Wald soll für sündteure Einfamilienhäuser weichen

30. April 2026 | Bauen, Bäume, Flächenschutz, Kampagne Grüne Flächen retten, Stadtentwicklung, Stadtnatur, Umweltzone

Ortstermin der Grüne-Flächen-retten-Kampagne am ehemaligen Coca-Cola-Gelände in Berlin-Lichterfelde

Foto: Rick Heger

Rund zwei Dutzend Interessierte versammeln sich bei strahlendem Sonnenschein in einer eher beschaulichen Ecke Lichterfeldes, vor dem derzeit ungenutzten, 12.000 Quadratmeter großen, Grundstück der ehemaligen Berliner Coca-Cola-Zentrale an der Hildburghauser Straße – nur ein paar Schritte vom S-Bahnhof Osdorfer Straße entfernt.

Es ist ein weiterer Vor-Ort-Termin im Rahmen der Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ des BUND Berlin. Denn auf der frühlingsgrünen und bewaldeten Brache einstiger Lagerflächen plant ein Investor die Errichtung von rund 50 Reihenhäusern – und wie es aussieht, steht eine Mehrheit der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf aus CDU, AfD und FDP hinter den Plänen. Und auch mindestens drei der sechs Bezirksamtsmitglieder inklusive des zuständigen Stadtentwicklungsstadtrats Patrick Steinhoff (CDU).

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