Foto: BUND Berlin/Lena Erkenbrecher
Wie halten es die vier großen demokratischen Parteien CDU, Linke, Grüne und SPD mit dem Klimaschutz und Stadtgrün. Dazu standen mit Danny Freymark, Michael Efler, Werner Graf und Steffen Krach deren Vertreter am 1. September im bUm in Berlin-Kreuzberg Rede und Antwort.
Es gab durchaus Überraschungen. So kann Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf einem Hochhausprojekt in Kreuzberg durchaus etwas abgewinnen. CDU-Umweltpolitiker Danny Freymark begründet den Bebauungswunsch für das Tempelhofer Feld als Reaktion auf die Nachverdichtungen in den Ostbezirken. SPD-Spitzenmann Steffen Krach sagt, dass Abriss und Neubau oft von der Klimabilanz besser seien als Sanierungen. Und Michael Efler, der Klima- und Stadtentwicklungsexperte der Linksfraktion sagt zum Tempelhofer Feld: „Im Übrigen heißt das nicht, dass alles jetzt so bleiben muss, wie es ist.“
Durch die Diskussion führte Ricarda Pätzold, Stadtentwicklungsexpertin am Deutschen Institut für Urbanistik. Neben den bekannten Folgen der langanhaltenden Hitzeperioden mit oft bisher ungekannten Temperaturspitzen für Natur und Menschen machte sie auf einen Befund des Arztes und Psychiaters Mazda Adli aufmerksam, der das Buch „Stress in the City“ veröffentlicht hatte. „Mit jedem Grad mehr steigt das Risiko zwischenmenschlicher Konflikte um vier Prozent, zitiert sie. „Also Abkühlung ist dringend geboten“, so Pätzold.
Den Bericht finden Sie auf Umweltzone Berlin


