Hitzewelle ist auch für Wildtiere lebensbedrohlich

25. Juni 2026 | Vögel, Stadtnatur, Klimaschutz, Klimawandel, Artenvielfalt

Wasserschalen als Lebensretter für Vögel, Insekten, Eichhörnchen & Co

Foto: Roman Eisele (CC BY-SA 4.0)

Berlin, 25. Juni 2026: Nicht nur für uns Menschen sind die zunehmenden Hitzewellen in den Städten eine Bedrohung, sondern auch für die Wildtiere, beispielsweise der Mauersegler-Nachwuchs. Die Luft-Akrobaten brüten unter Hausdächern. Viele Jungvögel sterben wegen der extremeren Verhältnisse, die dort in Hitzephasen herrschen. Generell stellen hohe Temperaturen, aber auch die anhaltende Dürre, für Tiernachwuchs eine noch viel größere Herausforderung dar als für Elterntiere.

Akut können wir Wildtieren hauptsächlich mit Wasser helfen. Wasserschalen helfen Vögeln und Insekten, aber auch Igeln und Eichhörnchen. Die Schalen müssen täglich gereinigt werden, um die Übertragung von Infektionen und Krankheiten zu verhindern. Damit Insekten landen können und einen flachen Wasserzugang haben, sollten beispielsweise Steine platziert werden.

Besonders wichtig ist, dass Berlin erst gar nicht so heiß wird – hier sind die Politik sowie jede und jeder Einzelne gefragt. Weg mit Beton und Asphalt, wo immer möglich, viele natürliche Schattenplätze schaffen mit Bäumen, Sträuchern oder hohen Gräsern, Dach- und Fassadenbegrünung und idealerweise fließende Wasserquellen.

Mit seiner Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ setzt sich der BUND Berlin für den Schutz der verbliebenen Freiflächen Berlins vor Bebauung ein. Am heutigen Donnerstag, 25. Juni ab 16.30 Uhr laden wir zur Dialogveranstaltung am Pankower Tor. In einem Dossier [Direktlink PDF] legt der BUND Berlin anhand konkreter Flächen die Möglichkeiten zur Schonung unbebauter Grundstücke dar.

Kontakt:
Dirk Schäuble, Referent für Naturschutz des BUND Berlin, 030-78 79 00-39, schaeuble(at)bund-berlin.de

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