BUND Landesverband Berlin

Aus Ökostrom Gemüse machen

19. Juni 2020 | Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Wirtschaft

BUND Berlin mit neuer Ratgeberseite - www.oekostrom-in-berlin.de

Info 13/Berlin, 19. Juni 2020: Der Berliner Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND Berlin e.V. hat eine neue Ratgeberseite zum Thema Ökostrom erstellt. Unter www.oekostrom-in-berlin.de werden ausgewählte Anbieter von Akteuren des größten Berliner Umweltverbandes portraitiert und individuell bewertet.

Die Schwerpunkte der Analyse und auch der persönlichen Beurteilungen geben dabei die Perspektiven des BUND und seiner Akteure auf den Stand der Energiewende, vom Ökostrom als Klimaschutzmaßnahme, den sozialen Aspekten und der Bedeutung regionaler Stromerzeugung wieder. Unter dem Motto „Frisch und knackig wie vom Biomarkt“ werden Stromverbraucher*innen auf Augenhöhe zum Thema Klimaschutz – und wie man ihn am leichtesten umsetzen kann – angesprochen. „Echter Ökostrom ist und bleibt das Instrument der Wahl. Die Auswahl guter Stromanbieter für Berliner*innen ist gar nicht so groß – aber zum Glück schon größer als von uns portraitiert. Deswegen freuen wir uns, daß sowohl das Grüner Strom – Label als auch die Verbraucherzentrale Berlin in ihren Textbeiträgen nochmals erläutern, worauf es bei ECHTEM Ökostrom ankommt und welche Label hier eine wichtige Rolle spielen“ sagt Matthias Krümmel, Referent für Klimaschutzpolitik des BUND Berlin e.V.

www.oekostrom-in-berlin.de stellt dabei keine regionale Preisvergleichsseite dar, sondern gibt vielmehr die diversen Gespräche zu Anbietern, die aus dem großen Berliner Angebot (über 400 Anbieter, acht werden portraitiert) herausstechen, wieder. „Dabei kommen auch kritische Töne zum Beispiel gegenüber Lichtblick, einem ehemaligen Pionier der Branche, vor. Und wir haben auch Anbieter ohne die von uns empfohlenen Label besprochen, wie zum Beispiel die Berliner Stadtwerke, deren Angebot für die urbane Energiewende und das Erreichen unserer Klimaschutzziele politisch wichtig sind“, so Krümmel weiter. Eine Übersichtstabelle (https://oekostrom-in-berlin.de/auf-einen-blick/) macht mit veganen Gummibärchen schmackhaft, wofür sich Wechselwillige entscheiden können.

„Die aktuellen Preisentwicklungen bei den nuklear/fossilen Stromanbietern wie zum Beispiel Vattenfall spielen uns Klimaschützern eigentlich in die Hände, weil sie nochmals zeigen, wie verantwortungslos die Dinosaurier der Energieversorgung mit den Verbraucher*innen umgehen. Fallende Börsenstrompreise müssten eigentlich gerade dort ankommen, wo die Grundversorgung mit Strom insbesondere aus sozialen Gründen problematisch ist. Dennoch werden ausschließlich Kostensteigerungen ohne jegliche ökologische Lenkungswirkung umgelegt. Wir empfehlen dringend den Wechsel zu einem ökologisch orientierten Anbieter mit 100% erneuerbarer Stromherkunft , insbesondere, weil deren Nachhaltigkeit sowohl ökologische als auch soziale Aspekte einpreist!“ rät Matthias Krümmel.

Gleichzeitig wirbt die Seite auch für das Klimaschutzengagement beim BUND Berlin e.V., indem sie Akteure vorstellt und die vielen Initiativen und Projektpartner verlinkt, die sich ehrenamtlich engagieren. Die Textbeiträge wurden von den Ehrenamtlichen des BUND erstellt – die Redaktion erfolgte gemeinsam mit dem Klimaschutzreferat.

Für Rückfragen:

Matthias Krümmel, BUND-Referent dür Klimaschutzpolitik

Tel. 030-78 70 00 -63

Mail: Kruemmel[at]bund-berlin.de

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