herausstellen, dass der Autobahnbau unrealistisch sei, sei auch er dafür, dass die Planungen dann beendet werden. Zudem sei für ihn eine Tunnellösung durch Lichtenberg unabdingbar. Mit Vehemenz plädierte er dafür, beim Thema 17. Bauabschnitt endlich zu einer Entscheidung zu kommen, damit für den Bezirk und die Anwohnenden endlich Klarheit darüber herrscht, was mit den für den Autobahnbau vorgehaltenen Flächen passieren wird.

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