BUND Landesverband Berlin

Beschaffung von Ökostrom - Hintergrundinformationen und Praxistipps für den öffentlichen und privaten Einkauf

01. Oktober 2021 | Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Tipps, Gesundheit

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Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist im Bereich Privathaushalte die wirkungsvollste Strategie zur Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Das gilt erst recht für ressourcenintensive Großverbraucher wie Kliniken, mit denen der BUND Berlin, die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen und das Universitätsklinikum Jena im Projekt KLIK green zusammenarbeiten. Insgesamt 250 Krankenhäuser und Reha-Kliniken reduzieren im KLIK green Netzwerk ihren Energie- und Ressourcenverbrauch. Zu den vielfältigen Klimaschutzmaßnahmen der teilnehmenden Einrichtungen zählt auch die Umstellung auf Ökostrom: Insgesamt 33 Einrichtungen beziehen bereits Ökostrom und mindestens zwölf planen aktuell, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln.

Mit einer vollständig grünen öffentlichen Beschaffung von Ökostrom ließe sich in Deutschland eine Vermeidung von knapp 24 Millionen Tonnen CO2äq pro Jahr erzielen. Das entspricht dem durchschnittlichen Ausstoß, den die Lebensweise von 2,9 Millionen Menschen verursacht. Kliniken können mit dem Einkauf von Ökostrom neben Klima- und Gesundheitsschutz auch eine nachhaltige Wirtschaft mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen fördern sowie eine Vorbildfunktion in ihrer Region einnehmen.

Leider bieten manche Unternehmen Strom als Ökostrom an, der gerade einmal zur Hälfte aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse gewonnen wird. Andere stellen ihn in uralten Wasserkraftwerken her und investieren nicht in neue Anlagen. In solchen Fällen verleiht Strom aus regenerativen Quellen dem Kerngeschäft aus Kohle, Gas, Öl und Atomkraft noch viel zu häufig einen grünen Anstrich.

Damit Kliniken echten Ökostrom nutzen, stellen die Verbundpartner des Projektes KLIK green die Power-Point-Präsentation „Beschaffung von Ökostrom - Hintergrundinformationen und Praxistipps für den öffentlichen und privaten Einkauf“ zur Verfügung.

Sie steht hier zum Download bereit und kann sowohl für interne Umweltbildung als auch für externe Zwecke frei genutzt werden.

 

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