Arbeitskreis Nachhaltigkeit

Wir starten 2026 mit einem neuen Projekt und freuen uns dafür über neue Mitglieder! Die Themen Flächen- und Hitzeschutz sind heiß im Rennen – du kannst aber auch deine eigenen Ideen einbringen. Wenn du aktiv an der nachhaltigen Transformation dieser Stadt mitwirken willst, dann schreib uns eine E-Mail und komm zu unserem Kick-off Anfang März! Wir freuen uns auf dich!

Corona-Pandemie, Angriffskrieg in der Ukraine, Artensterben und Klimakatastrophe - eine Krise jagt die nächste. Wie soll man da noch einen kühlen Kopf bewahren und positiv in die Zukunft schauen? Was können wir gegen die aktuelle Polykrise in Berlin ausrichten?

Mit diesen Gedanken fanden wir uns als Arbeitskreis zusammen – weil wir uns nicht von Frust leiten lassen wollen, sondern richtig Bock haben, gemeinsam Lösungen zu diesen Herausforderungen zu finden und unsere Zukunft aktiv mitzugestalten. Das wollen wir vor allem in unserem direkten Umfeld tun – also in Berlin.

 

Warum unser Arbeitskreis so wichtig ist

Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Wirtschaft und Politik werden zunehmend in die Pflicht genommen, Maßnahmen für eine sozial-ökologische Transformation zu ergreifen. Doch sie stehen von vielen Seiten unter Druck – Gerechtigkeit, Wohlstand und Sicherheit für alle werden gegen Umwelt- und Naturschutz ausgespielt. Dabei bedingen diese Dinge einander.

Die moderne Nachhaltigkeitsdebatte nahm ihren Anfang bereits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Grundlage unseres heutigen Nachhaltigkeitsverständnisses ist die sogenannte Brundtland-Definition aus dem Jahr 1987. Zentrales Ziel der Nachhaltigkeit ist demnach die langfristige Sicherstellung der Bedürfnisse aller heute und in Zukunft lebender Menschen unter Berücksichtigung planetarer Belastungsgrenzen und der Endlichkeit natürlicher Ressourcen. Die im Zusammenhang mit der Agenda 2030 von den Vereinten Nationen entwickelten 17 Sustainable Development Goals operationalisieren dieses Leitbild der Nachhaltigkeit und umfassen eine Vielzahl verschiedener Themen.

Auch die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie orientiert sich inhaltlich an den globalen Nachhaltigkeitszielen. Doch die darin formulierten politischen Umsetzungsmaßnahmen sind nicht ausreichend, um diese Ziele zu erreichen.
Als Arbeitskreis Nachhaltigkeit setzen wir hier an, machen mit verschiedenen Aktionsformen auf die Notwendigkeit der sozial-ökologischen Transformation aufmerksam und stoßen Veränderung in unserem unmittelbaren Umfeld an. Dabei verstehen wir Umwelt, Gesellschaft und Ökonomie als Einheit.

 

Unser Ziel

Grundsätzlich möchten wir konkrete Vorschläge für eine sozial-ökologische Transformation erarbeiten und diese mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen in die Politik transportieren. Außerdem möchten wir unsere Mitmenschen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren und begeistern. Die konkreten Themen, die wir dabei bearbeiten, werden von unseren aktiven Mitgliedern bestimmt. Bring dich gerne mit deinem Herzensthema ein!

 

Das haben wir schon gemacht

2025 haben wir ein Nachhaltigkeits-Quiz erstellt und dies bei öffentlichen Veranstaltungen sowie als Pub Quiz durchgeführt. Dabei haben wir Nachhaltigkeit mit zahlreichen Alltagsthemen verknüpft und sie damit greifbar und unterhaltsam vermittelt.

2023/24 haben wir Diskussionsveranstaltungen zum Thema nachhaltiges Bauen und Wohnen organisiert und begleitet. Gerade vor dem Hintergrund von Wohnungsnot, Leerstand und explodierenden Mietpreisen in Berlin, steigenden Anforderungen an klimafreundliche Gebäude und nicht zuletzt durch die Bebauungspläne der neuen Regierung bleibt das Thema hochaktuell.

2021/22 haben wir uns intensiv mit dem Thema nachhaltige Ernährung in Berliner Kantinen beschäftigt. Dazu haben wir eine öffentliche Diskussionsrunde veranstaltet, ein Diskussionspapier veröffentlicht und das Thema an Berliner Abgeordnete herangetragen.

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Nachhaltige Ernährung in Berliner Kantinen

Mit den Gästen Peter Schmidt von der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau e.V. (FÖL), Annette Jensen vom Berliner Ernährungsrat, Anna Rechenberger von der Kantine Zukunft und Britta Schautz von der Verbraucherzentrale BERLIN diskutierten wir die Frage: „Wie kommen ungeschälte Kartoffeln in den Koalitionsvertrag: Eine nachhaltige Ernährungswende in Berliner Kantinen“. Erörtert wurde auch, welche politischen Maßnahmen die neue Koalition ergreifen muss, um die nachhaltige Ernährungswende in der Gemeinschaftsgastronomie einzuleiten, gemäß dem Motto: „Vom Kartoffelpüree aus der Tüte hin zu einer ökologisch produzierten Kartoffel, die in der Kantinenküche selbst geschält und zu einer leckeren Mahlzeit verarbeitet wird.“

Die Ergebnisse dieser Diskussion haben wir in einem Diskussionspapier veröffentlicht und an die neue Regierungskoalition herangetragen.

 

Du hast Lust mitzumachen?

Wir freuen uns über deine tatkräftige Unterstützung! Wenn du Lust hast, dich mit einem bunt zusammengewürfelten, liebevollen Haufen von Menschen zum Thema Nachhaltigkeit auszutauschen und aktiv zu werden, bist du jederzeit herzlich willkommen! Dabei ist nicht wichtig, ob du gerade zum ersten Mal den Begriff Nachhaltigkeit liest oder du schon langjährige Expertise in diesem Bereich hast. Bei Interesse oder Fragen jeglicher Art schreib uns gern eine E-Mail: ak_nachhaltigkeit[ät]bund-berlin.de

 

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